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Gelesen: Strike the Blood

Kennt doch bestimmt jeder, man wird versehentlich ein großer Vampir und bekommt ein Schulmädchen als Beobachterin an die Hand gestellt. Kennt ihr nicht? Dann solltet ihr mal Strike the Blood lesen.

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Worum geht es?
Kojo Akatsuki, ein Oberschüler auf der künstlichen Insel Itogami, hat ein Geheimnis, das er niemandem erzählen kann: Er ist einer der stärksten Vampire der Welt, der sogenannte Vierte Ahnherr. Die meisten Menschen glauben, dass es sich dabei bloß um eine alte Legende handelt. Kojo erzählt nicht mal seinen engsten Freunden und der Familie davon. Eines Tages taucht jedoch ein hübsches, fremdes Mädchen auf, das über sein wahres Wesen Bescheid weiß. Und dann eröffnet sie ihm auch noch, dass sie ihn von nun an streng bewachen wird …

Die Story:
Zuerst wirkt die Story relativ einfach gestickt, er ist versehentlich ein mächtiger Vampir geworden und eine hübsche Schülern muss nun auf ihn aufpassen. Allerdings merkt man schnell, dass die Story noch einiges mehr zu bieten hat, als es auf den ersten Blick erscheint. Dazu hat sie viele kleine Nebengeschichten, die die Story immer wieder interessant machen.

Die Idee:
Auch wenn man es nicht vermutet, die Idee ist durchaus neu, zwar nicht komplett, aber einiges. Das Setting ist allerdings sehr gut, denn eine Insel für Menschen und „Monster“, viel Magie und da drin der etwas unbeholfene, aber mit einem großen Gerechtigkeitsinn ausgestattete Kojo. Der erste Band reicht natürlich nicht aus, um die gesamte Idee zu beurteilen, wer aber den Anime gesehen hat, weiß das hier noch einiges mehr kommen wird.

Die Charaktere:
Wie ich schon geschrieben habe, Kojo ist ja eher zufällig in die Situation, in die er sich aktuell befindet, geschlittert, genau genommen hat er auch kein großes Interesse noch mehr in irgendwelche Situationen hinein zu rutschen und das merkt man bei ihm auch. Sein Schatten Yukina Himeragi ist das komplette Gegenteil, Feuer und Flamme für ihre Aufgabe, aber sehr unbeholfen macht sie schnell sympathisch Auch die anderen Charaktere haben ihren Charme und passen sehr gut zur Geschichte.

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Die Zeichnung:
Da ich zuerst den Anime geschaut habe, war ich natürlich etwas verwundert darüber, dass das Charakterdesign sich sichtbar unterscheidet und auch wenn mir das Design im Anime besser gefallen hat, ist es hier definitiv nicht schlecht. Leider wirken die Zeichnungen etwas nüchtern, irgendetwas fehlt mir persönlich. Aber auch hier muss man zugeben, dass die Zeichnung insgesamt nicht schlecht sind.

Fazit:
Wie ich schon geschrieben habe, ich habe zuerst den Anime gesehen und so war ich hier und da etwas erstaunt. Dass der Manga natürlich mehr tiefe in der Geschichte hat, dürfte klar sein, das die Story aber den Humor der Geschichte genauso gut transportiert, wie der Anime, findet man nicht ganz so oft. Ansonsten kann man hier nicht viel aussetzten, die Zeichnungen wirken zwar etwas nüchtern, aber das ist Geschmackssache, man bekommt aber auf jeden Fall einen Manga serviert, auf den man ruhig mal ein Blick werden sollte. Fazit also: Fesselnde Geschichte, sympathische Charaktere und interessantes Setting versprechen einen guten Manga.

Info:
Strike the Blood
Original Name: ストライク・ザ・ブラッド
Transkription: Sutoraiku za Buraddo
Von: Story: Gakuto Mikumo, Zeichnung: Tate
Verlag: Panini Manga
Verfügbar: Volume 1 (ab 21.07.15)
Preis: 7.99 EUR
Genre: Action, Comedy, Harem, Supernatural
Empfehlung: FSK ?
ISBN: 978-3957-985-255

Unsere Meinung

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