»Psycho-Pass – Vol.1« – DVDonTest

Mit Psycho-Pass bringt Kazé eine vielversprechende und anspruchsvolle Anime-Produktion aus dem Jahr 2012 zu uns nach Deutschland. Für die 22-teilige Serie zeichnet sich das renommierte Studio Production I.G (Ghost in the Shell) verantwortlich. Das Szenario entwarf der wohlbekannte Drehbuchschreiber Gen Urobuchi, der davor schon mit Fate/Zero und Madoka Magica große Erfolge erzielte. In der düsteren Zukunftsvorstellung von Psycho-Pass stellt er eine futuristische Gesellschaft vor, in welcher die Psyche des Menschen eingeschränkt und kontrolliert wird. Wie weit darf für die Sicherheit des Volkes gegangen werden? Wo die Angst vor dem Datenkraken großer Internet-Dienste und dem Überwachungsstaat in den Medien ein brisantes Thema ist, schlägt der Anime in eine spannende Kerbe. Der Science-Fiction-Thriller-Action-Streich erscheint bei Kazé in vier Boxen auf DVD und Blu-ray. Seit 28. Februar könnt ihr das erste Volume mit den Episoden 1 bis 6 in den hiesigen Händlerregalen finden.

In einer nahen Zukunft kontrolliert das Sibyl System, ein autonomes Überwachungsnetzwerk, den Alltag der Bevölkerung mit der Absicht, den Bürgern ein bestmögliches Wohlbefinden zu bescheren. Um Recht und Ordnung in dieser Gesellschaft zu wahren, trägt jede Person einen Psycho-Pass, ein Ausweis, der jederzeit Einblick in die seelische Verfassung des Menschen gibt. So können die Behörden überprüfen, wo kriminelles Potenzial steckt, und diese Gefahr präventiv aus dem Verkehr ziehen. Überschreitet dieser Wert eine bestimmte Schwelle, soll selbst eine Therapie keine Heilungschancen mehr bieten. Dann ist es der Polizei gestattet, diesen zukünftigen Psychopathen oder Massenmörder gleich an Ort und Stelle zu eliminieren. Frisch aus der Akademie beginnt Akane Tsunemori ihren Dienst als Inspektorin bei einer Spezial-Einheit des Amts für Öffentliche Sicherheit. Damit bei der Verbrechensbekämpfung der Psycho-Pass der Beamten sich nicht trübt, werden sie von sogenannten Vollstreckern begleitet. Dies sind selbst latente Kriminelle, die Jagd nach ihresgleichen machen und für die Inspektoren den Abzug drücken. So wird Akane jeden Tag aufs Neue mit den Schattenseiten des Systems konfrontiert und allmählich gerät ihr Gerechtigkeitssinn ins Wanken. Kann man diese verantwortungsvolle Entscheidung wirklich einer Maschine überlassen?

In der futuristischen Welt von Psycho-Pass gehören künstliche Intelligenzen, die den Haushalt schmeißen, Hologramme, welche Einrichtung sowie Klamotten den Wünschen entsprechen gestalten, und virtuelle Realität längst zum normalen Alltag der Bewohner. Bei all der Zukunftsmusik steht im Vordergrund der Geschichte der titelgebende Psycho-Pass, eine Art psychologischer Fingerabdruck. Nicht nur wird anhand der Daten die geistige Gesundheit geregelt, das Sibyl System schreibt auch den Bürgern vor, welche berufliche Laufbahn sie einschlagen sollen. Erschreckend dabei ist die Tatsache, dass schon von klein auf der Lebensweg festgelegt wird. In dieser Zukunft steht die mentale Schönheit vor dem hübschen Äußeren. Der ganze Stolz der Regierung bleibt die niedrige Kriminalitätsrate, eben weil vorab Maßnahmen ergriffen werden, um den Stresslevel niedrig zu halten. Sollte das System doch ein anormales Verhalten oder gar eine Intention für ein Verbrechen bemerken, so wird diese im Keim erstickt. Die Hauptfrage stellt sich mit Beginn der Serie. Ist es richtig jemanden zu verurteilen, nur weil er in der Lage wäre, eine Straftat zu begehen, auch wenn er sie noch nicht mal begangen hat? Wenn der Koeffizient einen überschrittenen Wert aufzeigt, ist keine Heilung mehr möglich und der Mensch wird gewissermaßen aufgegeben. Dabei sind die Maßnahmen äußerst drastisch. Anstatt Geld in Gefängnis-Einrichtungen zu stecken, wird der »Müll der Gesellschaft« umgehend entsorgt. Die Angst vor Wiederholungstätern ist zwar berechtigt, aber gerade weil man in unserer Gesellschaft jedem eine Chance auf Besserung gewehrt, fällt es dem Zuschauer schwer, diese endgültige Diagnose abzunehmen.

