Sommer-Special: Anime-Tipps für die heißen Tage

Ein so abwechslungreicher Sommer, wie wir ihn gerade erleben, schreit nach einem Plan B zum Drinnenverkriechen.

Egal, ob ihr vor der brüllenden Hitze oder stürmischen Schauern flieht. Für diese Fälle haben wir euch eine bunte Must-see-Liste mit sommerlichen Anime-Empfehlungen zusammengestellt. Oder wollt ihr einfach nur ein wenig Sommer-Sonne-Meer-Feeling aufkommen lassen? Dann sind diese Tipps sicher ebenfalls einen Blick wert.

Summer Wars
Summer Wars
© Madhouse

Der Kinofilm Summer Wars von Mamoru Hosoda spielt während der Sommerferien.

Schüler Kenji nimmt spontan einen „Job“ bei seiner attraktiven, beliebten Mitschülerin Natsuki an. Dass er dabei ihren Verlobten spielen muss, erfährt er erst, als sie ihn bereits ihrer ganzen Familie vorstellt. Kenji ist komplett überfordert, zumal er solch große Anhäufungen von Verwandtschaft nicht gewöhnt ist und lieber seiner Leidenschaft, der Mathematik, fröhnt.

Als über Nacht das weltweite Internetnetzwerk OZ von einer A.I. gehackt wird, ist auf einmal der Teufel los. Accounts werden gestohlen und computer gesteuerte Systeme in der ganzen Welt laufen Amok. Für Kenji besonders dramatisch: Er steht im Verdacht, da er ein anonym zugesandtes Zahlenrätsel gelöst hat, nicht wissend, dass es sich dabei um den Zugangscode zu OZ handelte. Ein turbulenter, nervenaufreibender Kampf gegen die A.I. namens Lovemachine beginnt, für den die ganze Familie schließlich an einem Strang zieht.

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Terror in Tokio
Mappa Terror in Tokio
© Mappa

Diesen Anime empfehle ich immer für heiße Tage, weil ich ihn passenderweise ursprünglich zu derartigem Wetter rezensiert habe.

Terror in Tokio handelt von den Bombenanschlägen des Terrorduos Sphinx, hinter dem sich die zwei Schüler Nine und Twelve verbergen. Inhaltlich hat die Serie zwar nichts mit Sommer zu tun. Jedoch kommt die angespannte Stimmung durch die sengende Hitze, die pralle Sonne und das Grillenzirpen in der Serie der bedrohlichen sog. „Ruhe vor dem Sturm“ gleich. Und das trifft sich auch mit der Handlung: Mit ihren Sphinx-Rätseln leiten die zwei Jungen die Polizei auf eine ganz bestimmte Spur, an deren Ende eine Atombombe wartet.

Im Übrigen haben diese richtig schwülen Tage, an denen die Luft zum Ersticken dick ist, meiner Meinung nach immer etwas bedrohliches an sich.

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Ponyo – Das große Abenteuer am Meer
Ponyo
© Ghibli

Mit Ponyo haben wir einen Kinderfilm aus dem Hause Ghibli dabei.

Der Anime spielt am Meer und handelt von dem Goldfischmädchen Ponyo, das vor seinem Vater flieht. An der Küste gestrandet, begegnet es dem Menschenjungen Sosuke, der hier mit seiner Mutter lebt. Die beiden werden gute Freunde und Ponyo beginnt, sich vom Fisch zu einem Menschen zu entwickeln. Doch Ponyos Vater drängt dazwischen und will seine Tochter wieder zurückholen.

Als Ponyo mit ihrem Handeln das Gleichgewicht der Welt ins Wanken bringt und damit einen furchtbaren Sturm heraufbeschwört, kann nur noch ihre Mutter, die Meeresgöttin Granmammare, helfen.

Black Lagoon
Black Lagoon Anime
© Rei Hiroe / Shogakukan • Black Lagoon Production Team

Ein knallharter Action-Anime gehört unbedingt auch auf die Liste und Revys Piratencrew halte ich für genau richtig. Fantasy-Fans können natürlich auch zum seichteren One Piece greifen.

