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Weltall-Special: die 5 bizarrsten Invasoren aus dem Weltall

Bei Anime finden sich in den unendlichen Weiten des Weltalls zahllose verschiedene Alienrassen. Nicht selten kommt es vor, dass diese und die Menschen relativ friedlich koexistieren können. Andere Aliens hingegen sind der Menschheit weniger wohlgesonnen. Wieder andere Aliens sind Invasoren und bedrohen die ganze Menschheit.

Dass das erste Aufeinandertreffen von Menschen und Aliens nicht besonders positiv für die Menschheit ausgeht, ist gerade zu typisch in der Science-Fiction. Das Szenario, dass die Erde Invasoren aus dem All gegenübersteht, ist seit jeher eines der meist vertretenen in diesem Genre. Auch in diversen Anime werden Alieninvasionen thematisiert. Manche Invasoren aus dem Weltall sind jedoch spezieller als andere. Diese heben sich von der breiten Masse ab, indem sie um einiges seltsamer oder bizarrer sind.

Naoko-san / Yuri Seiji Naoko-san
Yuri Seijin Naoko-san
©kashmir/ASCII MEDIA WORKS

Naoko-san ist eine Yurianerin vom Planeten Yuri. Bis auf die spitzen Ohren unterscheidet sich das Aussehen der Yurianer kaum von dem des Menschen. Die kleinen Flügel die Naoko besitzt, scheinen eher ein technisches Accessoire als Teile des Körpers zu sein.

Viel ist über die Spezies der Yurianer nicht bekannt. Sie scheinen jedoch alle Liebhaber von (kleinen) Mädchen zu sein. Des Weiteren handelt es sich wohl um eine weit entwickelte und hoch technisierte Alienrasse. Ansonsten kann man nur Vermutungen zu ihnen anstellen. Naoko selbst ist zumindest recht kindisch und kommt meistens zu vorschnellen sowie absurden Schlüssen. Ob das für alle Yurianer gilt oder es sich dabei um den speziellen Charakter von Naoko handelt, ist unklar.

Naoko-sans Ziel ist es, die Erde durch Yurifizierung zu erobern. Zweifel sind berechtigt, ob es ihr dabei überhaupt ernst ist. Allgemein kann man ihren Aussagen nur bedingt glauben schenken. Die Gefährlichkeit ihrer Gerätschaften besteht jedoch unzweifelhaft. Gerade ihre Evolutions-Beschleunigungs-Kanone und ihren Gleiter benutzt sie nach Lust und Laune und ohne Rücksicht auf die Konsequenzen. Einen traditionellen Gegenspieler hat sie nicht. Misuzu, als deren große Schwester sie sich ausgibt und bei der sie wohnt, versucht jedoch ihren „Eifer“ zu bremsen und zu retten, was zu retten ist.

Allein die Absurdität von Naokos Plan, die Welt durch Yurifizierung zu erobern, lässt sich kaum in Worte fassen. Über die Spezies lassen sich nur Vermutungen anstellen, sie scheint aber ausschließlich aus Mädchen liebenden Perversen zu bestehen. Naoko selbst ist zumindest unfassbar merkwürdig. Sachen wie das Telefonieren unter dem Rock von Mädchen (besserer Empfang für Yurianer) oder der Versuch, Jungs mit einer Schere zu entmannen (zum Schutz vor Sittenstrolchen), gehören zum Alltag. Das Bizarrste ist jedoch, dass es aufgrund ihrer Geräte und rücksichtslosen Art nicht so abwegig ist, dass sie die Welt erobern/yurifizieren könnte. Wenn auch eher zufällig.

Keronianer / Sergeant Frog
Sgt. Frog
© Mine Yoshizaki/Kadokawa Shoten, SUNRISE, TV TOKYO, NAS

Keronianer sind die Bewohner des Planeten Keron und sehen aus wie kleine menschenähnliche Frösche. Verstärkt wird dieser Eindruck dadurch, dass ihre Entwicklung der von Fröschen gleicht.

