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TPP-Urheberrechtsgesetz in Japan in Kraft getreten

Am 31. Dezember sind in Japan die überarbeiteten Urheberrechtsgesetze der Transpazifischen Partnerschaft (TPP) in Kraft getreten. Damit können Verstöße gegen das Urheberrecht nun ohne eine Beschwerde des Rechteinhabers geahndet werden.

Außerdem ist die Laufzeit für ein Urheberrecht auf 70 Jahre nach dem Tod des Inhabers verlängert worden.

Bereits im Vorfeld gab es Befürchtungen, dass das neue Gesetz den Doujinshi-Markt in Japan trocken legen wird, doch nun äußerten sich einige Mangaka zu dem Thema.

So erklärte UQ Holder-Mangaka Ken Akamatsu, dass dies keinen Einfluss auf den Markt haben wird. Auch die Comiket wird davon nicht betroffen sein, da die japanische Regierung hierfür einen Kompromiss ausgearbeitet hat.

Außerdem erklärte der Mangaka, auf welche Art Grindman-Doujinshi verkauft werden dürfen. „Es ist ok, sie auf der Comiket zu vertreiben, aber sie dürfen nicht in Shops verkauft werden.“

Akamatsu hatte sich bereits in der Vergangenheit gegen das TPP ausgesprochen, da er die Sorge hat, dass es die Otaku-Kultur beeinträchtigen wird. Um für Fans ein rechtlich sicheres Umfeld zu schaffen, unterstützt er das von der Creative Commons Japan initiierte Projekt „Doujin Mark“, mit der ein Autor Fans die Erlaubnis erteilen kann, Doujinshi anzufertigen und zu verkaufen, die auf seiner Arbeit beruhen.

Quelle: Hachika Kikô / Agency for Cultural Affairs

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