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Osamu Yamasaki macht auf ungerechte Verträge aufmerksam

Im Tweet von Direktor Osamu Yamasaki machte er auf ungerechte Verträge in der Anime-Industrie aufmerksam. Schon länger verschärfen sich die Arbeitsbedingungen in der Anime-Industrie. So werden viele Mitarbeiter genötigt, Verträge zu unterschreiben, die dafür sorgen, dass sie alle Rechte an ihren Arbeiten dem Unternehmen abtreten.

Die Bedingungen in diesen Verträgen fallen in der Regel zu Gunsten des Unternehmens aus. Es gibt keinen Grund dafür, solche Verträge zu unterschreiben. Die Drehbücher und Storyboards werden ursprünglich von den Regisseuren kreiert, trotzdem werden sie genauso wie Designer genötigt, solche Verträge zu unterschreiben. Auch der angebotene Preis ist viel zu niedrig, um alle Rechte abzutreten.

Der Direktor Yamasaki schlägt vor, dass die Designer Lizenzgebühren bekommen sollten. Denn schliesslich werden ihre Designs in Produkte umgewandelt und auch verkauft.

Illustratoren besitzen im Vergleich größere Rechte an ihren Werken, aber auch dort gibt es Fälle, in denen man ihnen nur eine Pauschale zukommen lassen hat. Yamasaki sprach sich  dafür aus, dass alle Mitarbeiter in der Anime-Branche über ihre jeweiligen Rechte  informiert werden müssen.

Ein großes, nicht näher genanntes Unternehmen hat zum Beispiel vor 10 Jahren einen beliebten Anime-Titel an ihre Tochterfirma übertragen, dessen Team überwiegend aus Freiberuflern bestand. Der Anime-Titel wurde ein Hit und nur die festangestellten Mitarbeiter bekamen einen Bonus, während die Freiberufler leer ausgingen. Dieses Beispiel verdeutlicht die dunkle Seite der Anime-Industrie.

Als Fazit kann man sagen, dass die Rechte von Mitarbeitern in der Anime-Industrie durch einen gerechten Lohn gewährleistet sein muss.

Quelle: Osamu Yamasaki Twitter-Account via Yara-on!

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