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»Seraph of the End« Episode 1 – Anime-Preview

Am 4. April startete die Anime-Adaption zum Owari no Seraph-Manga in Japan. Die Handlung der düsteren Fantasy-Action-Serie widmet sich der Bekämpfung von Vampiren. Klingt nach einem abgelutschten Thema, doch die Serie verspricht dennoch Spannung. Welche Ersteindrücke Sumikai anhand der ersten Folge sammeln konnte, das erfahrt ihr in diesem Artikel.

Wir befinden uns in einer Welt, in der ein unbekanntes Virus fast alle Menschen ausgerottet hat. Lediglich Kinder unter 13 Jahre blieben verschont, wurden von Vampiren in eine Untergrundwelt verschleppt und dort versklavt. Unter diesen Menschen war auch der Protagonist der Geschichte: Yuichiro Hyakuya. Einst träumten er und seine sechs Freunde – darunter Mikaela – davon, die Untergrundwelt zu verlassen, um zurück in ihre zu gelangen. Doch die Flucht endete dank des Vampirs Felid für seine Gefährten tragisch. Vier Jahre später findet sich Yuichiro mit dem Ziel, stark genug zu werden, um alle Vampire zu töten, in seiner Welt wieder …

Allein in der ersten Episode von Seraph of the End verfolgt der Zuschauer zwei Zeitsprünge von je vier Jahren: von der entfernten Vergangenheit, in der Yuichiro – kurz Yu genannt – und seine Freunde entführt wurden, bis hin zu der Zeit ihrer Versklavung und der tragischen Flucht, sowie die Gegenwart, in der der Junge als Vampirjäger aktiv wird. Insgesamt betrachtet führt die erste Folge den Hauptcharakter ein. Der Zuschauer bekommt eine Antwort auf dessen Beweggründe, Vampire künftig abschlachten zu wollen.

Es wird definitiv blutig, selbst von abgehakten Körperteilen bleibt der Zuschauer in der Startfolge nicht verschont. Etwas schwierig ist es bei diesem Gemetzel und der schnellen Szenenabhandlung emotional mit Yu mitzufiebern. Die Situation hinterließ bei mir eher ein angespanntes Gefühl als nasse Augen, aber das ist bei einer düsteren Erzählung wahrscheinlich Sinn und Zweck. Als Einführung machte die erste Episode einen sehr guten Eindruck. Bleibt abzuwarten, wie sich die Handlung künftig während Yus Vampirbekämpfung entwickelt.

Der Seraph of the End-Anime basiert auf den gleichnamigen Manga aus der Feder von Romanautor Takaya Kagami und den Mangakas Daisuke Furuya sowie Yamato Yamamoto. Die düstere Fantasy-Serie debütierte im Jahr 2012 in Shueishas Jump Square.  Daisuke Tokudo führt in der Anime-Adaption unter Wit Studio die Regie und für das Charakterdesign ist Satoshi Kadowaki verantwortlich. Die Animation überzeugt mit einigen tollen Perspektiven, detaillierten Hintergründen und einem attraktiven Charakterdesign. Das Ganze ist ebenso mit einem guten Soundtrack unterlegt, welcher die Dramaturgie unterstützt.

Miyu Irino hört ihr als Yuichiro Hyakuya und Kensho Ono spricht Mikaela Hyakuya. Beide leisten hervorragende Arbeit und bringen die Emotionen zu Geltung, wobei die Mimik des stürmischen Yus nicht immer mit den Dialogen übereinstimmten. Beispielsweise schrie der Junge in einer Szene, der Mund war aber kaum offen. Mit Takahiro Sakurai erhält der Charakter Felid einen erfahrenen Seiyu, welcher die Aufgabe passend meistert.

Die Anime-Adaption der düsteren Fantasy-Geschichte Seraph of the End legt einen spannenden Start hin. Passend zu dem Vampirthema wird es blutig und brutal. Der Fokus in Folge 1 liegt aber nicht auf Gewalt, sondern auf Yuichiros Vergangenheit, welche seine gegenwärtige Antipathie gegenüber der Blutsauger begründet. Bleibt abzuwarten, wie sich die Story und Charaktere in den kommenden Episoden entwickeln werden. Für mich ist Seraph of the End definitiv ein Anime aus der aktuellen Saison, den ich im Auge behalte. Hierzulande kann man das Spektakel auf Viewster verfolgen.

Images © Takaya Kagami, Yamato Yamamoto, Daisuke Furuya/SHUEISHA, Seraph of the End Project

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