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Sonys Geschäftsführer will aktiv Online-Spielsucht bekämpfen

Sony möchte aktiv gegen die Spielesucht vorgehen.

Nachdem die WHO (Weltgesundheitsorganisation) unter anderem die Spielsucht als offizielle Krankheit anerkannt hat, verspricht der Geschäftsführer von Sony die Bekämpfung und Eindämmung dieser Sucht.

In einem Interview mit verschiedenen japanischen Nachrichtenunternehmen bekräftigte Kenichiro Yoshida diese Entscheidung: „Wir sind als Unternehmen gefordert, dies ernst zu nehmen und Gegenmaßnahmen einzuleiten“.

Sony produziert neben TV-Geräten auch Spielekonsolen wie die PlayStation 4 oder die PlayStation Vita. Damit die Firma im Geschäftsjahr 2018 27 Prozent des Gesamtumsatzes ein.

Das Geschäftsjahr 2018 endete für Sony im März 2019. Dann wurde bekannt, dass man einen Rekordjahresüberschuss von 916,27 Milliarden Yen (ca. 7,44 Milliarden Euro) aufweisen konnte. Damit ist bewiesen, dass es eine starke Nachfrage auf die von Sony produzierte Spielesoftware und den abonnentenbasierten Gaming-Service gibt.

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Entscheidende Maßnahmen wurden bereits initiiert

„Wir haben bereits ein Bewertungssystem eingeführt (um das Alter der Spieler zu bestimmen) und Maßnahmen auf der Grundlage unserer eigenen Richtlinien erlassen“, sagte Yoshida. Auch ergänzte er: „Sony hat Leitlinien eingerichtet, die das geeignete Alter für die Spiele einrichten. Diese werden dann je nach Darstellung von Gewalt oder sexuellen Themen angewandt.“

Die WHO wird die Spielsucht in ihre Internationale Klassifikation der Krankheiten aufnehmen, in einer Revision, die auf ihrer Jahresversammlung bis nächsten Dienstag genehmigt werden soll. Es wird erwartet, dass die Aufnahme reibungslos erfolgt. Damit möchte man den Angehörigen helfen, Suchtfälle zu melden. Auch die Entwicklung von Präventions- und Behandlungsmaßnahmen soll gefördert werden.

Quelle: Kyodo

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