Rokuro Okajima hat die Schnauze voll von seinem Bürojob und seinem Arbeitgeber. Aufgrund einer Diskette ist der junge Mann in die Hände von Piratensöldnern der russischen Mafia geraten. Dabei hat seine Firma nicht einen Finger gerührt, um das Leben ihres treuen Angestellten zu retten. Deshalb lässt Rokura sein bisheriges Leben hinter sich und schließt sich unter dem Namen Rock seinen Geiselnehmern von der Lagoon Company an. Ein drastischer Lebenswandel, der da auf ihn zukommt. An das Leben auf der Black Lagoon und seine aufbrausende Kollegin Revy muss er sich erstmal gewöhnen.

Illegale Geschäfte und Hetzjagden in der Südsee – na wenn das nicht gute Action für den Sommer verspricht.

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Waiting in the Summer
Waiting in the Summer © J.C. Staff
Waiting in the Summer © J.C. Staff

Hach jaaa… ein Liebesdrama für all die Romantiker unter uns, das ist Waiting in the Summer.

Die Sommerferien stehen bald an, Kaito hat zu Hause sturmfrei und möchte die Zeit nutzen, um einen kleinen Film zu drehen. Da schneit eine neue Schülerin mit knallig roten Haaren in die Klasse rein und wird zum Mittelpunkt jedes Gesprächs. Kaito verfällt ihr sofort und schafft es, sie in sein Filmprojekt zu involvieren. Aber auch seine Freunde sind mit von der Partie. So beginnt eine Teenager-Romanze, bei der jeder in irgendjemanden verliebt ist und viele Liebesgeständnisse anfallen.

Tatsächlich handelt es sich bei der neuen Schülerin Ichika allerdings um ein außerirdisches Wesen, das den Planeten Erde aufgesucht hat, um einen Ort aus seinen Träumen zu finden. Aller Ungleichheiten und Missverständnisse zum Trotz keimt eine süße Sommer-Liebe zwischen dem rothaarigen Mädchen und Kaito auf.

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Hotarubi no Mori e
Hotarubi no Mori e
© Yuki Midorikawa, Hakusensha / „Hotarubi no Mori e“ Produktionsausschuss

Der Titel des Kurzfilms bedeutet übersetzt „In den Wald des Glühwürmchen-Lichts“.

In der Geschichte geht es um die Freundschaft zwischen dem jungen Mädchen Hotaru und einem maskierten Mann namens Gin. Hotaru besucht ihren mysteriösen Freund jeden Sommer, seit er ihr einmal geholfen hat, den Weg aus dem Wald heraus zu finden. Über die Jahre entsteht dabei eine romantische Beziehung zwischen den beiden, die sich immer nur im Sommer sehen. Doch dürfen sich die beiden nicht berühren, da Gin sonst verschwindet. Eines Tages lädt Gin Hotaru zu einem Fest der Waldgeister ein. Dieses ist mit seinen Geistermasken, dem Goldfisch-Fangen und vielem mehr von den traditionellen japanischen Sommer-Festen inspiriert.

Eine sehr schöne Geschichte. Mir sind am Ende direkt die Tränen in die Augen geschossen.

Tsuritama
Tsuritama, Sommer
© tsuritama partners

Der Anime Tsuritama spielt auf der japanischen Halbinsel Enoshima und handelt von vier Jungen, die gemeinsam am Meer angeln.

Yuki ist ein Junge, der schon öfter umziehen musste und dadurch nie richtige Freundschaften schließen konnte. Nun bietet sich ihm auf Enoshima eine neue Chance. Sein erster, recht aufdringlicher Freund in der neuen, direkt am Ozean gelegenen Umgebung ist Haru, der sich als Alien vorstellt. Haru und seine Schwester brauchen Yuki, um einen bestimmten Fisch zu fangen und damit „die Welt zu retten“. So heften sich die Jungen an die Fersen ihres Mitschülers Natsuki, der auch „Angel-Prinz“ genannt wird und ihnen das Angeln beibringen soll. Als vierter im Bunde gesellt sich schließlich noch der indische junge Mann Akira mit seiner Ente zu der Angel-Truppe hinzu.

Und dann ist da noch Harus kuriose Wasserpistole, mit der er irgendwie jedem für kurze Zeit seinen Willen aufzwingen kann.

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