Next View: Twin Star Exorcists – Episode 2

Nachdem die Anime-Umsetzung zu Twin Star Exorcists in der vergangenen Woche einen sehr guten Start hinlegt, sind wir natürlich gespannt, ob dies in Folge 2 so bleibt.

Ganz wichtig: Es gibt in diesen Artikeln massive Spoiler und es handelt sich hierbei nur um die subjektive Meinung des jeweiligen Redakteurs. Also: Lesen auf eigene Gefahr.

Wie der Zuschauer zuletzt mitverfolgen konnte, tauchte vor Rokuro die mysteriöse Benio auf. Dank dieser wurde der Protagonist erneut mit seinem eigentlichen Traum konfrontiert, den er aufgrund eines Traumas nicht auslebt. Der Junge hasst es normalerweise, seine Magie-Rüstung anzuwenden und tut dies auch weiterhin, wenngleich Benio sich in ihrem Stolz gekränkt fühlt, da Rokuro sie beschützen musste. Es soll auch nicht das letzte Mal gewesen sein, dass sich die zwei begegnen. Benio wohnt jetzt nämlich bei Rokuro.

Schließlich taucht ihr Onmyoji-Oberhaupt auf und stellt die zwei heimlich auf eine Kraftprobe, die damit endet, dass Rokuro und Benio als die stärksten Onmyoji – die sogenannten Onmyoji der Zwillingssterne – eine Bestimmung haben …

Big News für euch, Yeah! Der lediglich in Unterwäsche auftauchende Onmyoji-Chef Arima toppt in dieser Episode wohl alles. Und das sag ich jetzt nicht ausschließlich deswegen, weil ich weiblich bin. Bin gespannt, welche Rolle Mr. Ich-muss-maßlos-übertreiben in den kommenden Folgen spielt. Den Cliffhanger der Folge nach dem Motto “Glückwunsch: Ihr heiratet und bringt ein Kind in die Welt!” fand ich übrigens auch recht witzig. Als wäre es für 14-Jährige das normalste der Welt, etwas Derartiges zu erfahren.

Mit dem Einzug von Benio in Rokuros Wohnung darf sich der Zuschauer selbstverständlich auch auf Slapstick-Momente freuen. So platzt der Junge ungewollt ins Bad, wo Benio nur im Handtuch steht, was diese zur Weißglut treibt. Ist natürlich die Sorte Slapstick, die man schon häufiger mal gesehen hat, aber dennoch fruchtet er immer und immer wieder.

Es bleibt selbstverständlich nicht ausschließlich bei humorvollen Szenen: Actionanteil ist auch vorhanden. Weiterhin sehr originell empfinde ich die Umsetzung der Unreinen in der Welt von Magano sowie die Auseinandersetzungen und Kampfszenen. Der Soundtrack setzt zumeist auch nur hier oder in humorvollen Momenten ein, um das Ganze zu untermauern. Großteils kommen die Szenen jedoch ohne Hintergrundmusik aus.

Des Weiteren befasst sich die Handlung mit den Charakteren. Wir haben hier die stolze Benio, mit dem Ziel, stets die stärkste sein zu wollen, und Rokuro, der zwar enorme Kräfte besitzt, allerdings nichts mit der Sache zu tun haben möchte. Dafür gibt es natürlich Gründe, doch diese werden noch nicht vollständig verraten. Der Zuschauer erhält in Flashbacks kleine Happen, die zum Spekulieren anregen.

Die Erzählung schreitet in der zweiten Folge von Twin Star Exorcists allgemein betrachtet schnell, jedoch lückenlos, voran. Dem Zuschauer wird demnach verständlich wiedergegeben, was gerade abläuft.

Zum Cast stößt Daisuke Namikawa (Ulquiorra, Bleach) in der Rolle von Arima dazu und gibt dessen Hochmut sowie Talent zum Entertainer sehr gut wieder. Doch auch die restlichen Seiyu wie Megumi Han (Benio) und Natsuki Hanae (Rokuro) holen das bestmöglichste aus ihrem jeweiligen Charakter heraus.

Twin Star Exorcists bleibt demnach weiterhin sehr unterhaltsam, sodass ich mich auf die kommenden Folgen freue, welche ihr auf Crunchyroll im Simulcast sehen könnt.

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