Special – Die ersten Manga in Deutschland Teil 3

Welche Manga erschienen eigentlich zuerst in Deutschland? Der 3. Teil der Liste, beendet die das kleine Special über die Entwicklung bei uns.

Teil 2. endete 1997 mit dem Manga Senjutsu Choukoukaku Orion, der bei Egmont erschien. Im selben Jahr startet ein Manga, der nicht ganz unverantwortlich dafür ist, dass es immer mehr wurden (genau sagen kann man das nicht, daher ist es eher eine Vermutung). Der Manga war übrigens die erste längere Manga Reihe, die in Deutschland erschien. Die Rede ist natürlich von Dragon Ball.

Wirklich los ging es allerdings erst 2000 bzw. 2001, in den Jahren erschienen immer mehr und unterschiedliche Manga in Deutschland (übrigens auch Pokémon). Im letzten Special findet ihr viele sehr beliebte Franchise.

Den ersten Teil finde ihr hier, den zweiten hier.

Dragon Ball

Dragon Ball / © Shueisha
Dragon Ball / © Shueisha

Carlsen veröffentlichte den Manga im Oktober 1997, insgesamt erschienen 42 Bände des Manga.

Der Manga handelt von den Abenteuern von Son-Goku und seiner Freunde, die sich immer wieder auf die Suche nach den sieben Dragon Balls begeben und zahlreiche Abenteuer zu bestehen haben. Die Geschichte beginnt mit Son-Gokus Kindheit ab einem Alter von zwölf Jahren und seiner Zeit als Jugendlichem und endet mit seinem Leben als Erwachsenem. Die einzelnen Handlungsstränge sind in Sagas unterteilt und werden mit fortschreitender Handlung komplexer.
(Quelle Wikipedia)

Sailor Moon

Sailor Moon
Sailor Moon / © Kodansha

Im Oktober 1998 erschien Sailor Moon bei Egmont Manga. Das Franchise gehört auch heute zu einem der beliebten in Deutschland.

Die Geschichte handelt von Bunny, die eigentlich ein ganz normaler Teenager ist, Schulstress und Freundinnen bestimmen ihr Leben. Bis sie auf die Katze Luna trifft, die sprechen kann und ihr eine Brosche schenkt, mit der sie sich in Sailor Moon, der Kämpferin für Liebe und Gerechtigkeit, verwandeln kann. Eine spannende Fantasy-Abenteuerserie beginnt, in der Sailor Moon und ihre Freundinnen immer neuen Gefahren begegnen.

Crying Freeman

Crying Freeman
Crying Freeman / © Shhougakukan

Im November 1998 veröffentlichte der Verlag Schreiber & Leser den Manga Crying Freeman. Der Manga richtete sich an Erwachsene, denn neben Sex gab es auch viel Gewalt.

Eine Geschichte, wie sie heute nur Japaner erzählen können: in einer Welt voller Zynismus und Gewalt, inmitten gnadenloser Drogengeschäfte wird ein sensibler junger Keramikkünstler von der chinesischen Mafia entführt, hypnotisiert und zum gefürchtetsten Killer der Welt ausgebildet. Doch nach jedem Mord treten ihm unwillkürlich die Tränen in die Augen. (Quelle: Manga Klapptext)

Neon Genesis Evangelion

Neon Genesis Evangelion
Neon Genesis Evangelion / &cop; Kadokawa

Ebenfalls heute noch sehr beliebt ist Neon Genesis Evangelion, der im Februar 1999 bei Carlsen erschien.

Völlig unerwartet wird der 14jährige Shinji Ikari von seinem Vater, mit dem er seit 10 Jahren praktisch keinen Kontakt mehr hatte, zu den Labors des NERV-Geheimdienstes beordert. Er soll zum Piloten eines der EVA-Kampfroboter ausgebildet werden, mit denen sich die Menschheit gegen die Angriffe der »Engel« wehren will. In seiner neuen Rolle fühlt sich der eigentlich eher stille und zurückhaltende Junge alles andere als wohl (Quelle Manga Klapptext)

Slam Dunk

Slam Dunk
Slam Dunk / © Shueisha

Panini veröffentlichte Slam Dung im April 1999, brach ihn allerdings 2002 ab.