Dabei macht die Serie keinen Hehl daraus, die Schattenseiten des Systems zu präsentieren. In der ersten Folge treibt der Druck der Gesellschaftsform den Täter erst recht in den Wahnsinn, sich auf eine bestialische Weise an seinem Opfer auszutoben, wenn er ohnehin schon aufgegeben wurde. Der Schritt, welcher daraufhin eingeleitet wird, knabbert besonders an den Zuschauer. Nachdem die entführte, junge Frau grausame Qualen erlitten hat und der Täter direkt vor ihrer Nase auf groteske Weise eliminiert wurde, braucht man kein Mediziner sein, um festzustellen, dass ihre psychische Verfassung nicht zu knapp betroffen ist. Allerdings anstelle, dass die Behörden sich um das Opfer kümmern, wird die Betroffene als latent kriminell gebrandmarkt und soll gleich mit ausgeschaltet werden. Abgesehen von der fragwürdigen Bewertung vom Sibyl System sind die Waffen schon eine pfiffige Entwicklung. Der sogenannte Dominator ist mit dem Netzwerk verbunden, ließt den Ausweis der Zielperson aus und schaltet daraufhin den passenden Modi ein. So kann ihre Wirkung zwischen Betäuben, Verletzten und Auslöschen variieren. Zeitgleich wird den Vollstreckern so ein Riegel vorgeschoben, dass sie keinen Blödsinn mit den Schusswaffen anstellen. In vertrauter Gantz-Manier zerplatzt der letzte Modus die Gegner regelrecht in alle Einzelteile. Neben den verdorbenen Verbrechen, welche sich an jeder Ecke des Großstadtmolochs findet, hebt dieser Gore-Anteil die Brutalität noch mal eine Ecke an und deswegen trägt Psycho-Pass den FSK-16-Stempel nicht umsonst.Vom Schöpfer von Saya no Uta waren solche Elemente nicht anders zu erwarten.

Für Protagonistin Akane eröffnet sich mit ihrer Einstellung in der Spezial-Einheit eine ganz neue Welt, welche weitestgehend der normalen Bevölkerung vorenthalten wird. Die unerfahrene, naive Polizistin dient dabei als Bezugsfigur, um den Zuschauer schrittweise in diese dystopische Gesellschaft einzuführen. Als frischgebackene Inspektorin muss sie mehrfach feststellen, dass die Akademie, auch wenn Akane zu den besten Studenten gehört, sie nicht auf die harte Welt vorbereitet hat. Die Kaltblütigkeit der Vollstrecker überrascht den Neuling. Wo sie bei ihrer Aufgabe keine Sekunde zögern, wirkt es fast so, als ob die Jagdhunde darauf warten, dass der Tötungsmodus freigeschaltet wird. Deshalb müssen die Inspektoren die Vollstrecker an der kurzen Leine halten und dementsprechend ist das Verhältnis in der Einheit eher schlecht. Außerdem fungieren sie als »Augen von Sibyl« und müssen jede ihrer getroffenen Entscheidungen rechtfertigen, eben weil das System über allem steht. Da Akane noch nicht von der Verbrechensarbeit abgestumpft ist und noch ihrem eigenen Sinn für Gerechtigkeit folgt, wird die junge Frau so wie wir Zuschauer mit den Gewissenskonflikten konfrontiert. Für den Anfang ist die Serie episodisch gehalten, wobei sich auch mal ein Fall über mehrere Folgen erstrecken kann. Allerdings merkt man auch früh, dass sich im Hintergrund ein roter Faden aufbaut. Einer der Vollstrecker hat Akanes Interesse besonders auf sich gezogen. Ähnlich wie Kiritsugu (Fate/Zero) kann man Kogami wegen seiner unnahbaren Art nicht genau einschätzen. Er wird von einem unaufgeklärten Fall aus der Vergangenheit verfolgt, welcher ebenso seinen Psycho-Pass verdunkelte und ihm von seinem Weg der Gerechtigkeit abkommen ließ. Auch wenn sich der Vollstrecker professionell in den Missionen verhält, fällt es Akane schwer seine Entscheidungen zu akzeptieren, jedoch möchte sie ihn verstehen lernen. Allerdings wenn Akane in den tiefen Abgrund blickt, muss die junge Polizistin aufpassen, dass sie sich nicht selbst in der Dunkelheit wiederfindet.

