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The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia – Hilf Elizabeth, die sieben Sünden zu vereinen

Seit heute ist The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia von Bandai Namco Entertainment offiziell im Handel erhältlich. In dem neuen Game zum namensgebenden Manga und Anime begleiten wir Meliodas und Prinzessin Elizabeth auf ihrem gefährlichen Abenteuer.

Die Geschichte

In The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia bekommt der Spieler die Chance, in sämtliche Rollen aus dem Anime zu schlüpfen und ihre Geschichte aus erster Hand zu erleben. Einst waren die Seven Deadly Sins gefeierte Helden des Königreichs Liones, doch als der Großmeister der Heiligen Ritter ermordet wurde, wurden sie dieser schrecklichen Tat beschuldigt. Nun bahnt sich eine neue Bedrohung seitens der Heiligen Ritter an, weshalb sich Prinzessin Elizabeth auf den Weg macht, um die Sieben Todsünden wieder zu vereinen. Dabei trifft sie auf den jungen, schelmischen Kneipenwirt Meliodas, der sie bei ihrem Vorhaben unterstützen möchte. Zu ihrer Überraschung erfährt sie jedoch schon sehr bald, dass der junge Bursche in Wahrheit der Anführer der Seven Deadly Sins ist.

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The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia | Bild: Bandai Namco Entertainment

Der Duell-Modus

Das Spiel ist äußerst simpel aufgebaut und lässt sich in den Abenteuer- und den Duell-Modus unterteilen. Innerhalb des Duell-Modus hat man die Wahl zwischen Solo- und Koop-Kämpfen. Bei Letzteren tritt man in 2-gegen-2-Gefechten an, wobei der Partner stets ein NPC ist. Ein lokaler Mehrspielermodus ist ebenfalls verfügbar, hier beschränkt sich das System jedoch leider nur auf Einzelkämpfe. Des Weiteren kann man seine Kräfte auch weltweit online messen, erneut solo oder im Tag Team. Die im Abenteuer-Modus freizuschaltenden Charaktere lassen sich in allen Modi mit den ebenso dort erworbenen magischen Gegenständen verstärken. Auch die restlichen Schauplätze muss man zunächst freischalten. Zu Beginn stehen dem Spieler im Duell-Modus lediglich Ban, King, Hawk und die erste Form von Meliodas zur Auswahl.

Der Abenteuer-Modus

Im Abenteuer-Modus erlebt der Spieler die Story aus dem Anime selbst mit und schlüpft dabei immer in die Rollen der jeweiligen Charaktere. Nach den ersten Story-Kämpfen wird der Boar Hat, das wandelnde Wirtshaus von Meliodas, freigeschaltet, von dem aus das weitere Geschehen gesteuert wird. Hier kann man Quests starten, magische Gegenstände herstellen, das Team von Meliodas individuell mit den Gegenständen ausrüsten oder mit dem Boar Hat auf der Map zu anderen Schauplätzen reisen. Um den Spieler nicht völlig ins kalte Wasser zu werfen, wird dieser nebenbei durch zahlreiche Hinweise und Erklärungen unterstützt. Innerhalb der Kämpfe trifft man entweder auf die spielbaren Charaktere oder auf schwächere NPCs, wie z. B. Soldaten, die dann allerdings in Überzahl angreifen. Zudem gibt es einige spezielle Figuren, wie Diane in ihrer Riesenform, die ausschließlich im Abenteuer-Modus vertreten sind.

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The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia | Bild: Bandai Namco Entertainment

Das Ziel in diesem Modus ist es, in den verfügbaren Kämpfen möglichst viele Geredepunkte zu sammeln, um Gerüchte der Bürger aufzuschnappen, die wiederum neue Quests freischalten. Je spannender und dynamischer die Kämpfe sind, umso mehr Geredepunkte erhält der Spieler. Die Quests unterteilen sich hierbei in vier Kategorien, nämlich Hauptstory, Nebenquests, Besorgungsquests und Feldkämpfe. Die Hauptstory folgt der Geschichte des Anime, bei der sich Meliodas und Elizabeth gemeinsam auf die Suche nach den restlichen Sins machen, um das Reich Liones zu retten. Die Nebenquests hingegen sorgen für zusätzliche Nebenstränge. Während die Hauptstory und die Nebenquests immer an festen Schauplätzen spielen, erscheinen die Feldkämpfe im Verlauf des Spiels überall auf der Map. Diese bieten Herausforderungen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, die sich auf die Hauptstory jedoch nicht auswirken.

