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Popkultur NieR Entwickler Yoko Taro liebt Animal Crossing: Pocket Camp aus unheimlichen Gründen

NieR Entwickler Yoko Taro liebt Animal Crossing: Pocket Camp aus unheimlichen Gründen

Nintendos neustes Mobile Game Animal Crossing: Pocket Camp wird auch vom NieR Schöpfer Yoko Taro gespielt, allerdings nicht, weil es süß ist.

Der neuste Titel von Nintendo fürs Smartphone begeisterte nicht nur den durchschnittlichen Gamer. Auch bekannte Entwickler spielen gern Animal Crossing: Pocket Camp. Einer von ihnen ist der etwas exzentrische Entwickler Yoko Taro, der für die Reihe NieR bekannt ist.

Allerdings mag er das Game nicht, weil es niedlich und unterhaltsam ist, sondern aus einem eher düsteren Grund. Zwar bemängelt er, dass es nicht dieselben Funktionen habe, wie beim Vorgänger für den Nintendo 3DS, trotzdem habe er viel Spaß mit den Charakteren. Aber er habe Sorge, dass die Wünsche der Tiere immer extremer werden könnten. Deswegen freue er sich schon auf den Moment, wenn er den Verstand verliert und er in einer nie endenden Spielwelt verkümmert.

Doch Taro geht noch weiter. Er sei schockiert, dass die Tiere, die er als Monster bezeichnet, Fisch essen. Zumindest soll der Spieler das glauben. Denn die Tiere veranstalten Barbecues, bei denen man nicht sieht, was eigentlich auf dem Grill liegt. Taro ist der Meinung, dass in dem Ökosystem irgendetwas gewaltig falsch laufe.

Der Spieler fördere so nämlich den Kannibalismus. Außerdem fragt sich Taro, ob nur die Tiere, die auf zwei Beinen laufen, von der Jagt verschont würden und ob sich der Wert des Lebens anhand der Intelligenz messen ließe. Er würde diese versteckten, tiefgründigen Themen mögen. Zusätzlich hinterfragt er, wieso man Dinge besorgen soll, die direkt neben den Tieren sind. Man sei regelrecht ein Sklave. Er sieht darin eine Metapher für die Klassenunterschiede in der menschlichen Gesellschaft.

Möbel habe er auf seinem Campingplatz nicht, nur einen Kanister Kerosin. Eigentlich wollte er sich an Tom Nook rächen, den er schon seit den anderen Games hasst. Doch jetzt wolle er Animal Crossing: Pocket Camp solange spielen, bis er den dunklen Wald abfackeln kann. Das Game selber ist seit dem 21. November für iOS und Android erhältlich. Aktuell läuft das Silvester-Event, bei dem es wieder besondere Items gibt.

Animal Crossing: Pocket Camp Neujahr
Bild: Nintendo

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1 Kommentar

  1. Man kann Immobilienhaie finden wie man will, andererseits sollten Häuser nicht umsonst sein und sind nun einmal eine große Investition. Eine für’s Leben, nicht um sie nach fünf Jahren zu verändern, wie bei einem Auto. Ein Haus ist Lebensmittelpunkt und Zuhause. Offenbar schnallen das aber nicht mal die Japaner, die nur alles sammeln wollen und Nook deswegen hassen (bei mir hat er heute zu, wegen Umbau ^.~ und mein neues Haus kostet mich 148.000 Bells – vorher waren es knapp 20.000…)
    Aber dem nicht genug.Yoko Taro nennt die Tiere Monster, weil sie beim Barbecue Fisch essen und nennt das Kanibalismus. Der LÖWE ist also KANIBALE, weil er in der Steppe die Gazelle jagt? Da fehlt einem wohl die Bildung in Bio, denn seit wann ist eine Gazelle ein Löwe – oder mindestens eine Katze (Rasse)? Dass Menschen keine Menschen essen sollten ist klar, und auch Japaner gehören zur Rasse Mensch – auch wenn sie sich gerne extra sehen wollen. Aber ist Minnie ein Kanibale, weil sie Thunfisch liebt und muss ich sie nun vegan ernähren? Da hat der Kerl doch wirklich einen an der Waffel… oder er muss sich vegan ernähren, denn wenn das Tier Mensch Fisch, Muscheln oder Hühnchen isst… dann ist auch Taro ein Kanibale, nach seiner eigenen Definition.
    Störender ist eher, dass Hamster / Mäuse / Vögel im Spiel herumlaufen und ich einen Vogelkäfig samt Inhalt und einen Hamsterkäfig mit Tier als Möbelstück in meine Wohnung stellen kann… Tiere, die sich selbst als Haustier halten – das ist eher Grund zur Sorge. Aber das findet Taro normal. Oder dass man den Wald abfackelt, weil man ein Tier nicht leiden kann. (Und vorher noch vom Ökosystem reden.)
    “Zusätzlich hinterfragt er, wieso man Dinge besorgen soll, die direkt neben den Tieren sind. Man sei regelrecht ein Sklave. Er sieht darin eine Metapher für die Klassenunterschiede in der menschlichen Gesellschaft.” – Er entwickelt selber Spiele, er sollte also wissen, wie ein Questsystem funktioniert… auch wenn es bei Pocket Camp ein schlechtes ist, weil man sich keine Gedanken darüber gemacht zu haben scheint. Außerdem sind die ersten Quests IMMER einfach, erst im Laufe der Zeit und mit steigender Resourcenverfügbarkeit werden sie komplexer. Auch das sollte jemand wie Taro wissen.

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