Next View: Bungo Stray Dogs – Episode 4

Nach dem Vorfall mit Akutagawa erwacht Atsushi kerngesund in der Detektei. Dieser Frieden hält allerdings nur von kurzer Dauer…
Hier ist unser Rückblick auf Episode 4 zu Bungo Stray Dogs.

Ganz wichtig: Es gibt in diesen Artikeln massive Spoiler und es handelt sich hierbei nur um die subjektive Meinung des jeweiligen Redakteurs. Also: Lesen auf eigene Gefahr.

Und um die allgemeine Handlung noch einmal in Erinnerung zu rufen, haben wir hier nochmal eine kurze Beschreibung zu Bungo Stray Dogs:
Nakajima Atsushi wurde aus seinem Waisenhaus geworfen und landete somit auf der Straße. Kurz vorm Verhungern rettet er, als er an einem Fluss steht, einen Mann, der versucht sich selbst zu ertränken. Dieser stellt sich als Dazai Osamu vor. Er und sein Partner Kunikida gehören einer speziellen Gruppierung von Detektiven an, die allesamt übernatürliche Fähigkeiten besitzen und die Fälle übernehmen, die für normale Polizeibeamte zu gefährlich sind. Als sie versuchen, einen menschenfressenden Tiger aufzuspüren, stellt sich heraus, dass dieser eine bestimmte Verbindung zu Atsushi zu haben scheint.

Nach einer kurzen Wiederholungssequenz aus der vorigen Episode, erwacht Atsushi aus einem Traum und findet sich unversehrt unter Kunikidas Obhut wieder. Auch seinen schwer verletzten Kameraden (den Tanizaki Geschwistern) scheint es einigermaßen gut zu gehen und Erleichterung kehrt ein. Trotz dessen, dass alles gut lief, plagt Atsushi dennoch sein Gewissen, da dies alles nur seinetwegen geschehen sei, woraufhin er beschließt, die Detektei zu verlassen und die Hafen Mafia somit wegzulocken – ob das aber eine so gute Idee war, hat sich dann auch schnell herausgestellt…

Die Episode war zwar nicht ganz so gut wie die vorherige, aber dennoch sehr unterhaltsam. Nach einem solchen Vorfall muss natürlich auch erstmal etwas Ruhe einkehren. Somit ergibt es natürlich Sinn, es auf diese Weise zu gestalten. Die neu eingeführten feindlichen Charaktere sind jetzt nichts allzu Besonderes, dafür jedoch ganz nett und sie erfüllen ihre Rolle.

Bungo Stray Dogs / © Bones / BUNGO STRAY DOGS ANIME PROJECT

Was mir diesmal am besten gefallen hat, war der ironische Effekt, dass die Gruppierung “Schwarze Eidechse” zunächst als höchst bedrohliche Gefahr für die Detektei dargestellt wird, aber letzten Endes mit Leichtigkeit von dessen Mitgliedern außer Gefecht gesetzt wird, ohne wirklich ernst genommen zu werden. Als die Männer das Büro stürmten und Schüsse fielen, während Atsushi panisch zur Detektei zurück eilte, war es ja wohl mehr als offensichtlich, dass die Detektive sich nicht so schnell kalt machen lassen, aber dass es nun so einfach sein würde, war schon eher peinlich lustig und amüsant. Als Sahnehäubchen kommt dann noch hinzu, dass Kunikida die ganze Zeit nur von der Verwüstung des Büros sprach, als er “vom Schlimmsten” ausging, statt der Tatsache, dass die Detektei angegriffen werden könnte – tja, so kennen wir das bebrillte Arbeitstier halt…

Auch wenn Dazai diesmal nur sehr wenig Screentime hatte und man auch Akutagawa nur kurz zu Gesicht bekam, war dies dennoch eine unterhaltsame Episode, die hoffentlich als Anheizer für eine deutlich bessere dienen soll. Was wäre denn eure Meinung dazu? Und noch viel mehr würde mich interessieren: Was hattet ihr denn erwartet, als ihr den Titel der Episode gelesen hattet?
In meinem Fall war es eine Tragödie, von der ich glaube, dass sie bloß hinausgezögert wurde. Daher bin ich schon sehr auf die nächste Folge von Bungo Stray Dogs gespannt.

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