Die Gemeinsamkeit dieser drei Quest-Typen liegt darin, dass sich das Kampfsystem nicht verändert. Lediglich der Zweck der Kämpfe und ihre Auswirkung auf die Geschichte unterscheiden sich. Die Feldquests dienen dabei hauptsächlich als Herausforderung zur Abwechslung und zur Beschaffung von Zutaten und Kristallen für die Herstellung magischer Gegenstände. In den Besorgungsquests wiederum steuert man Elizabeth in Begleitung von Hawk, der sie per Knopfdruck vor Angreifern schützen soll. Sie selbst kann nämlich keine Angriffe ausführen. Hier ist es die Aufgabe des Spielers, eine bestimmte Anzahl an Objekten zu sammeln, die überall auf den Arealen, an denen man sonst Kämpfe bestreitet, verteilt sind. Die dadurch erworbenen Belohnungen kann man erneut zur Herstellung magischer Gegenstände verwenden. Leider ist diese Quest manchmal ein wenig mühsam, da man oft die gesamte Stage absuchen muss und keine Minikarte oder dergleichen zur Verfügung steht.

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The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia | Bild: Bandai Namco Entertainment

Obwohl die Kämpfe stets nach demselben Muster ablaufen und auch nicht gerade viele Kombos zur Auswahl stehen, kann der Abenteuer-Modus ziemlich unterhaltsam sein, da man nicht geradlinig die Hauptstory spielt, sondern diese durch andere Quests erst stückweise freischalten muss. Das Freischalten steht dabei ganz im Mittelpunkt, denn auch Charaktere, magische Gegenstände und Schauplätze lassen sich nur in diesem Modus freispielen. Somit wird dem Spieler ein Stück weit die Entscheidungsfreiheit gelassen, welche der verfügbaren Quests er als nächstes erledigt, wann er die Story fortsetzt oder ob er eine Quest einfach wiederholt. Denn selbst wenn man das Spiel zum ersten Mal spielt, kann man uneingeschränkt bereits erledigte Quests erneut erfüllen, um beispielsweise mehr Geredepunkte, Zutaten und Kristalle zu sammeln oder einfach die Kampfbewertung zu verbessern. Das Wertungssystem geht dabei von Rang S bis C.

Die magischen Gegenstände

Durch die im Abenteuer-Modus erworbenen Kristalle und Zutaten kann man im Boar Hat magische Gegenstände erstellen, mit denen sich die Charaktere nach Belieben ausrüsten und verstärken lassen. Das Herstellungsmenü ist dabei ein Skillbaum, der sich in alle Richtungen entfaltet. Somit kann man stärkere Gegenstände erst craften, wenn man alle vorherigen systematisch nacheinander erstellt hat. Eine weitere Einschränkung sind die verschiedenen Zutaten, die man oft nur in bestimmten, vorgegebenen Gebieten erhalten kann. Man hat also ordentlich etwas zu tun und besonders leidenschaftliche Sammler kommen dabei sehr auf ihre Kosten.

