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Home Popkultur Anime Event-Bericht: Genodicial Organ auf der Anime Nights 2017

Event-Bericht: Genodicial Organ auf der Anime Nights 2017

Am 25. April 2017 fand die Anime Nights in den deutschen Kinos statt. Dieses Mal wurde der erste Teil der Project-Itoh-Reihe Genodical Organ gezeigt. Genodical Organ ist einer der letzten Light Novels des Autors Project Itoh.

Der Film beginnt mit einer Szene, in der der Protagonist – Clavis Sheperd – vor einem Gericht steht. Er beginnt, seine Geschichte zu erzählen: Der Hauptteil des Filmes spielt im Jahr 2020. Es wird davon ausgegangen, dass der Schock vom 11. September 2001 eine größere Veränderung bewirkt hat, als es in unserer echten Welt geschehen ist. Die Menschheit hat sich für die komplette Überwachung entschieden. Nicht nur, dass die Straßen von Überwachungskameras gespickt sind, es gibt auch Scanner für die Iris der Augen und Fingerabdrücke. Der gläserne Mensch ist entstanden, um in Sicherheit vor den Terroristen leben zu können.

Zunächst scheinen die Grenzen zwischen ‚richtig‘ und ‚falsch‘ für die Hauptfiguren ganz klar und deutlich zu sein. Mit der Zeit verschwimmen sie allerdings und es kommen Fragen auf, wie: Was ist Freiheit? Was darf man für die Freiheit opfern? Und was ist man überhaupt bereit, zu opfern?

Der Film ist nichts für einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher, denn dafür ist er zu komplex. Der Kinosaal selbst war nahezu leer. Insgesamt hatten sich 10 Leute eingefunden, die sich den Film ansehen wollten. Das führte dazu, dass sich der Kinobesuch sehr privilegiert anfühlte. Als hätte man den Saal speziell gebucht. Zu Beginn der Werbung wurde noch viel erzählt, die Stimmung war locker.

Als Genodicial Organ begann wurde es stiller. Die Stille wurde an einigen Stellen von Geflüster unterbrochen. Am Ende des Films, als das Licht im Saal wieder anging, war immer noch eine angespannte Atmosphäre zu spüren. Die meisten der Zuschauer saßen einen Moment vollkommen regungslos auf ihren Plätzen.

Letztendlich lockte Genodicial Organ als Außenseiter zwar nicht die Massen ins Kino. Dennoch verlief der Ablauf des Films reibungslos und in einer persönlichen Atmosphäre.

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