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Next View: Bungo Stray Dogs – Episode 14

Oda sucht weiterhin nach Hinweisen über Angos Aufenthaltsort und Indizien darüber, ob dieser nun ein Verräter ist oder nicht. Derweil versucht Dazai mehr über Mimic herauszufinden.
Hier ist unser Rückblick auf Episode 14 zu Bungo Stray Dogs.

Ganz wichtig: Es gibt in diesen Artikeln massive Spoiler und es handelt sich hierbei nur um die subjektive Meinung des jeweiligen Redakteurs. Also: Lesen auf eigene Gefahr.

Bungo Stray Dogs
Bungo Stray Dogs / © Bones / BUNGO STRAY DOGS ANIME PROJECT

In Episode 14 von Bungo Stray Dogs geht die Suche nach Ango in die zweite Runde und wir befinden uns nach wie vor im Flashback. Unter anderem finden wir nebenbei heraus, dass Oda nicht nur keine Morde begeht, sondern auch noch Waisenkindern ein Zuhause organisierte. Diese verloren nämlich ihre Eltern während des sogenannten „Kronenkampfes“ 2 Jahre zuvor. Daraus könnte man schließen, dass Oda es selbst nicht ganz einfach hatte und möglicherweise daher so „gutherzig“ ist, obwohl er als Mafioso arbeitet.

Dazai hingegen zeigt immer mehr seine dominante Ader in der Führungsposition über seinen Untergebenen – darunter auch der gute alte Akutagawa. Diesen schlägt er ohne Vorwarnung gnadenlos zu Boden, da er die Gefangenen getötet hat, anstatt sie wieder unter Kontrolle zu bringen, wodurch eine Menge Informationen verloren gingen. Noch kranker wird es, als Dazai dann auch noch auf ihn schießt, nur um sagen zu können „Na, es geht doch“, als Akutagawa seine Fähigkeit zum Selbstschutz anwendet. Worauf Dazai damit hinaus will, lässt sich schon erahnen, denn ein kalter, herzloser Vorgesetzter ist er mit Nichten. Aber dass er gleich zur Waffe greifen würde, hat selbst mich überrascht.

Bungo Stray Dogs
Bungo Stray Dogs / © Bones / BUNGO STRAY DOGS ANIME PROJECT

Gegen Ende der Episode findet Oda endlich mithilfe von Dazais Informationsbeschaffung den Aufenthaltsort von Ango. Ohne auf seine Verstärkung zu warten, durchsucht dieser das Gebäude und findet seinen Kollegen mitten in einem Raum gefesselt und das mutterseelenallein. Verdächtig? NEIN, überhaupt nicht! An dieser Stelle dachte ich mir eigentlich, dass Ango nur zur Ablenkung dienen würde, um Oda in den Hinterhalt zu locken und ihn dann zu erschießen. Stattdessen befreit er den gefesselten Burschen, ohne irgendetwas zu hinterfragen und flüchtet mit ihm, bevor die Zeitbomben sie zerfetzen können. Draußen in Sicherheit geflüchtet, rollt wie aus dem Nichts ein Ball herbei, den Oda natürlich direkt begutachten muss. Was ich für eine weitere Bombe hielt, war dann in Wahrheit eine Giftfalle. Was auf dem Boden liegt, darf man eben nicht einfach so aufheben!

Selbst wenn Angos Aussagen und Informationen allesamt stimmen sollten, wie er bei seinem Abgang versichert, so ist er letzten Endes doch noch der Verräter. Dies war für mich persönlich keine große Überraschung, auch wenn ich mir das Gegenteil erhofft hatte, wie Oda anscheinend auch. Dass er jetzt einfach so stirbt, glaube ich allerdings nicht wirklich. Zwar hieß es in der ersten Episode, dass einer derdrei verstorben sei, doch dass der Verräter ungeschoren davonkommt (vor allem wenn Dazai im Spiel ist) und dass man Oda jetzt ohne weitere Handlungen einfach sterben lässt, wäre schlichtweg unpassend. Immerhin fehlt uns noch eine Situation, in der Oda mal so richtig schön ausrastet. Dazai hat seine Untergebenen sicher nicht grundlos vor ihm gewarnt.

So nebenbei bemerkt gefallen mir außerdem auch das neue Opening, welches man bereits am Ende der letzten Folge hören konnte, und das Ending ziemlich gut. Diese sind teilweise auch ernster als bei der ersten Staffel und passen derzeit perfekt zur Atmosphäre. Trotzdem erhoffe ich mir eine zweite Version vom Video des Openings, sobald wir wieder in der Gegenwart ankommen. Fragt sich bloß, wann es denn dazu kommen wird…

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