Next View: Twin Star Exorcists, Episode 5

Zuletzt wurde dem Zuschauer in Episode 4 von Twin Star Exorcists die starke Freundschaft zwischen Rokuro und Ryogo demonstriert. Ersterer scheint nun an seiner Angst vor dem Exorzieren arbeiten zu wollen. Wie sich die Ereignisse nun entwickeln, das erfahrt in folgenden Abschnitten.

Ganz wichtig: Es gibt in diesem Artikel massive Spoiler und es handelt sich hierbei nur um die subjektive Meinung des jeweiligen Redakteurs. Also: Lesen auf eigene Gefahr.

Rokuro möchte sich langsam aber sicher wieder als Exorzist etablieren, was aber nicht heißt, dass er darin keine Schwächen beweist. Für das Beschriften von Talismanen scheint der Junge kein Talent zu haben. Dennoch kratzt es an Rokuros Stolz, dass Benio nun die Anführerin ihrer Einheit wird, da Ryogo noch im Krankenhaus liegt.

Das Bekämpfen neuer Unreinheiten steht an. Diese haben Schüler einer Grundschule nach Magano verschleppt. Dort angekommen geraten Rokuro, Benio und ihre zwei Kameraden in Bedrängnis. Schließlich taucht Shimon auf – einer der zwölf Himmelsdrachen, der den Titel Suzaku trägt – und löst das Problem …

Twin Star Exorcists tendiert dazu, die Charaktere hauptsächlich beim Exorzieren in Szene zu setzen. Auch in Episode 5 bekam der Zuschauer neue Talisman-Techniken zur Sicht. Die Kämpfe strecken die Ereignisse, weshalb man das Gefühl bekommt, es wäre im Grunde nicht viel in der Folge passiert.

Wie der Zuschauer erfährt, wird der Ort an dem Rokuro und Co. wohnen verstärkt durch Unreinheiten heimgesucht. Daher schickt Arima Shimon los, um der Sache nachzugehen. Doch der Onmyoji-Chef verfolgt damit noch andere Absichten, denn Shimon ist im selben Alter wie Rokuro und diesem dennoch überlegen. Selbstverständlich bekommt der Protagonist das Bedürfnis, den hitzköpfigen Shimon irgendwann toppen zu wollen – eine Situation, wie man sie aus jedem 08/15-Shonen kennt.

Weitaus besser klappt in dieser Episode von Twin Star Exorcists das Zusammenspiel der Charaktere. Die Szene in der Rokuro bei der Talismanbeschriftung versagt lädt zum Schmunzeln ein. Ein Highlight in Sachen Slapstick war für mich allerdings Shimons Klingelton. Gemeint ist dabei weniger das Geräusch an sich, vielmehr wie die Szene ablief. Man sieht zunächst eine suspekte Person, ist irgendwo im Gedanken noch bei dieser, hört diesen Ton, die Charaktere geraten ins Grübeln, woher dieser kommt, und prompt folgt der Überraschungsmoment. Weiterhin sehr unterhaltsam sind Arimas Auftritte. Ohne jetzt zu viel zu verraten: Das Zusammenspiel von ihm und Shimon zum Ende der Folge fand ich amüsant (Shimon Blick nach dem Motto: „Titten interessieren mich nicht.“).

Zu guter Letzt noch ein paar Schlussworte: Ich bin auf die restlichen zwölf Himmelsdachen gespannt. Allerdings hoffe ich, dass diese nicht Episode für Episode dazustoßen, damit der Held der Geschichte in irgendeiner Form motiviert wird, um dann wieder in der Versenkung zu verschwinden. Der Gedanke kam mir zumindest zum Ende von Folge 5, da Shimons Auftritt nur von kurzer Dauer zu sein scheint.

Twin Star Exorcist läuft bei Crunchyroll im Simulcast.