Keronianer gibt es in allen möglichen Farben und jeder von ihnen trägt einen Hut. Der Hut ist jedoch nicht gewöhnlich, sondern ein Teil ihres Körpers, der sich modifizieren lässt. Sie erreichen ein sehr hohes Alter (Keroro ist etwa 10.500 Jahre alt), benehmen sich meistens aber nicht besonders erwachsen. Im Gegensatz zu ihrem eher niedlichen Aussehen gelten die Keronianer als Eroberer.

Um die Erde zu erobern, wird ein Spähtrupp aus fünf Keronianern, angeführt von Keroro, auf die Erde geschickt, um diese auszukundschaften und für eine Eroberung vorzubereiten. Kurz nach der Ankunft scheitert der Plan bereits und die Keronianer landen verstreut auf der Erde. Dort schmieden sie weiter Pläne zur Eroberung, die allesamt scheitern. Nicht zuletzt liegt das an der Familie Hinata, aber auch daran, dass sie sich leicht von der Invasion ablenken lassen.

Dass die Keronianer als Eroberer gelten, ist schon recht merkwürdig. Auf der einen Seite ihr Desinteresse an der Eroberung und dass sie lieber ihren Hobbys nachgehen, als Pläne zu schmieden. Auf der anderen Seite, dass sie von den Erdenbewohnern regelrecht vorgeführt werden (vor allem Keroro), in dem sie die Keronianer unsinnige Aufgaben erledigen lassen, zur Hausarbeit zwingen oder regelrecht misshandeln. Sowas klingt nicht gerade nach gefürchteten Alieninvasoren. Besonders absurd ist, dass die fünf Keronianer die Erde sogar mehrfach vor anderen Invasoren beschützen.

Lebensfäden / Kill la Kill
Kill la Kill
© TRIGGER,Kazuki Nakashima/Kill la Kill Partnership

Die Lebensfäden lassen sich wohl am besten als parasitäre Lebensformen bezeichnen, die wie rote Fäden aussehen. Jeder Lebensfaden kommt vom originalen Lebensfaden, der einem riesigen nuklearen Wollknäuel gleicht.

Über ihren Ursprung ist nur bekannt, dass dieser im All ist. Lebensfäden sind in der Lage, ihren Wirt zu manipulieren bis hin zur Veränderung der DNA. Da der Wirt nur kurz als solcher dienen kann, wenn die Fäden sich direkt im Körper platzieren, umschließen sie ihren Wirt von außen wie Kleidung. Sie besitzen außerdem eine hohe Regenerierung, die nur gestoppt werden kann, wenn man die Fäden gleichzeitig von beiden Seiten (z. B. mit einer Schere) durchtrennt.

Bereits vor tausenden Jahren begannen die Lebensfäden damit, die Erde zu übernehmen. Sie suchten sich die höchstentwickelten Lebewesen auf der Erde (die evolutionäre Vorstufe des Menschen) als Wirt und begünstigten deren Entwicklung, um nach und nach die Menschen zu unterjochen und für ihre Zwecke zu missbrauchen. Da durch die Lebensfäden die Kleidung der größte Feind der Menschheit wird, ist es nicht verwunderlich, dass gerade eine Organisation aus exzentrischen Nudisten (Nudist Beach) den Kampf gegen sie anführt.

Allein die Lebensfäden an sich sind schon eigenartige Geschöpfe und Invasoren. Parasitäre Fäden, die als Kleidung die Menschen umschließen und unterjochen, angeführt von einem riesigen glühenden Wollknäuel. Die zudem auch noch der Grund sein sollen, dass sich aus Affen Menschen entwickelten. Aber auch ihre menschlichen Gegenspieler stehen ihnen in Absonderlichkeit in nichts nach. Insbesondere der Anführer vom Nudist Beach zeichnet sich durch besonders merkwürdiges in Szene setzen seiner Nacktheit aus. Ein befremdlicher Kampf von Stoff gegen nackte Haut.

Ultimaguil / Gonna Be the Twin-Tail!!
Gonna be the Twin-Tail!!
©水沢 夢・小学館/製作委員会はツインテールになります。

Ultimaguil ist eine aus Elemilianer bestehende Organisation. Die Elemilianer sind im weitesten Sinne humanoide Tierhybriden mit unbekannter Herkunft. Sie sind von kräftiger Statur und meist etwas größer als Menschen.

