Weekly Shonen Jump – Yakusoku no Neverland, Kapitel 8

Seit Montag ist die aktuelle 43. Ausgabe der Shonen Jump im japanischen Handel erhältlich. Somit gibt es Nachschub für Yakusoku no Neverland-Leser.

Achtung! Wer weiterlesen möchte, sollte sich der Spoiler im Klaren sein.

Die Grundstory:

Die elfjährige Emma gehört neben Norman und Ray zu den ältesten Kindern im Waisenhaus, welches von „Mama“ geleitet wird. Seit Emma denken kann, lebt sie dort. Dementsprechend unbeschwert und naiv nimmt das Mädchen die täglichen Routinen, Tests und Regeln wahr. Durch einen Zufall erfahren Emma und Norman das schreckliche Geheimnis des von der Außenwelt isolierten Waisenhauses. Dieses ist in Wahrheit eine Menschenfarm und die Kinder ihre Produkte, die zur gewissen Zeit getötet und als leckere Häppchen an Dämonen verkauft werden. Emma, Norman und Ray müssen einen Weg finden, mit allen Kindern zu entkommen. Doch Mama ist ein überlegener Gegner, der alle Stricke in der Hand hält.

Das hält Yakusoku no Neverland Kapitel 8 bereit

Emma ist es gelungen, die Transmitter in den Körpern der Kinder zu lokalisieren. Diese ermöglichen es Mama, ihre Schützlinge stets und überall orten zu können. Schon ergibt sich jedoch das nächste Problem: Wie sollen die Transmitter zerstört werden und wann? Ray nimmt sich dieser Aufgabe an, verrät aber nicht, wie genau er vorgehen möchte. Indes glaubt Emma, eine Lösung gefunden zu haben, wie sie die Kinder unbemerkt auf die bevorstehende Flucht vorbereiten können.

Das Kapitel konzentriert sich auf Emma, Norman und Ray, wie sie ihre Lage neu analysieren und an ihrem Plan feilen, der als Waisenhaus getarnten Menschenfarm zu entkommen. Von Mama selbst bekommt man nicht wirklich etwas mit. Nur kurz am Anfang tritt sie kurz auf und tastet geradezu nebenbei in einer scheinbar zärtlichen Berührung Emmas Ohr ab. Eine ähnliche Szene gab es bereits im ersten Kapitel. In der Zwischenzeit hat sich jedoch die Bedeutung dieser kleinen Geste komplett verändert. Wirkte es damals noch mütterlich, so weiß man jetzt, dass dahinter ein Akt der Kontrolle, Überwachung und Überprüfung steht.

Es ist unglaublich, wie gründlich Emma, Norman und Ray ihre Situation analysieren, Theorien aufstellen und kreative Lösungsansätze präsentieren. Dabei darf man nicht vergessen, dass es sich hier um drei Elfjährige handelt. Ob ihre Ideen jedoch letztendlich auch den gewünschten Effekt erzielen, muss sich natürlich erst zeigen.

Mir persönlich ist noch immer Mamas Entscheidung suspekt, mit Schwester Krone eine fremde Helferin von außerhalb zu holen. Ich sehe keinen wirklichen Grund, warum Mama, also Madam Isabella, so eine Art von Unterstützung benötigt. Krone hat bisher auch nur die Aufgabe bekommen, ein Auge auf die Kinder zu werfen. Das hört sich nach einem sehr vagen Auftrag an. Zudem sollte Madam Isabella doch eigentlich voraussehen, dass Krone sich schlimmstenfalls gegen sie wenden könnte – Was momentan auch passiert. Da stellt man sich doch zu Recht die Frage: Was hat Mama vor?

Yakusoku no Neverland von Kaiu Shirai (Autor) und Posuka Demizu (Art) läuft seit August 2016 in Shueishas Shonen Jump. Ein Sammelband liegt beim Verlag noch nicht vor.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here