Next View: Naruto Shippuuden, Episode 460

Eine mysteriöse, aber doch schöne Frau taucht in einem kleinen Dorf auf und gewinnt dort sehr shnell ein hohes Ansehen. Doch die Gier des Nachbardorfes hält nicht lange auf sich und führt zu viel Blutvergießen… Wie wird Kaguya handeln?
Hier ist unser Rückblick auf Episode 460 zu Naruto Shippuuden.

Ganz wichtig: Es gibt in diesem Artikel massive Spoiler und es handelt sich hierbei nur um die subjektive Meinung des jeweiligen Redakteurs. Also: Lesen auf eigene Gefahr.

©2002 MASASHI KISHIMOTO/2007 SHIPPUDEN All Rights Reserved

Die Episode beginnt damit, dass der Schwarze Zetsu die Geschichte Kaguyas zu erzählen beginnt, während Naruto und Sasuke das Chakra ausgesaugt wird. Diese sind wie gelähmt und können daher nur tatenlos zuhören.

Der Verlauf der Episode ist zu Anfang relativ unspektakulär und wir werden in eine Geschichte eingeführt, bei der Kaguya in einem kleinen Dorf unterkommt, wo sie zunächst für einen Feind gehalten, aber kurz darauf (nachdem sie ihre Identität preisgibt) wie eine Adlige behandelt wird. Leider hat es sie eben genau dorthin verschlagen, wo Konflikte keine Ausnahme zu sein scheinen, denn das Nachbardorf Ka hat es auf die Ressourcen von Sou abgesehen.

Die Episode ist nun zwar nicht besonders fesselnd, aber auch nicht unbedingt langweilig. Interessant ist auch zu beobachten, wie das Oberhaupt Tenji die Sache angeht. Ob er es nun aus Prinzip tut oder Kaguya zu Liebe oder sogar nur, um sie zu beeindrucken, sei mal dahingestellt. Auch wenn er meint, das Ganze friedlich lösen zu können, scheint ein Blutbad unabwendbar. Das erinnerte mich persönlich sehr an den dritten Hokage Hiruzen Sarutobi, auch wenn er dabei deutlich mehr Charakter und den nötigen Willen dazu vorweist.

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Ab der zweiten Hälfte hat mir die Folge deutlich mehr gefallen, da der Konflikt nun ausartet und auch Kaguya letzten Endes handeln muss. Durch die hetzenden Worte des Feindes wenden sich nun auch die Bewohner Sous gegen Kaguya und trachten nach dem Leben der “Hexe” bzw. des “Monsters”. Dieser Aspekt zeigt uns erneut, wie leicht Menschen eigentlich zu manipulieren sind, während sie hinterrücks vom Hetzer angegriffen werden. Aber eigentlich hätte man das auch direkt vorhersehen können. Das spannenste an der Episode war aber eigentlich auch nur die Aktivierung des Mugen Tsukuyomi durch Kaguya, die diese unnötigen Kämpfe wohl endgültig satt hat und vor allem nach dem grausamen Tod ihrer Dienerin das Maß voll ist.

Dass die Haupthandlung erneut Filler gestört wird, ist zwar sehr ärgerlich, doch Hintergrundgeschichten können ja nicht schaden – vorausgesetzt sie dauern (wie bereits beim letzten Mal erwähnt) nicht wieder drei Monate. Auch sollten sie selbstverständlich nicht allzu langweilig und gestreckt sein, wie es Studio Pierrot wohl des Öfteren gerne mal macht. Zu sehen, wie die Welt von Naruto aussah, bevor es die Shinobi gab, ist zwar sehr interessant und mal was anderes, aber zu lange sollte das Ganze nun bitte wirklich nicht dauern. Hoffen wir einfach mal auf eine baldige richtige Fortsetzung.

Eure Meinung zu der Episode interessiert uns natürlich auch wie immer, also könnt ihr sie gerne hier mit allen teilen.

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