Next View: The Lost Village Episode 6

Es wurde in der letzten Episode von The Lost Village spannend und neue Episode setzte noch einen drauf, inklusive einen wirklich gemeinen Cliffhanger.

Ganz wichtig: Es gibt in diesen Artikeln massive Spoiler und es handelt sich hierbei nur um die subjektive Meinung des jeweiligen Redakteurs. Also: Lesen auf eigene Gefahr.

In der letzten Folge erlebten wir mit, wie einige der Protagonisten mit ihren schlimmsten Erinnerungen konfrontiert wurden und das Mitsumune und Masaki flüchten, weil eine kleine Gruppe durchgedreht ist.

Hier geht es in dieser Episode weiter.

Insbesondere lernt man Mitsumunes Geschichte kennen, das sein Bruder gestorben ist und seine Mutter ihm kurzerhand seine Identität genommen hat und das über Jahre, denn der Familie, insbesondere dem Vater, ging es in erster Linie darum, das es seiner Frau besser geht. Hier wäre natürlich eine Behandlung besser gewesen. Allerdings wurde entschieden, dass Mitsumune kurzerhand die Identität seines Bruders annimmt und mit Bitten, die er kaum ablehnen konnte, wurde der Zeitraum immer weiter verlängert. Außerdem scheint Masaki viel mehr zu wissen, was auch die anderen vermuten und sie kurzerhand zu einem Geist erklären, den es zu exorzieren gilt.

Masaki läuft mit Mitsumune in den uns schon bekannten Bahntunnel und erklärt “Hier kommt man wieder zurück, aber man muss sich seinen Ängsten stellen”, allerdings schafft Mitsumune das nicht und geht zurück in das Dorf, wo er auch eine Truppe stößt, die “liebevoll” Informationen aus ihm heraus quetscht. Und hier ist dann auch das erstemal, in dem es auffällt, dass Hayato eine extreme Fixierung auf Mitsumune hat. Allerdings nicht die Art “Oh mein Mitsumune”, sondern die Art “Ohne mich bist Du nichts”.

Das ganze Ende darin, dass sich fast alle auf die Suche nach Masaki begeben, natürlich mit passender Ausrüstung, also gebastelte Kreuze, Hautbemahlung usw. Natürlich finden sie Masaki auch und nach einen kleinen Szenenwechsel ist sie an einen Pfahl gebunden und muss sich anhören, dass sie zum Geist erklärt wurde. Mit Wasserfolter und allen drum und dran. Die Gruppe dreht also mittlerweile völlig durch.

Allerdings nicht alle, denn Nanko und Lion wollen Mitsumune Bescheid geben, denn der wurde von den anderen kurzerhand schlafen geschickt. Dabei entpuppt sich gerade Nanko als überlegt handelnde Person, was ja auch zu ihrer “Meisterdetektiv” Eigenschaft passt.

Szenenwechsel wieder zu Masaki, wo die Gruppe immer extremer wird, insbesondere natürlich Love-Pon, die auf einmal ein Messer zuckt. Die Argumente von ihr sind natürlich wiedereinmal sehr logisch “Wenn man auf einen Geist ein sticht, dann passiert ja nichts und ist sie ein Mensch muss man immer und immer wieder auf sie einstechen”.

die Gruppe sträubt sich allerdings, denn das war so nicht abgesprochen (jemanden aber an einem Pfahl anzubinden und mit Wasser zu foltern ist okay), allerdings ergreift Hayato die Initiative und schnappt sich das Messer. Hier merkt man also wieder seine Fixierung auf Mitsumune und das er es nicht so toll findet, dass Masaki ihm Mitsumune wegnimmt. Also sticht er zu, es ist zwar nur ein Schnitt am Arm, aber immerhin das Blut zeigt ja eindeutig, dass Misaki kein Geist sein kann. Und hier taucht Mitsumune auf und zeigt das erste Mal richtig Initiative in dem er Hayato ins Gesicht schlägt.

Masaki, die das Ganze verständlicherweise nicht mehr aushält, schreit nur noch, dass sie nun alles Aufklären wird. Man sieht noch wie sie den Mund aufmacht und … Ende.

Ein fieser Cliffhanger.

Diese Folge war sehr interessant und spannend, nun legend die Macher also eine Schippe drauf und schaffen es endlich, dass der Anime das wiedergibt, was im Vorfeld versprochen wurde. Der Start war gut, danach wurde es so “lala” und nun so eine Episode. Hoffen wir, dass es so bleibt.

Nach nun 6 Episoden kann ich allerdings schon sagen, dass ich die Serie durchaus interessant finde. Es ist zwar immer wieder merkwürdig, wie einige der Charaktere reagieren, insbesondere wenn man eigentlich einen Kameraden sucht, aber gut darüber kann man hinwegsehen. Die Geschichte entwickelt sich jedenfalls von Episode zu Episode besser und wird dichter. Nach dieser Episode ist es das erste Mal, dass ich mit großer Spannung auf die nächste Episode warte, vorher war das ein “na ja mal schauen wie es nächste Woche wird”. Klar das liegt auch am Cliffhanger, allerdings nicht nur.

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