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Gelesen: Resident Evil – Heavenly Island

Am 5. November schickte uns Kazé auf die Insel mit Resident Evil – Heavenly Island. Schon wieder Zombies, dieses Mal als Manga, ob das gut geht, haben wir uns angeschaut.

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Worum geht es?
Die Story handelt von einer Filmcrew, der Idol Survivial, einer international beliebten TV Show, bei dem Idols gegen einander antreten. Die Mannschaft arbeitet auf einer isolierten Insel in Süd Amerika, auf der eines Tages TerraSave Mitglied Claire Redfield auftaucht um Ermittlungen durchzuführen.

Die Story:
Um die Frage mal direkt zu klären, kann das gut gehen? Ja es kann, aber nur wenn die Story gut erzählt wird, was hier der Fall ist. Es geht recht gemächlich los und man wird nach und nach erst in die Geschichte hineingezogen. Hier und da ist es zwar etwas langgezogen, aber das ist verschmerzbar. Allerdings muss man auch ehrlich sagen, man hätte durchaus mehr aus der Story heraus holen können, denn irgendwie ist es schon etwas unlogisch, dass man sich eine Insel heraus sucht, die als höchst gefährlich eingestuft wird. Immerhin ist die Rede von einer TV-Show.

Die Idee:
Die Idee von Resident Evil ist alles andere es neu und irgendwie ist es auch immer wieder das Gleiche: eine kleine Gruppe von Menschen versucht sich gegen die Zombies zu wehren. Man darf also auch in diesem Manga keine großartige andere Verarbeitung der Grundidee erwarten. Und man sollte auch nicht erwarten, dass der Manga besonders heraussticht, denn unter dem Strich ist es halt Resident Evil: Einer bzw. eine Gruppe gegen Zombies. Dazu kommt das Trash Movie Klischee (jedenfalls wenn man die Beschreibung liest). Was man der Idee aber zu gute halten muss, hier und da ist sie angenehm spannend, gehalten und das sind auch nicht nur kurze Elemente sondern man findet immer wieder kleine „Feinheiten“.

Die Charaktere:
Claire Redfield wie man sie kennt, scharfsinnig und teilweise abgestumpft. Sie sticht eindeutig hervor, leider ist es bei den anderen Charakteren nicht ganz so gut gelungen. Tiefgang gibt es leider nicht, man bekommt also die Charaktere und mehr nicht. Schade, denn das macht noch keinen guten Manga aus und wirkt irgendwie so, als sei alles nicht so ganz durchdacht worden.

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Die Zeichnung:
Hier muss man wirklich den Hut vor Naoki Serizawa ziehen, die Zeichnungen sind richtig gut. Es wurden auf typische „Manga Elemente“ verzichtet und daher wirken die Zeichnungen sehr erwachsen. Dazu passen sie einfach zu der Geschichte und bieten ein absolut passendes Szenario. Insbesondere das Charakterdesign ist sehr gut geworden.

Fazit:
Also als Erstes: Nein wirklich etwas Neues findet man hier nicht, es ist halt Resident Evil. Aber man muss das Rad auch nicht neu erfinden. Zwar gibt es einige Logikfehler, aber das macht eigentlich gar nichts, man weiß ja auch auf was man sich einlässt. Was aber wirklich herausstechend ist, sind die Zeichnungen. Alles wirkt sehr „erwachsen“ und gerade die Charaktere sind richtig gut gezeichnet. Das alleine ist schon ein Grund den Manga zu kaufen, ein weiterer Grund wäre, dass man als Resident Evil Fan definitiv nicht enttäuscht wird. Denn auch wenn es typisch Resident Evil ist, heißt das auch, dass man sich nicht auf irgendwelche Experimente eingelassen hat.

Fazit also: Für Fans definitiv zu empfehlen, aber es gibt doch bessere Zombie Manga.

Info
Resident Evil – Heavenly Island / © Kazé
Resident Evil – Heavenly Island
Original Name: バイオハザード ~ヘヴンリーアイランド~
Von: Story: Capcom, Zeichnung: Naoki Serizawa
Verlag: Kazé
Verfügbar: Volume 1
Preis: 7,99 EUR
Genre: Action, Horror
Empfehlung: FSK 16
ISBN: 978-2889-2172-74

Unsere Meinung

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