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The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia | Bild: Bandai Namco Entertainment

Charaktere & Gameplay

Es gibt drei verschiedene Arten von Charakteren, nämlich den Macht-Typ, den Geschwindigkeits-Typ sowie den Magie-Typ. Daher sollte man die Figuren somit bedacht ausrüsten, da jeder von ihnen auf unterschiedliche Bereiche spezialisiert ist. Die Steuerung ist äußerst simpel, schnell erlernt und ist bei allen Figuren gleich. Unterscheiden tun sich die Charaktere allerdings stark in ihrer Ausführung trotz gleicher Steuerung. So greift z. B. Gilthunder vom Geschwindigkeits-Typ zum Schwert und zu Blitzangriffen, während King vom Magie-Typ von der Luft aus kämpft und überwiegend Gebrauch von magischen Distanzangriffen und seiner Waffe Chastiefol macht. Zudem beherrscht jede Figur einen individuellen Spezial-Move, der beachtlichen Schaden anrichten kann. Wer die Fähigkeiten der einzelnen Charaktere näher studieren möchte, kann dies im Pause-Menü tun, wo neben der Grundsteuerung auch die persönlichen Kräfte ausführlich erklärt werden.

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The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia | Bild: Bandai Namco Entertainment

Die Geschwindigkeit der Kameraführung im Kampf lässt sich in den Einstellungen anpassen. Das Anvisieren der Gegner sowie das Wechseln des Ziels sind ebenso möglich, wodurch das Prügeln etwas angenehmer von der Hand geht. Jedoch fokussiert die Kamera nicht durchgehend den anvisierten Gegner, weshalb man sich manuell umschauen muss, um diesen ins Bild zu bekommen. Beim lokalen Mehrspieler liegt der Fokus auf keinem bestimmten Spieler und lediglich zu Beginn des Kampfes steht der erste Spieler im Vordergrund. Ein Split Screen ist somit nicht vorhanden und wäre auch nicht unbedingt komfortabler.

Grafik, Animation & Sound

Was die Musik betrifft, kommt das Game zwar nicht an den Anime heran, aber dennoch ist sie hier nett anzuhören und untermalt die Kämpfe, Menüs und Sequenzen immer in passender Art und Weise. Optisch sticht der Titel ebenfalls nicht besonders aus der Masse hervor und reiht sich unter die zahlreichen Action- und Abenteuer-Prügler von Bandai Namco Entertainment wie z. B. J-Stars Victory VS+. Qualitativ hält sich das Ganze jedoch in einem positiv durchschnittlichen Rahmen und vor allem die Charaktere sind dem Anime toll nachempfunden. Die Animation der Angriffe und Bewegungen ist gelungen in Szene gesetzt und auch die Hintergründe, die man ebenso aus dem Anime kennt, machen gut was her. Die Zwischensequenzen wirken oftmals jedoch leider ein wenig zu starr und könnten ruhig mehr Leben vertragen.

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The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia | Bild: Bandai Namco Entertainment

Fazit: In The Seven Deadly Sins: Knights Britannia schlüpft der Spieler in die Rollen der vielen Charaktere und erlebt gemeinsam mit ihnen die Story aus dem Manga und Anime. In verschiedenen Quest-Typen wird gekämpft, gesammelt und freigeschaltet, was das Zeug hält. Neben der Story kann der Spieler außerdem das Königreich Britannia erkunden und seine Charaktere durch magische Gegenstände verstärken, die es erst zu erschaffen gilt. Das Game sticht dabei nicht mit einem grandiosen Gameplay hervor, sondern viel mehr mit einem überschaubaren, aber unterhaltsamen Konzept, bei dem jeder kleine Faktor etwas Neues ermöglicht. Das plumpe Durchspielen der Story wird dadurch von zahlreichen Nebenbedingungen ein wenig versüßt. Wer ein außergewöhnliches Spiel mit dauerhaftem Fesselfaktor sucht, wird hier eher schwer fündig werden. Doch wer die Geschichte einer Serie, deren großer Fan man ist, selbst spielen möchte und dabei gerne viele verschiedene Dinge freischaltet, dem dürfte dieses Spiel zusagen.

Info

The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia
Bild: Bandai Namco Entertainment

Name: The Seven Deadly Sins: Knights of Britannia
Original Name: 七つの大罪 ブリタニアの旅人
Publisher: Bandai Namco Entertainment
Entwickler: Bandai Namco Entertainment
Plattform: PlayStation 4
Genre: Action, Adventure
USK: ab 12 freigegeben
Release: 9. Februar 2018
Preis: 64,99 Euro
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