Im Oktober 2012 ging der Original-Anime im noitaminA-TV-Block, welcher auf ein erwachsenes Publikum zugeschnitten ist, an den Start. Unter Leitung von Regisseur Naoyoshi Shiotani, der mit Psycho-Pass sein Serien-Debüt hinlegte, entstand das Werk im Animationsstudio Production I.G. Übrigens wurde bereits eine zweite Staffel angekündigt, welche im Herbst 2014 im japanischen Fernsehen anläuft. Außerdem wird im Winter die Film-Umsetzung von Psycho-Pass ihre Kino-Premiere haben. Akira Amano lieferte das Charakterdesign, das ihr bestimmt von seiner Manga-Serie Reborn! wiedererkennt. Neben den typischen gut aussehenden Kerlen bietet es genügend Abwechslung, wie es die realistisch gehaltene Serie nötig hat. Besonders die Augen schauen äußerst schick aus, wenn der Dominator zum Einsatz kommt und die mentale Verfassung des Zieles überprüft. Amanos Stil erkennt man vor allem bei der Protagonistin, welche sich auch von den anderen abhebt und deswegen gewöhnungsbedürftig ist. Akane hat oft einen etwas verpeilten, schwermütigen Gesichtsausdruck aufgelegt. Mehr fürs Auge bieten die Szenerie der Metropole mit  dem Anstrich aus futuristischen und Cyberpunk-Elementen. Passend zur Atmosphäre ist die Welt von Psycho-Pass häufig in der Dunkelheit der Nacht getaucht. Die Verfolgungsjagden führen den Zuschauer oft durch verwinkelte, düstere Gassen. Auch wenn die Finsternis oft die Sicht erschwert, für den Horror, der in den Ecken der dystopischen Welt lauert, ist dies ganz zuträglich. Untermalt wird das Ganze von der Musik von Yuugo Kanno wohl überlegt mit seinen Gitarren-Klängen und elektrischen sowie jazzigen Einschlägen. Wirklich glänzen tut der Soundtrack, in den Schießereien und Verfolgungsjagden, wo die Stücke das Tempo antreiben. Über den Gesang des Vorspanns Abnormalize kann man sich streiten, auf jeden Fall bietet das Video flotte und optisch ansprechende Bilder. Außerdem zeichnet die Sequenz eine verheizungsvolle Entwicklung auf, wo es zum Zwist zwischen Akane und Kogami kommt. Im Aspann Namae no nai Kaibutsu (Monster Without a Name) gibt sich das fiktive Popduo EGOIST noch mal die Ehre. Die wunderschöne Gesangsstimme erkennt ihr bestimmt aus Guilty Crown wieder.

