© Naoshi Komi/SHUEISHA. ANIPLEX. SHAFT. MBS


Vergangenes Jahr wurde Naoshi Komis Shonen Jump-Erfolgshit Nisekoi als Anime adaptiert. Zwischen Januar und Mai wurde die 20-teilige erste Staffel in Japan ausgestrahlt und parallel von Kazé im Simulcast auf Anime on Demand angeboten. Nun spendiert der Publisher der spritzigen Liebeskomödie eine Heimvideo-Veröffentlichung auf DVD und Blu-ray, inklusive deutscher Sprachausgabe. Ende November kam das erste Volume mit den Episoden 1 bis 5 in den Handel. Die ruchlose Unterwelt, ganz viel Zoff und Herzklopfen – wir haben uns erneut in das schräge Durcheinander begeben.

Raku Ichijo schätzt sein gewöhnliches Oberschulleben und träumt davon, eine Laufbahn als Beamter einzuschlagen. Der Haken ist allerdings, dass der Junge von einer Familie von Yakuza abstammt und sein Vater der Kopf der Verbrecherbande ist. Neuerdings gibt es in der Stadt Auseinandersetzungen mit einer rivalisierenden Gang, doch Raku möchte sich aus diesen Angelegenheiten raushalten. Bisher konnte der Yakuza-Sproß seine kriminelle Herkunft und seinen Schulalltag  gut voneinander trennen. Dies soll sich jedoch ändern, als das Mädchen Chitoge Kirisaki in sein Leben tritt. Und das mit voller Wucht! Bei einem morgendlichen Gang zur Schule kommt es zur ersten, unerfreulichen Begegnung, welche den Jungen aus den Latschen haut. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei Chitoge um eine Austauschschülerin, die neu in seiner Klasse ist. Die blonde Schönheit erntet sogleich Bewunderung von den Mitschülern, aber Raku weiß, was für eine Furie sich hinter dem hübschen Äußeren versteckt. Dass der Junge Chitoge so vor der Klasse bloßstellt, kann sie nicht auf sich sitzen lassen. Und so führt eins zum anderen: Die beiden können sich auf den Tod nicht ausstehen. Doch ihr angespanntes Verhältnis macht schon bald eine merkwürdige Wendung.

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Zur großen Überraschung teilen die beiden Streithähne mehr Gemeinsamkeiten als ihnen lieb ist. Chitoge ist nämlich die Tochter des Gangsterbosses, der sich in dem Revier der Yakuzas breitgemacht hat. Die beiden Klanoberhäupter haben nun an einem Plan geschmiedet, um die aufkochenden Gemüter ihrer Gefolgschaften zu beruhigen. Damit es nicht zu einem drohenden Bandenkrieg kommt, sollen die Erben als Zeichen des Friedens ein Liebespaar spielen. Nur all zu dumm, dass sich Raku und Chitoge an diesem Punkt schon wie die Pest hassen. Nichtsdestotrotz müssen sie ein verliebtes Pärchen vortäuschen und ihre wahren Gefühle herunterschlucken – beides gelingt ihnen nur mäßig überzeugend. Da die Augen der Untergebenen sie auf Schritt und Tritt verfolgen – insbesondere Claude, die rechte Hand des Gangsterbosses, ist da ein ziemlich hartnäckiger Geselle – müssen sie ihr Schauspiel jederzeit aufrechterhalten, selbst in der Schule. Was Raku dabei Kopfzerbrechen bereitet, ist, dass seine liebreizende Klassenkameradin Kosaki, in die er heimlich verliebt ist, die ganze Sache missverstehen wird.

Und dann wäre da noch das Medaillon, das Raku seit zehn Jahren wie seinen Augapfel hütet, welches  als Andenken für ein wichtiges Versprechen mit seiner ersten Liebe steht. Allerdings kann er sich weder an ihren Namen noch ihr Gesicht erinnern, nur der dazugehörige Schlüssel wird sie zu erkennen geben. Wird der Oberschüler trotz der verqueren Umstände, in die er hineingeraten ist, die wahre Liebe finden?

