Special: Faszination Anime – Was bewegt dich?

Die Vermutung liegt nahe, dass ein Großteil unserer Leser bereits seit der frühesten Kindheit mit Anime in Kontakt kam. Nur war vielen damals nicht bewusst, was sie dort eigentlich sehen. Man fing an sich Schritt für Schritt mehr für die Figuren mit den großen Augen zu interessieren und zu hinterfragen, um was es sich überhaupt handelt. Und schon ist man mitten drin in der Faszination Anime.

Die Bedeutung von Anime kann bei jedem unterschiedlich ausfallen und ein anderes Gefühl auslösen. Es ist möglich Anime nur als ein unterhaltsames Medium für zwischendurch zu erachten oder sogar als ein Teil seines Lebens zu betiteln und als Leidenschaft, in Form von Cosplay oder dergleichen, auszuführen. Was genau die Leute an Anime fasziniert, versuchen wir euch nun näher zu bringen.

Die unbegrenzten Möglichkeiten:

Das Medium bedient sich dem Vorteil, alle Vorstellungen ausführbar zu machen. In gezeichneter Form bietet es den Machern eine Vielzahl an Alternativen in der Umsetzung. Man ist nicht an das Einfügen von Spezialeffekten und die saubere Einarbeit dessen gebunden, sondern kann sich frei entfalten. Somit ist die Schaffung unglaublicher Traumwelten im Bereich des Möglichen.

Das Ansprechen von Jung und Alt:

Anime wie  “Digimon” verwenden einen recht einfachen Handlungs-Strang ohne dabei die Moral außer Acht zu lassen. Hiermit wäre die Serie perfekt für Kinder geeignet, da die Parallelwelt die Kinder zum Träumen anregt und gleichzeitig ans Herz legt, seine Wünsche niemals aufzugeben, aber dafür auszuleben. Schließlich kenne ich kaum jemanden, der bei den Worten Leb deinen Traum stillsitzen kann. Die junge Seite in uns möchte sofort wieder anfangen mitzusingen. Andererseits kann das Medium ebenfalls Erwachsene ansprechen und bilden. Anime wie “Aoi Bungaku” (dt: “blaue Literatur”) geht zielgerichtet eher an ältere Zuschauer, da teilweise sehr komplexe gesellschaftliche Fragen aufgeworfen werden. Außerdem handelt es sich bei dieser Serie um eine Anime-Adaption populärer japanischer Bücher und liefert damit sogar einen lehrreichen Zweck.

Keine typische Klassifizierung von Held und Bösewicht:

Natürlich gibt es auch hier Serien, die diese Stereotypen erfüllen. Doch mit diesem Punkt ist die Zwiespalt des Zuschauers gemeint, der sich teilweise nicht sicher sein kann, ob er nun mit dem Protagonisten sympathisieren soll oder nicht. Als Beispiel dafür wäre es wohl angebracht “Death Note” zu erwähnen. Der Zuschauer ringt mit sich selbst über die Frage: “Ist es gerecht für eine friedliche Welt zu morden, ohne Hinblick auf zivile Verluste?” Der Anime selbst glorifiziert die Handlung des Hauptcharakters in keinster Weise und zwingt den Außenstehenden selbst zu entscheiden.

Vielzahl an originellen Storys:

Ob Shinigami (Todesgott), Yokai (japanischer Monster oder Geister) oder eine Gruppe von Highschool Schwimmern, Anime setzen keine Grenzen in der Handlung. Es wird eine große Vielfalt geboten und ein Ende scheint wohl nicht in Sicht zu sein. Ob nun Mittelalter oder eine fiktive Zukunftsvision unserer Erde, der Zuschauer kann ein großes Spektrum an Möglichkeiten zu Gesicht bekommen.

Viele Genre in einer Serie:

Es scheint bemerkenswert, welche Umschwünge in der Atmosphäre eines Anime feststellbar sein können. Vor kurzem hatte man noch über den dramatischen Wendepunkt getrauert und einige Szenen später wird, durch die übertriebene Darstellung von Emotionen oder gar körperlichen Proportionen, der Zuschauer zum Schmunzeln angeregt. Solche Umschwünge machen das vorliegende Geschehen definitiv nicht eintönig und gibt einen enormen Unterhaltungswert. Die Auflockerung in der tragischen Handlung führt zu einer angenehmen Abwechslung und animiert zum weiteren Schauen.

Faszination Anime – Jetzt bist du dran!:

Nun wurde euch ein großes Spektrum an Dingen geboten, die mich persönlich ebenfalls bewegen und die Leidenschaft verfolgen lassen. Natürlich könnte man noch auf viele weitere Dinge eingehen, aber uns interessiert nun, was euch am meisten gefällt. Seht ihr Anime als ein empfehlenswertes Medium an oder glaubt ihr, es sei eigentlich gar nichts besonderes.

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