Sommer-Special: Strand-Episode Teil 2

Wo ein Strand ist, können Strandaktivitäten natürlich nicht weit sein. So auch bei Strand-Episoden von Anime. Natürlich sind dabei im Anime auch verschiedenste Tätigkeiten zu sehen, die sehr speziell sind. Hier soll es aber um die Aktivitäten gehen, die in Strand-Episoden öfters zu beobachten und regelrecht typisch für diese sind.

Im ersten Teil ging es um die Klischees bei Strand-Episoden. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den typischen Strandaktivitäten.

Wie nicht anders zu erwarten, ist natürlich das Schwimmen die häufigste Tätigkeit, die in Strand-Episoden ausgeübt wird. Eigentlich in jeder solcher Episoden kommt es vor. Der Grund dafür ist klar: Es ist vollkommen natürlich, sich im Wasser zu amüsieren, wenn man an den Strand geht. In Anime lässt sich das Schwimmen zudem leicht als Grundstein für verschiedenste Situationen nutzen. Angefangen mit weggespülten Bikini-Teilen über diverse Wasserspiele bis hin zum Retten aus dem Wasser mit anschließender Mund-zu-Mund-Beatmung.

Auch Nichtschwimmer und wenig geübte Schwimmer versuchen sich öfters am Schwimmen oder daran, es zu erlernen. Meist geschieht das Erlernen unter Anleitung eines anderen Charakters. Häufig ist dabei der “Lehrmeister” vom anderen Geschlecht und es kommt schnell romantische Stimmung auf.

Auf den ersten Blick für den Strand eher ungewöhnlich, dennoch in Anime häufig zu finden sind diverse Wettbewerbe. Dabei handelt es sich vor allem um Schönheitswettbewerbe. Aber auch andere Wettbewerbe sind keine Seltenheit. Der Wettbewerb kann dabei auf einer Bühne stattfinden oder aber nur minimal ausgestattet im Sand. Es gehört eher zur Seltenheit, dass keiner von den Haupt- oder Nebenfiguren daran teilnimmt oder zumindest Juror ist. Zudem ist es eine gute Möglichkeit, um Charaktere etwas Peinliches tun zu lassen.

Maid-sama - Strand
© Hiro Fujiwara / Hakusensha Maid- sama ! Projekt

Von der wohl ungewöhnlichsten Aktivität am Strand hin zu einer der gewöhnlichsten – Volleyballspielen. Angefangen mit simplen Varianten (sich gegenüberstehend oder im Kreis den Ball zuzuspielen) bis hin zu groß aufgezogenen Volleyball-Turnieren ist alles möglich. Gerade beim Volleyballspielen neigen viele Charaktere dazu es zu übertreiben. Das äußert sich insbesondere durch eine aggressive Spielweise oder Übermotivation.

Nisekoi - Strand
© Naoshi Komi/SHUEISHA. ANIPLEX. SHAFT. MBS

Im Anime nur selten kleineren Kindern vorbehalten ist das Sandburgenbauen. Oftmals beschäftigen sich damit Charaktere, denen das Schwimmen nicht besonders liegt oder die sich nicht übermäßig bewegen wollen. Wobei der Begriff “Sandburg” manchmal ein bisschen fehl am Platz wirkt. Zum Teil kann man nämlich riesige und detaillierte Sandskulpturen bewundern.

Einzeln oder auch verbunden mit dem Sandburgenbauen ist auch das Eingraben von einer Person im Sand. Überwiegend als lustiger Zeitvertreib gedacht, wird es manchmal auch dafür genutzt, die betroffene Person handlungsunfähig zu machen.

To Love-Ru: Trouble - Darkness , Strand
© Kentaro Yabuki, Saki Saki / Shueisha / To LOVE Ru Darkness Production Committee

Die Königsdisziplin unter den Strandaktivitäten ist natürlich das Spiel Suikawari oder anders gesagt “das Melone zerteilen”. Es gehört zur japanischen Strandtradition, wird aber immer weniger praktiziert (was wohl auch an den wahnwitzigen Preisen von Wassermelonen liegt). In Anime ist es aber weiterhin als das Strandspiel schlechthin anzusehen. Die Regeln sind simpel: Jemandem werden die Augen verbunden, dann wird er gedreht und soll danach mit einem Stock versuchen, die auf dem Sand liegende Melone zu zerteilen. Die anderen versuchen, ihn durch Richtungsrufe zur Melone hin oder auch wegzulenken. Nach einem misslungenen Versuch wird dann gewechselt. Es erinnert am ehesten an das Kinderspiel Topfschlagen oder auch das Schlagen auf eine Piñata. [der Text hier ist in einer anderen Schriftgröße; das passiert, wenn du woanders geschrieben hast und rüberkopierst; markiere bitte den Text und geh in der Symbolleiste auf “Formatierung löschen”.

Hierbei gibt es häufig bestimmte Arten, wie das Spiel ausgeht:

  • Ein Teilnehmer ist ein Schwertkämpfer und zerteilt die Melone problemlos in gleichgroße Stücke. Zum Teil wird dafür ein Holzschwert statt eines simplen Stocks benutzt.
  • Jemand wird von dem Stock getroffen. Nicht immer passiert das zufällig. Manchmal wird derjenige dafür absichtlich in die Gefahrenzone gebracht (z. B. eingebuddelt). Manchmal handelt es sich dabei um so einen Pechvogel, dass diesen mehrfach der Stock trifft.
  • Die Melone wird durch irgendetwas Unvorhergesehenes zerteilt oder zerstört und ist dann nicht mehr essbar. Das geschieht meist sehr zur Verwunderung aller Beteiligten.
  • Die Melone hat ein Eigenleben. Es handelt sich dabei meist um ein Melonen-Monster oder etwas Ähnliches, das dann die Gruppe angreift. Ein Kampf ist oft unausweichlich. Manche hält das aber nicht davon ab, die Melone letztendlich dennoch zu essen.

Alle Artikel des Sommer-Specials findet ihr nochmal hier.

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