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Der Anime-Adaption von Naoshi Komis Liebeskomödie Nisekoi hat sich das Studio SHAFT angenommen. Wo die gleichnamige Manga-Vorlage in vielen kurzen Kapiteln aufgebaut ist, nimmt sich die Umsetzung viel Zeit die verzwickte Beziehung von Chitoge und Raku einzuführen. Dabei ist der Anime recht originalgetreu, zumindest was den inhaltlichen Standpunkt betrifft. Denn Regisseur Akiyuki Shinbo hat Nisekoi seinen Stempel dick aufgedrückt. Wer die SHAFT-Produktionen, an denen er zuvor beteiligt war, kennt – die populärsten darunter Puella Magi Madoka Magica und Bakomonogatari – ist mit seinem markanten und eigenwilligen Stil vertraut. Und in Nisekoi hat sich der Anime-Regisseur mit seinem Team nicht zurückgehalten. Fast jede Szene wartet mit einer experimentellen Darstellung auf. Merkwürdige Perspektiven, unnatürlichen Lichtquellen oder abstrakte Hintergründe verkommen fast schon zu einem Effektgewitter. Das kann sehr gewöhnungsbedürftig für manch einen Zuschauer sein, wenn ihr darauf nicht eingestellt seid. Nahaufnahmen von Gesichtspartien während der Dialoge, einen Kameraschwenk vom Boden bis zum Kopf in Slowmotion oder Shinbos Lieblingspose, der ikonische SHAFT-Head-Tilt, lassen seine Handschrift nicht vermissen. Letzteres Stilmittel ist hier sogar in einer Szene sehr pointiert, als die ganze Yakuza-Sippe diesen hintereinander ausführt, dargestellt. Dabei sind die Effektspielereien nicht immer zuträglich für die Situationskomik. Wenn beispielsweise unsere beiden Turteltäubchen in einer gestelzten Vorstellung ihrer Liebe noch mit aberhunderten von funkelnden Sternen und Bläschen umgeben sind, ist das einfach zu dick aufgetragen. Oder wenn der hitzige Schlagabtausch der beiden Protagonisten durch hin- und herfliegendes Konfetti visualisiert wird, kann man sich als Zuschauer nur den Kopf kratzen. Es wirkt so, als ob jede Szene mit einem Kunstgriff besonders gemacht werden soll, wo der Fokus eigentlich auf den Figuren und den Gags liegen sollte. Gerade weil der Manga mit seinem sauberen Zeichenstil, dem direkten Humor und seiner Einfachheit besticht, hätte ich mir persönlich eine Umsetzung ohne die ganze Ef­fekt­ha­sche­rei gewünscht.

Neben der verbalen Schneeballschlacht, die sich unsere beiden Streithähne zu Beginn verhäuft liefern, fallen ihnen doch gelegentlich ein paar gute Seiten an dem anderen auf. So beginnen Raku und Chitoge sich allmählich mit der Situation abzufinden und sich Stück für Stück anzunähern. Dabei solltet ihr jedoch keinesfalls feinfühlige Romantik erwarten. Dahingehend sind die beiden Protagonisten eher Mauerblümchen, denn sie haben wegen ihres Hintergrunds nicht viele soziale Kontakte gepflegt, vor allen Dingen nicht mit dem anderen Geschlecht. Und das jemand in den ungelegensten Zeitpunkten dazwischen platzt und die Stimmung zerstört artet hier schon zum Running Gag aus. Der Witz und der Spaß stehen da an erster Stelle. Die Untergrund-Machenschaften der Familien rücken ebenso in den Hintergrund und sind bloß die Triebfeder für diese komplizierte Beziehungskiste.

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Nisekoi setzt euch zwei bewährte Archetypen vor. Chitoge ist mit ihrem hitzigen Temperament und der widerspenstigen Art eine Tsundere, wie sie im Buch steht. Auf der anderen Seite entzückt Kosaki mit ihrem schüchternen und gutmütigen Wesen. Passend konzipiert, um die Zuschauerschaft in zwei Fanlager aufzuspalten, die ihrem jeweiligen Liebling die Daumen zu drücken. Wie schon zu Beginn präsentiert, hat Kosaki nämlich auch Gefühle für Raku, allerdings hat der nicht die leiseste Ahnung davon. Ihre beste Freundin Ruri spielt Kosaki oft Vorlagen zu, doch meist bringen diese das Mäuschen nur in Verlegenheit. So baut sich innerhalb der ersten Episoden eine typische Dreiecksbeziehung auf. Was die Suche nach der Trägerin des Schlüssels anbelangt, scheint das Pulver schon in den ersten Episoden verschossen, aber Autor Naoshi Komi hat da noch einiges in Petto.

