Twin Star Exorcists Episode 7

In Twin Star Exorcists Episode 6 fand die sonst so kühle Benio in Mayura eine erste Freundin. Wie es nun in Folge 7 weitergeht, verraten wir euch in diesem Artikel.

Ganz wichtig: Es gibt in diesem Artikel massive Spoiler und es handelt sich hierbei nur um die subjektive Meinung des jeweiligen Redakteurs. Also: Lesen auf eigene Gefahr.

Arima hat sich was feines für Benio und Rokuro einfallen lassen, damit sich die zwei annähern und er seinem Ziel näherkommt, dass die beiden den mächtigsten Onmyoji zeugen. Dazu lädt Arima Benio und Rokuro unter einem Vorwand in sein einstiges Haus ein. Was zunächst wie ein Liebesnest wirkt, endet für die zwei in eine Geschicklichkeitsprüfung, die zugegebenermaßen nach Lüstling Arimas Geschmack verläuft, der die Ereignisse über einem Bildschirm beobachtet.

Schließlich geraten Rokuros Freunde in Magano in Gefahr und die zwei müssen sich mit ihrer Prüfung ein wenig sputen. Letztendlich verliert Benio auch noch für sie wichtige Haarspangen, die es gilt, zurückzubekommen …

Es scheint in Twin Star Exorcists ein Trott zu sein, dass attraktive Häppchen der Story durch den episodenhaften Erzählstil kaputtgemacht werden. Zumindest findet der ‘interessante’ Cliffhanger in der vorangegangenen Folge keine Bedeutung und es will mir auch nicht in den Sinn kommen, warum Mayuras Großvater in dieser Episode so tut, als sei nichts gewesen – noch nicht einmal ansatzweise. Ich sprach dies in den vorherigen Next Views bereits öfter an. Der Plot wirft zwar Fragen auf, aber dem Zuschauer werden diese nicht fesselnd genug präsentiert.

Die Thematik um die Onmyoji der Zwillingssterne gerät in dieser Episode wieder etwas in den Fokus, dies jedoch nur im Bezug auf Arimas Babywünsche. Die Knistermomente zwischen Rokuro und Benio wirken sehr klischeehaft, man kann schon sagen, vom Autor erzwungen. Selbst das Abschlussgespräch zwischen den beiden, das Einblicke in ihre Familienverhältnisse gibt, verläuft ziemlich schematisch. Mich würde es nicht wundern, wenn Benios Bruder irgendwann im Geschehen auftaucht.

Arima macht die Story zwar locker und heiter. Insgesamt betrachtet prägt sich bei mir jedoch nur eine Slapstick-Szene ein (siehe Abb.), die ich persönlich schon fast symbolisch auf die Serie beziehen kann, da bei der Erzählung bzw. Erzählweise eben doch einiges schief läuft.

Das Szenario ist in Folge 8 auch nicht gerade flüssig. Benios und Rokuros Szenenwechsel von Arimas Haus zum Kampfplatz empfand ich total mies. So tauchte Rokuro dort blitzschnell auf. Es hatte irgendwie den Anschein, da fehlt was, zumindest wirkte der Übergang sehr holprig.

Was man der siebten Episode von Twin Star Exorcists zugutehalten muss: Es dreht sich ausnahmsweise mal nicht hauptsächlich ums Exorzieren. Nur leider scheint das den klischeehaften Plot auch nicht attraktiver zu machen.

Twin Star Exorcist läuft bei Crunchyroll im Simulcast

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