Es scheint von jedem Tierhybrid nur jeweils einen Elemilianer zu geben. Der Name desjenigen setzt sich dabei aus dem englischen Begriff für das Tier und -Guildy zusammen (z. B. Fox-Guildy). Zu Ultimaguil gehören auch viele Lakaien. Diese weisen keine besonderen Merkmale auf. Sie sind eher von normaler Statur und etwas kleiner als ein Mensch. Zudem sieht es aus, als ob sie schwarze Stretchanzüge tragen.

Auf Befehl ihres Anführers Drag-Guildy reist Ultimaguil von Planet zu Planet, um sich deren Attributskraft (Elemela) einzuverleiben. Ihr nächstes Ziel (die Erde) ist dabei besonders reich an Attributen. Als der Protagonist hört, dass Aliens gekommen sind, um der Erde ihren größten Schatz zu stehlen, ist er bereit alles zu tun, um das zu verhindern. Klingt noch relativ typisch, wenn es sich bei dem Schatz nicht um Doppelzöpfe handeln würde. Elemela wird als „die Kraft zu Lieben“ beschrieben. „Fetisch“ ist jedoch der weitaus passendere Begriff. Dabei stellen die Doppelzöpfe das stärkste Attribut dar.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, die Ultimaguil sind Furcht einflößende Invasoren. Ihr Charakter und ihre Art machen diesen Eindruck dagegen komplett zunichte. Letztendlich sind sie fetischverrückte, die ihrem Fetisch voll und ganz verschrieben sind. Diesen leben sie ungeniert aus, sind sogar richtig stolz darauf. Es hat schon etwas sehr verstörendes, einem zwei Meter großen Monster dabei zuzusehen, wie es seinen Fetisch auslebt und z. B. mit Puppen oder Schleifen spielt. Dass sie dennoch die Attribute von der Erde vernichten wollen, ist deswegen auch ziemlich paradox. Ganz im Sinne von Feuer-mit-Feuer-bekämpfen wird alles noch merkwürdiger, wenn das größte Hindernis der Invasoren ein genauso perverser, Doppelzopf verrückter Erdling ist.

Penguin Empire / Daimidaler: Prince vs. Penguin Empire
Daimidaler Invasoren
©なかま亜咲・eb刊/ペンギン帝国

Die Mitglieder des Penguin Empires sind menschenähnliche Pinguine und stammen aus einem Paralleluniversum. Sie sehen eigentlich aus wie Menschen in einem schwarz-weißen Stretchanzug. Gesichtszüge besitzen sie keine, nur einen Schnabel auf Höhe der Augen.

Auffälligstes Merkmal ist jedoch ein großer Vorderschwanz, der ihr ganzer Stolz ist und der sich aufrichten kann. Alle Pinguine sind männlich und extrem pervers. Bis auf ihre starke Perversion sind sie grundsätzlich recht umgänglich. Die Pinguine unterscheiden sich abgesehen von Kleinigkeiten kaum voneinander. Ausnahme ist der Pinguinkaiser, der einen schwarzen statt gelben Schnabel hat und ein kaiserliches Gewand trägt.

Durch einen Zufall gelangen die Pinguine zur Erde. Nachdem der Pinguinkaiser das Imperium wieder aufgebaut hatte, begannen sie damit, die Erde u. a. mit pinguinförmigen Robotern anzugreifen. Ihr Ziel ist es, Hi-Ero-Partikel zu sammeln und die Welt zu erobern. Ihr Gegner ist die mysteriöse Organisation „Friseursalon Prince“. Deren größte Waffe ist der Mecha Daimidaler, welcher auch nur mit Hi-Ero-Partikeln betrieben werden kann.

Pinguinfrontschwänze. Roboter-Gliedkanonen. Perverse Pinguine. Ein Protagonist, der zum Kämpfen Frauen befummeln muss. Wohin man sieht, Sexanspielungen, Wortwitze und anderes perverses Treiben. Scham und Zurückhaltung sucht man hier vergeblich. Sowohl für die Invasoren als auch den Friseursalon Prince scheint Perversion die Lösung für alles zu sein. Das Gerangel der Akteure wirkt dabei nicht nur unglaublich bizarr, sondern auch so absurd, dass einem die Worte fehlen.

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