Der Manga handelt von Hanamichi Sakuragi, einen Straftäter, der kein Glück bei Frauen hat. Als er auf Haruko Akagi trifft,verliebter sich und ist überzeugt, dass sie die “Eine” ist. Sie ist ein großer Fan von Basketball und Hanmamichi stellt fest, dass er auch ein Talent für diesen Sport hat. Also versucht er alles, sich einer Basketball Mannschaft anzuschließen um so Harukos Herz zu gewinnen.

Magic Knight Rayearth

Magic Knight Rayearth
Magic Knight Rayearth / © Kodansha

Und wieder Carlsen, Magic Knight Rayearth erschien im Mai 1999 in Deutschland.

Die drei Schulmädchen Hikaru Shido, Umi Ryuzaki und Fuu Hooji werden von Prinzessin Emeraude während eines Klassenausflugs in das zauberhafte Land Cephiro gerufen. Dort sollen sie den Frieden dieser Welt bewahren, die von Geistern und Monstern bewohnt ist, indem sie einer alten Legende folgend zu »Magic Knights« werden. (Quelle: Klapptext des Manga)

Star Wars

Star Wars / © Dark Horse
Star Wars / © Dark Horse

Ja auch Star Wars wurde als Manga adaptiert und erschien in Deutschland im August 1999 bei Panini.

Über die Geschichte braucht man wohl nicht viel sagen, es ist halt Star Wars.

Oh! My Goddess

Oh! My Goddess
Oh! My Goddess / © Kodansha

Im September 1999 veröffentlichte Egmont Oh! My Goddess.

Der manga handelt von Keiichi Morisato, der vom Pech verfolgt ist. Beim Daten hat er patu kein Glück und auch sonst wird er nur ausgenutzt.

Während seine Freunde auf einer Party sind, muss er im Studentenwohnheim Telefondienst schieben. Doch als er sich von einem Pizza-Bringdienst sein Abendessen kommen lassen will, ist er plötzlich mit dem Göttinnen-Hilfsdienst verbunden! Durch den Spiegel seines Zimmers schwebt die Göttin Belldandy herein, um ihm einen Wunsch zu erfüllen. Keiichi glaubt an einen Trick seiner Kumpels – doch sein Wunsch ist spontan und kommt von Herzen: Eine solche Göttin für immer an seiner Seite zu haben! Sekunden später ist der Vertrag geschlossen und von Gott besiegelt.

Wish

Wish
Whis / © Kodansha

Carlsen veröffentlichte Wish im Oktober 1999.

Wish handelt von Shuichiro und dem Engel Kohaku, Kohaku ist in himmlischer Mission auf der Erde unterwegs. In einer brenzligen Situation steht ihr der junge Mediziner Shuichiro zur Seite, dem sie zum Dank einen Wunsch erfüllen möchte. Doch Shuichiro ist der Meinung, man muss sich seine Wünsche selbst erfüllen und lehnt ihr Angebot zunächst ab.

Chocolate Christmas

Chocolate Christmas
Chocolate Christmas /© Kodansha

Chocolate Christmas erschien im November 1999 bei Egmont.

Chocolate Christmas handelt von vier Personen und zwar von dem DJ Choco, der Highschool Schülerin Ryouko, ihrer besten Freundin und einem nervigen Kerl namens Keiki. Ryouko musste Weihnachten eigentlich immer allein verbringen und war deshalb oft einsam. Sobald sie aber dem Rundfunk von Choco lauschte, fühlte sie sich immer besser, weswegen sie ihm als Weihnachtsgeschenk auch einen Kuchen übergab. Nach einem Jahr ist Ryouko immer noch ein Fan von Choco und hat auch schon eine Menge Paare zusammengeführt. Da sie Choco unbedingt mal persönlich treffen möchte, fängt sie im Studio, wo er arbeitet, an. (Quelle Anisearch)

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