Disc

Kazé teilt die 22-teilige Serie in vier Boxen auf. In dem ersten Volume sind die Episoden 1 bis 6 enthalten mit einer Laufzeit von 150 Minuten. Das Menü wurde schlicht gehalten, wo die Charaktermotive der beiden Haupthelden jeweils verwendet wurden. Für die Hintergründe nahm man etwas lieblos nur Screenshots aus dem Vorspann, was nicht unbedingt auf erstem Blick auffällt. Löblich ist, dass für das Haupt- und die Untermenüs sowohl Opening als auch Ending eingebunden wurden. Es lässt sich zwischen deutscher und japanischer Sprachausgabe wählen. Der Ton kommt bei der DVD-Fassung in Dolby Digital 2.0 und das Bild im 16:9-Format. Das Gesprochene fügt sich wunderbar in die tolle Geräuschkulisse ein. Die Zeichnungen sind nicht das Ansprechendste, was das Studio hervorgebracht hat, aber die Qualität der Animationen ist solide. In der DVD-Variante gehen oft Details unter. Besonders wenn die Großstadt in voller Pracht bei Nacht erstrahlt, wirkt das Bild verwaschen.

Für die deutsche Lokalisierung hat Kazé wieder das Tonstudio VSI Berlin beauftragt, das sich schon beispielsweise für die Arbeiten an Code Geass oder der Garden of Sinners-Filmreihe verantwortlich zeichnet. Akane wird im Deutschen von Julia Stoepel gesprochen, die ähnlich dem Original eine helle, angenehme Stimme mitbringt. Im Anime-Bereich könntet ihr die Synchronsprecherin als Nunnally in Code Geass oder Nia in TTGL gehört haben. Besonders die emotionalen Szenen der Inspektorin haben mich auf Anhieb von ihrem Können überzeugt. Jaron Löwenberg verleiht Kogami seine Stimme. Neben einem vielseitigen Erfahrungsschatz aus Film und Fernsehen könnte euch der Sprecher als Fye in Tsubasa Chronicle, Kamina aus TTGL oder Mr. Chang in Black Lagoon über die Quere gelaufen sein. Auf viele weitere Badass-Momente von ihm könnt ihr gespannt sein. Wo man Axel Lutter aktuell als alten, duseligen Herrn Taira in BTOOOM! erleben durfte, finde ich ihn nicht ganz so passend als Masaoka. Wobei er schon schafft, als Vaterfigur und Ratgeber für Akane herüberzukommen. Wieder hervorragende Sprecherwahl hat das Studio bei Ginoza bewiesen, welcher mit Felix Spieß besetzt wurde und wie die Faust aufs Auge passt. In einer ähnlichen Rolle habt ihr ihn vielleicht schon als Kyoya, dem Vize-Präsidenten des Ouran High School Host Club, gehört und so funktioniert er wunderbar in der Rolle des erfahrenen, pflichtbewussten Inspektors. Generell kann man sich durchaus an den deutschen Sprechercast gewöhnen und sie kommen dem japanischen Original relativ nah.

Bonus

Als Extras hat der Publisher zum einen ein Psycho-Pass-Poster (36x48cm) im Original-Design von Akira Amano beigelegt. Im Lieferumfang der ersten limitierten Ausgabe liegt ein schmucker Sammelschuber bei. Neben gängigen Trailern befinden sich auf der zweiten Disc das Opening und Ending Theme in der sauberen Version ohne Credits. Dies kann sich meinetwegen gerne als Standard durchsetzen. Insgesamt ist die Ausstattung zufriedenstellend, wobei ein Booklet das Fan-Herz noch erfreut hätte.

