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StartReviewsManga ReviewsGelesen: Blue Spring Ride Volume 1 und 2.

Gelesen: Blue Spring Ride Volume 1 und 2.

Shojo, also Liebe, Romantik usw., ist schon so ein Setting für sich. Garantiert nicht für jedermann und oft auch ziemlich ähnlich, aber es gibt immer wieder einen Manga, der aus der Masse hervor sticht, zum Beispiel Blue Spring Ride.

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Die Geschichte:
Mit dem Wechsel an die Highschool möchte Futaba ihre Art ändern und sich ab sofort so unweiblich wie möglich geben. Denn mit ihrer Mädchenhaftigkeit hat sie es sich auf der Mittelschule mit ihren Mitschülerinnen verscherzt. Außerdem hat sie es nie geschafft, ihrem Schwarm Kou ihre Liebe zu gestehen. Als dieser in der Highschool wieder vor ihr steht, kann sie es zunächst nicht glauben, denn Kou trägt nun einen anderen Namen! Leider klappt es mit dem Neustart nicht so wie geplant, und zu allem Überfluss gesteht Kou Futaba, im Gegensatz zu heute damals auch in sie verliebt gewesen zu sein …

Die Story:
Und schon haben wir eine der absoluten Stärken des Manga, denn die Story wird sehr geschickt erzählt und ist auch nicht vorhersehbar. Es gibt immer wieder „Abzweigungen“ in der Story, so das diese anders abläuft, als man jetzt erwartet hätte. Dazu kommt, dass die Liebesgeschichte nicht direkt im Vordergrund steht, es geht auch um Freundschaft usw. Dabei hat Io Sakisaka es geschafft, alle Elemente in einer flüssigen Story zu verpacken, so das es beim Lesen nicht langweilig wird.

Die Idee:
Nun ja, hier findet man nichts Neues, Mädchen liebte Jungen, Junge liebte Mädchen und beide haben sich aus den Augen verloren. Kommt euch bekannt vor? Auch die restlichen Aspekte der Grundidee des Manga sind alles andere als neu, allerdings ist die Kombination so aufgebaut, das sie frisch erscheint. Hier kann man also tatsächlich davon sprechen, dass das Rad jetzt runder ist.

Die Charaktere:
Erfrischend tiefgründige Charaktere und das trifft nicht nur auf die beiden Hauptcharaktere zu, sondern gilt auch für die Nebencharaktere. Gerade Futaba, die Protagonistin, mit ihrer Gedankenwelt und Überlegungen in alle möglichen Richtungen, ist ein sehr gut ausgearbeiteter Charakter. Dem steht Kou, der männliche Hauptcharakter, in nichts nach, denn er ist nicht stereotypisch, wie man es bei diesen Settings erwarten würde. Alle anderen Charaktere haben, wie schon geschrieben, ihre Eigenheiten und stechen durch ihre Art durchaus auch hervor. Eine gute Mischung also.

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Die Zeichnung:
Für mich der Knackpunkt bei dieser Art von Manga, irgendwie sehen sie oft einfach gleich aus. Tja hier hat die Zeichnerin allerdings den üblichen Pfad etwas verlassen und die Charaktere mehr tiefe verliehen. Denn es handelt sich hier nicht um den üblichen Zeichenstil, es handelt sich dabei um kleine Feinheiten, die aber hervorstechen. So sehen die Charaktere etwas lebendiger aus, als bei anderen Titel und auch die Umgebung, die natürlich oft nur ein Nischendarsein führt, ist gut heraus gearbeitet.

Fazit:
Nun ja, ich ziehe mal einen Vergleich zu einem meiner Lieblings Manga, Kimi ni Todoke, denn man findet durchaus Ähnlichkeiten. Die Story ist definitiv ziemlich gut ausgearbeitet, die Charaktere sind sympathisch und alles andere als stereotypisch. Dazu kommt, dass die Zeichnung einfach sehr gut ist. Auch wenn die Idee alles andere als neu ist, wurde auch hier auf einige Details geachtet. Fazit also: Ihr mögt Shojo? Dann greift zu, denn dieser Manga gehört zu den besseren des Genres und alle anderen, schaut mal rein, denn dieser Manga beweist, es muss nicht immer Action sein, eine tiefe Story und gute Charaktere bieten auch ein sehr gutes Lese Erlebnis.

Info:
Blue Spring Ride
Original Name: アオハライド
Transkription: Aoharaido
Von: Io Sakisaka
Verlag: Tokyopop
Verfügbar: 11 Bände
Preis: 6.50 EUR
Genre: Romance, Comedy,
Empfehlung: FSK 0
ISBN: 978-3-8420-0568-6 (Band 1)

Unsere Meinung

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