Disc

Kazé hat die 20-teilige TV-Serie auf vier Volumes gleichmäßig aufgeteilt und veröffentlicht diese seit Dezember im Zwei-Monats-Rhytmus. In der DVD-Ausgabe sind Folge 1 bis 5 auf zwei Discs verteilt. Diese kommen im 16:9 Bildformat (576p) daher und der Ton liegt in Dolby Digital 2.0 vor. Nisekoi bildet optisch leider keinen runden Gesamteindruck. In den häufigen Einstellungen auf mittlerer Distanz gehen meist die Details unter, insbesondere wenn der Bildschirm mit knallbunten Effekten zugekleistert wird. Dann wiederum sorgen manche Lichteffekte dafür, dass die eigentlich so farbenfrohe Serie wie ausgebleicht wirkt. Dafür kommt in den Nahaufnahmen das hübsche Charakterdesign gut zur Geltung und auch die Deformierung in den humoristischen Einlagen sind stimmig eingebracht. Mit den geometrischen Formen und Mustern in den Hintergründen bietet die SHAFT-Produktion ab und zu wirklich schöne Bildkompositionen. Nebenbei wird stellenweise mit Manga-Panels und auch den cineastischen Schwarzenbalken gearbeitet. Was mir persönlich aber ein Dorn im Auge war, ist, dass schon in Episode 4 die Zeichnungen sparsamer wirkten. Wiederum eine Folge darauf, in der obligatorischen Schwimm-Episode, waren die Mängel wie ausgebügelt, schließlich wollten die Macher den Fans etwas fürs Auge bieten. Ich hoffe aber, dass die durchwachsene Episode nur die Ausnahme darstellte. Mir ist da ein stimmiges Gesamtpaket lieber.

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Was die Schriftzüge anbelangt – die das Studio SHAFT auch mal gerne künstlerisch in den Hintergrund einbaut oder in sehr kurzen Einblendungen, etwa wie bei einem Wimpernschlag, benutzt – hat man sich für die einfache Variante entschieden, diese bloß in den Untertiteln zu übersetzen. Letztere erscheinen, wie von den letzten Kazé-Veröffentlichungen gewohnt, in gelber Schrift mit schwarzen Konturen. Leider hat man sich gegen die gewünschten, weißen Untertitel entschieden, welche in dem Simulcast-Angebote verwendet wurden. Tragisch find ich allerdings nicht die Farbe, sondern dass die Konturen bei der DVD-Fassung auf größeren Bildschirmen unschön verpixeln.

Für die deutsche Synchronisation wurde das G&G Tonstudio beauftragt, das schon für die Lokalisierung von Blue Exorcist oder zuletzt Fullmetal Alchemist: Brotherhood verantwortlich zeichnete. Aus Ersterem kennt ihr bereits Dennis Saemann als Rin Okumura und in Nisekoi ist er erneut in einer Hauptrolle zu hören. Dazu sind die Figuren von Rin und Raku sich nicht mal so unähnlich, zwei Raufbolde mit einem komplizierten Hintergrund, aber dem Herz am rechten Fleck. Dennis Saemann schafft es souverän, in allen verschiedenen Emotionslagen zu überzeugen. Besonders in seiner Gedankenwelt, wenn Raku zum Beispiel mal wieder Freudensprünge macht, weil er Kosaki ein Stück näher gekommen ist. Corinna Dorenkamp, die ihr zuletzt in Hotaraku Maou-sama! hören konntet, übernimmt hier die Rolle von Chitoge. Dabei gelingt es ihr, die bissige Art und die häufigen Ausraster ungezwungen herüberzubringen. Nur in den vereinzelten Momenten, in denen die Blondine liebenswert wirken soll, schafft die Sprecherin nicht den gleichen Charme zu versprühen, wie ihr japanisches Pendant. Rieke Werner leiht Kosaki ihre Stimme, was wirklich gut zusammenpasst. Nebenbei ist es nicht das erste Mal, dass die Sprecherin für Kana Hanazawa eingesprungen ist (z.B. Shiemi in Blue Exorcist, Shiro in Deadman Wonderland). Den liebenswerten und süßen Eindruck des Charakters hat Rieke Werner gut ins Deutsche gerettet, beispielsweise wenn sich Kosaki vor Verlegenheit sträubt.

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Was mir erst nicht aufgefallen ist und ich positiv an der deutschen Lokalisierung hervorgeben will, für den natürlichen Sprecheindruck wurde komplett auf alle Suffixe verzichtet und mit entsprechenden Anreden oder Verniedlichungen gearbeitet. Außerdem sprechen sich die Figuren mit dem Vornamen an. In Nisekoi kommt beides gelegen, weil nun mal die Charaktere im Minuten-Takt ausflippen und sich wüste Beschimpfungen an den Kopf knallen. Da wären Höfflichkeiten unangebracht. Eine Kleinigkeit, die mir störend aufgefallen ist, war die unterschiedliche Betonung des Namens Kosaki. Während die Hauptfiguren ihren Namen richtig mit einem stimmlosen S aussprachen, machten die Sprecher von Ruri und Shu dies falsch. Immerhin in Folge 5 hatten die Figuren bei einem direkten Gespräch miteinander die richtige Sprechweise übernommen. Der Gesamteindruck der deutschen Synchronisation ist durchaus zufriedenstellend. Für diejenigen, die den japanischen Originalton trotzdem bevorzugen, steht diese Fassung natürlich immer noch zur Verfügung.