Verpackung

Die DVD-Box von Psycho-Pass kommt im dreiseitigen Digipack im Pappschuber. Das Cover-Motiv, was die beiden Hauptfiguren Akane und Kogami zeigt, ist der japanischen Veröffentlichung entliehen. Nur der Hintergrund wurde statt komplett in Schwarz mit Buchstaben-Fragmenten, die wie in der Matrix vorbeiziehen, versehen. Was wirklich die Aufmachung schick und hochwertig wirken lässt, sind die kleinen Details. Die Motive und selbst die Screenshots auf der Rückseite kommen im schimmernden Prägedruck auf mattem Hintergrund. An der Seite sind Messlinien angebracht, welche die aktuelle Episodenzahl markieren. Im Rücken lässt sich auch das Sibyl-Logo leicht erkennen. Der Spin ist im Gegensatz zum Vorstellungsbild, ziemlich schwarz gehalten mit einer kleinen Nuance Dunkelblau. In den Folgevolumes wird dieser farblich variieren. Das Digipack knüpft bei der schlichten Gestaltung an und mutet einem Datenordner oder einer Akte an. Vorne auf dem Cover ist eine schmale Skizze von Kogami angebracht und auf dem Rücken gibt es ein Charakterfile mit ein paar Information über den Vollstrecker. Das Inlay bietet als Blickfang eine Aussicht auf das beleuchtete Tokyo bei Nacht im Zeitalter von Psycho-Pass. Die Motive auf der Disc fallen sehr lieblos aus, bei denen die Skizze von Kogami doppelt verwendet wurde und nur farblich ein Unterschied besteht. Auch der Sammelschuber macht einen hochwertigen und stabilen Eindruck. Für die DVD-Fassung ist dieser auf 2000 und für die Blu-ray auf 3000 Stück beschränkt. Weil die Schachtel Platz für vier Boxen bieten muss, fällt dieser gigantisch aus. Zumindest hat man so alle Volumes nah beisammen. Auf beiden Motiven ist das ganze Charakterensemble der Spezialeinheit zu sehen, von der Vorder- und der Seitenansicht, wobei man bei Ersterem noch den Antagonisten im Hintergrund erblicken kann. Alle Motive sowie das Psycho-Pass– und Sibyl-Logo sind wieder im Prägedruck. Im matten Hintergrund zieht sich wieder die Nachtaussicht auf Tokyo. Sowohl beim Schuber als auch bei der Box fällt das FSK-Logo nach dem Entfernen der Folie einfach weg. Bloß auf dem Digipack ist dies wiedermal aufgedruckt.

Psycho-Pass wartet mit einer erstklassigen Mischung aus packendem Thriller, actionreichen Verfolgungsjagden und einer beklemmenden, dystopischen Gesellschaftsform auf. Gerade wo düstere Science-Fiction-Serien in der gegenwärtigen Anime-Landschaft rar gesät sind, bietet Psycho-Pass eine willkommene Abwechslung. Die diversen Kriminalfälle in den ersten Episoden stehen zwar auf ersten Blick für sich alleine, jedoch stellen sie stets neue Aspekte der Welt heraus. Zudem präsentiert sich das Setting äußerst reizvoll und wird von einem stimmungsvollen Soundtrack begleitet. Das Charakterensemble gestaltet sich sehr unterschiedlich und Potenzial für Entwicklung ist auch vorhanden. Die deutsche Sprechbesetzung wurde hervorragend ausgewählt und fühlt sich originalgetreu an. Zudem fällt die Aufmachung und Ausstattung der Veröffentlichung zufriedenstellend aus. Gerade wo die zunehmende Überwachung des Menschen durch fortschrittliche Technik ein aktuelles Thema ist, hievt der Anime dies auf eine neue Stufe. Mit seinen sozialkritischen Ansätzen und den kontroversen Themen bietet Psycho-Pass eine Menge Diskussionsstoff und Spielraum für Interpretation. Besonders die Einblicke in die menschlichen Abgründe und die präsentierten Gewissenskonflikte sind sowohl äußerst einnehmend als auch aufwühlend zugleich. Wer wieder mal Lust auf anspruchsvolle Kost hat und eine Serie sucht, die auf ein erwachsenes Publikum zugeschnitten ist, wird bei Psycho-Pass durchaus an der richtigen Adresse sein.

Wir bedanken uns herzlich bei Kazé für das Rezensionsexemplar zu Psycho-Pass Vol. 1.

Details

Titel: Psycho-Pass – Vol.1
Originaltitel: サイコパス
Produktionsjahr: 2012
Genre: Science-Fiction, Thriller, Action
Animationsstudio: Production I.G
Regisseur: Naoyoshi Shiotani
Publisher: Kazé
Länge/Episoden: 150 Minuten, Folge 1-6
Sprachen: Japanisch, Deutsch
Untertitel: Deutsch
Ton: Dolby Digital 2.0
FSK: 16
Preis: UVP 45,95 €
Bestellen: [amazon text=Amazon&chan=animey&asin=B00H40KXHE]

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