Shonen Jump – Black Clover, Kapitel 83

Seit heute ist die 47. Ausgabe der Shonen Jump im japanischen Handel erhältlich. Somit gibt es Nachschub für Black Clover-Leser.

Die Analyse zum vorigen Kapitel findet sich in einem älteren Artikel.

Achtung! Wer weiterlesen möchte, sollte sich der Spoiler im Klaren sein.

Darum geht es diese Woche

Asta, Finral und Noelle sind zusammen mit Fanzel, Domina und Mariella im Hexenwald angekommen. Höchste Vorsicht ist geboten. Zwei Tarnumhänge sollen die Eindringlinge vor der magischen Überwachung des Landes verbergen. Doch die Männer fliegen durch ein Missgeschick auf. Nun heißt es Flucht nach vorne. Tatsächlich schafft es das sechsköpfige Team bis in den Thronsaal der Königin. Dort erwartet sie ein schockierendes Bild. Vanessa liegt bewusstlos am Boden. Die Königin ist nicht beeindruckt und mehr als herablassend über die Feststellung, dass Asta kein Fünkchen Magie besitzt.

Black Clover, Kapitel 83

Der Kapitelanfang hat mit seinen Tarnumhängen einen leichten Harry Potter-Touch. Da dieses Utensil nur von kurzer Einsatzdauer ist, möchte ich die Szene schon fast als kleine Andeutung auf J.K. Rowlings Zauberlehrling interpretieren.

Im letzten Kapitel wurden die Charaktere Fanzel, Domina und Mariella, ursprünglich in der Black Clover-Light-Novel eingeführt, im Manga vorgestellt. Auch wenn man – so wie ich – den Roman nicht kennt, darf man wohl davon ausgehen, dass Fanzels wiederholte Nacktheit in der Öffentlichkeit ein Running Gag des Charakters ist. Es sind durchaus humorvolle Slapstick-Momente, die trotzdem hoffentlich in Zukunft nicht zu sehr ausgereizt werden.

Ich verstehe immer noch nicht, warum der schwer verletzte und eigentlich nicht einsatzbereite Asta bei dieser Mission mit von der Partie ist. Unterstützung bekomme ich in dieser Sache vom Protagonisten selbst, der wiederholt nachfragt, was sie überhaupt machen. Diese Verwirrung ist bei Vanessas wortwörtlich niedergeschlagenem Anblick jedoch sofort verflogen. Schnell verfällt er in seine altbekannten Muster und legt sich mit Leuten – in diesem Fall mit der Königin des Hexenwaldes – an, die eigentlich viel stärker sind als der Knabe. Und wie vorauszusehen spielt seine Magielosigkeit eine große Rolle, sodass der Gegner auf den Protagonisten herabblickt. Yuki Tabata ruht sich hier storytechnisch leider etwas zu sehr auf einem ausgelutschten Schema aus.

Viel interessanter erweisen sich dagegen die letzten Seiten des Kapitels, auf die ich nicht näher eingehen werde. Nur so viel sei gesagt: Es dürfte ziemlich turbulent im Hexenwald werden.

Yuki Tabatas Black Clover läuft seit Februar 2015 in Shueishas Shonen Jump. Aktuell liegen im Japanischen seit 4. Oktober acht Bände vor.

Hierzulande hat sich Tokyopop die Lizenz gesichert und die Reihe am 15. September gestartet. Black Clover, Band 2 erscheint voraussichtlich am 17. November 2016.

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