© SQUARE ENIX LTD.
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Square Enix und SNK Playmore einigen sich im schon lange anhaltenden Lizenzstreit wegen des Manga Hi Score.

Die letzte Eskalation in dem Streit war am 18. November, als die Polizei in Osaka Anklage gegen 12 Personen erhob, darunter auch Mangaka Rensuke Oshikiri und weitere Mitarbeite von Square Enix.

Grund dafür war, dass den Angeklagten Urheberrechtsverstöße vorgeworfen wurden, keine Lizenzen für den Manga Hi Score Girl zu haben.

Der Fall Hi Score Girl begann im August, die Firma SNK Playmore zeigte Square Enix an, da sie für den Manga Hi Score Girl über 100 Charaktere aus dem Spiel „Samurai Shodown“ und „The King of Fighters“, sowie andere Fight Games von SNK benutzen. Die Polizei durchsuchte daraufhin das Hauptquartier von Square Enix am 5 August. Ein paar Tage später kündigte Editor-in-Chief von Square Enix Monthly Big Gangan Magazin an, dass sie den Manga solange einstellen werden, bis die Lizenzfragen geklärt sind. Daraufhin rief der Verlag eine Rückruf Aktion, für die schon verkauften Einzelbände des Manga, aus und stoppte den digitalen Verkauf.

Nun einigen Square Enix laut einer Pressemitteilung mit der Muttergesellschaft von SNK Playmore geeinigt. Laut der Mitteilung, wollen beide Unternehmen nun die Chance für eine weitere Zusammenarbeit nutzen und legen daher den Rechtsstreit nieder. Am 24. August schicke SNK Playmore ein offizielles dokument an den Osaka District Court, dass besagt, dass die Anklage fallengefallen wird und Square Enix nun alle nötigen Lizenzen besitzt, um den Manga Hi Score Girl zu verkaufen.