Next View: Twin Star Exorcists – Episode 3

Glückwunsch: Ihr heiratet und bringt ein Kind auf die Welt! Genau diese Worte hörten Benio und Rokuro von ihrem Onmyoji-Chef Arima in Twin Star Exorcists Episode 2. Wie sich das ganze entwickelt, erfahrt ihr in unserer Next View zur dritten Folge.

Ganz wichtig: Es gibt in diesem Artikel massive Spoiler und es handelt sich hierbei nur um die subjektive Meinung des jeweiligen Redakteurs. Also: Lesen auf eigene Gefahr.

Rokuro stellt fest, dass Benio nun in seine Klasse geht. Dort zieht sie die Aufmerksamkeit auf sich. Für Benio stehen jedoch weiterhin die Onmyoji-Aktivitäten an erster Stelle, sodass sie im Laufe des Geschehens nach Magano wechselt, um dort ihren Kollegen zur Seite zu stehen. Währenddessen versucht Rokuros Sandkastenfreundin Mayura den Jungen im Vergnügungspark etwas aufzuheitern, was ihr auch gelingt. Allerdings kommt es dort zu einem Unglück ausgelöst von einem Unreinen. Rokuro ist gezwungen, einzuschreiten …

Gleich zu Beginn der Episode wird relativ kurz gezeigt, dass Benio und Rokuro natürlich nicht begeistert sind, dass sie heiraten und ein Kind kriegen sollen. Doch die Folge beschäftigt sich weniger damit, was die beiden Teenager darüber denken, stattdessen wird der Zuschauer mit genau denselben Dingen konfrontiert, die er bereits aus den vorangegangenen Folgen kannte, sodass sich der Storyablauf recht zäh anfühlt. Natürlich hält sich Benio weiterhin für den absoluten Siegertypen unter den Onmyoji, während Rokuro sich immer noch vor dieser Aufgabe sträubt und privat der Tollpatsch pur ist. Slapstick ist vorprogrammiert, wenngleich mich dieser dieses Mal weniger vom Hocker haute.

Das Setting wechselt in der Episode zwischen der Schule bzw. dem Alltag und dem Kampfgeschehen in Magano. Benio geht also nun in Rokuros Klasse. Mayura gerät dort etwas stärker in den Fokus. Oder besser gesagt: Ihre üppige Oberweite. Da fallen dann aufseiten der flachbusigen Benio im Sportunterricht Kommentare wie “die Dinger würden ihr beim Kämpfen nur stören”, nachdem Mayura mit ihren Hupen die Hochsprunglatte getroffen hat – eine Szene, für die ich persönlich nur ein Stirnrunzeln übrig habe. Und dann folgt das große Fremdschämen, als das Mädel strahlend auf dem Pferdekarussell vor sich hin hüpft – *räusper* oder vielmehr, ihre Oberweite. Diese Fanservice-Momente sind wohl jene, die dem Zuschauer in Folge 3 am meisten im Kopf bleiben. Dass der Junge im Vergnügungspark ein wenig über sich selbst wächst, wird fast zur Nebensache. Leider besitzt die Episode für mich keine Highlights.

Zu guter Letzt scheint auch der Charakterdesigner in Folge 3 nicht immer bei der Sache gewesen zu sein. Die Gesichtsproportionen fielen manchmal sehr schief und krumm aus.

Schlussendlich möchte ich meinen: Twin Star Exorcists Episode 3 gehört definitiv zu den bisher schwächsten. Das Geschehen empfand ich recht langweilig sowie klischeehaft und auf die so offensichtlichen Ecchi-Elemente hätte ich gerne verzichtet. Dennoch verspricht der Cliffhanger der Folge, dass es künftig etwas mehr zur Sache gehen könnte, da weitere Onmyoji involviert werden. Bleibt zu hoffen, dass die Story insgesamt betrachtet noch den einen oder anderen feinen Twist parat hält.

Hierzulande zeigt Crunchyroll Twin Star Exorcists im Simulcast.