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Den Vorspann hat das junge J-Pop-Duo ClariS (Oreimo, Madoka Magica) performt. Ihr Gesang ist wiedererkennbar, aber klingt immer recht ähnlich. Und die Macher konnten sich hier mit dem Farbfiltern wieder nicht zurückhalten. Wie von anderen SHAFT-Serien gewohnt, gibt es in Nisekoi ebenso wechselnde Abspänne. Die ersten beiden Ending-Themes stammen von den Seiyus der Hauptmädels Chitoge un Kosaki, welche mit einer interessanten Optik punkten.

Verpackung

Die DVD-Boxen von Nisekoi kommen im dreiseitigen Digipack im Pappschuber. Das Cover-Motiv ziert Chitoge in einem sommerlich-freizügigen Outfit. Das Ganze ist ziemlich farbenfroh gestaltet. Wie man es von vorherigen Veröffentlichungen mit dieser Aufmachung kennt, ist der Pappschuber leider relativ anfällig für Dellen und die Kanten wirken nicht ausreichend verklebt. Bis auf eine äußerst schicke Charakter-Illustration war der Publisher beim Digipack sparsam in punkto Artwork. Der limitierte Sammelschuber, welcher der ersten Volume beigelegt ist, bietet Platz für die vier DVD-Ausgaben. Dementsprechend fällt dieser, zum Betrüben der Sammler, die Platznot im Regal haben, gigantisch aus. Dafür ist der Sammelschuber wie gewohnt ziemlich robust und wertig aufgemacht. Auf Vorder- und Rückseite gibt es jeweils ein Charaktertrio zu sehen, wobei hinten schon die kommenden Neuzugänge abgebildet sind.

Bonus

Freunde von physikalischen Extras werden mit Nisekoi beglückt, denn Kazé hat sich in dem Punkt nicht lumpen lassen, jedoch wurde auf jegliche digitalen Boni verzichtet. Neben den Sammelschuber der Erstauflage, hat der Publisher hier gleich fünf Postkarten beigelegt. Diese sind nicht bloße Screenshots, sondern entsprechen den End Cards der TV-Ausstrahlung (eine pro Episode). Das abwechslungsreiche Artwork stammt von namenhaften Künstlern, darunter Type-Moon-Illustrator Hirokazu Koyama und das unverkennbare und beliebte Design von Kantoku. Außerdem ist in der DVD-Box ein Poster (36×48 cm) mit einem Chitoge-Motiv enthalten, das auch die erste Volume schmückt. Bedauerlicherweise musste dies mehrfach gefaltet werden, um in die Schachtel zu passen, was natürlich unschöne Knicke bescherrt. Vorraussichtlich wird in nachfolgenden Veröffentlichungen das Paket an Extras beibehalten.

Die Anime-Umsetzung von Nisekoi hat noch seinen Charme behalten, der jetzt aber mit einem dicken Anstrich von SHAFT überpinselt wurde. Wenn ihr die erste Schicht erst mal abgekratzt und euch an die eigenwillige Darstellung gewöhnt habt, weiß die abgedrehte Komödie immer noch zu unterhalten und mit seinen reizenden Charakteren zu imponieren. Zwar wurde das Tempo etwas herausgenommen, weshalb die Gag-Dichte nicht mehr so hoch ist wie beim Manga, aber dafür wirken die überschwänglichen Reaktionen im Anime noch eindrucksvoller. Der Humor und die Charaktere wurden gelungen in der deutschen Lokalisierung adaptiert und stellenweise weiß sie auf eigene Art zu überzeugen. In Sachen Aufmachung und Ausstattung kann man sich bei dieser Veröffentlichung nicht beklagen. Alles in allem bietet Nisekoi einen spaßigen Einstieg und eine leichtherzige Romanze, bei der Zuschauer mit ihren Lieblingen mitfiebern können.

Freundlicherweise wurde uns von Kazé ein Rezensionsexemplar zu Nisekoi Vol.1 zur Verfügung gestellt.

Details

Titel: NISEKOI Vol. 1
Originaltitel: ニセコイ
Animationsstudio: SHAFT
Regisseur: Akiyuki Shinbo
Publisher: Kazé
Länge/Episoden: 125 Minuten/Folge 1 bis 5
Sprachen: Deutsch, Japanisch
Untertitel: Deutsch
Ton: Dolby Digital 2.0
FSK: 12
Preis: UVP 36,95 €

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