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Yano Research: Idols in Japan boomen, auch das Interesse an Dojinshi nimmt zu

Das in Tokyo ansässige Unternehmen Yano Research veröffentlichte ihren Jahresbericht über die japanische „Otaku-Szene“. Der Bericht geht allerdings weiter als die Berichte über die Anime- und Manga-Industrie und listet die Einnahmen in den einzelnen Bereichen auf.

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Laut Yano sind besonders Idols bei japanischen Fans hoch im Kurs, der Bereich kommt in diesem Jahr auf einen Umsatz von ca. 210 Milliarden Yen (ca. 1.572.001.200 Euro). Das ist ein Plus von 12,3% gegenüber dem Vorjahr.

Auch Vocaloids konnte ein Plus verzeichnen, das Franchise erwirtschaftete ca. 10 Milliarden Yen (ca 74.879.945 Euro), ein Plus von 4,2%.

Der Dojinshi-Markt erwirtschaftete mit 81,7 Milliarden Yen (ca. 611.769.156 Euro) ein Plus von 1,6%.

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Die Fans von Figuren gaben in diesem Jahr 32,5 Milliarden Yen (ca. 243.359.823 Euro) für ihr Hobby aus, ein Plus von 1,6%.

Die Dating-Simulatoren erwirtschaften nun auch wieder ein Plus. 2016 gab es einen Rückgang von 8,7%, in diesem Jahr immerhin ein Plus von 3,3%. Insgesamt wurden 15,5 Milliarden Yen (116.063.916 Euro) erwirtschaftet.

Comiket 92 Bild: Sumikai.com
Comiket 92 Bild: Sumikai.com

Die Cosplay-Branche verzeichnete das erste Mal ein Minus, was überraschend ist, immerhin wurden 2017 so viele Halloween-Kostüme wie nie in Japan verkauft. Der Bericht führt das Minus darauf zurück, dass durch Halloween Cosplay etwas mehr akzeptiert wird und das durch Online-Shops immer mehr günstige Alternativen angeboten werden.

In diesem Jahr wurden 35 Milliarden Yen (ca. 262.079.810 Euro) für Cosplay ausgegeben, das ist ein Minus von 7,9%.

Auch die Boys Love Sparte verzeichnet ein Minus, zwar nur von 0,5%, aber das zweite Mal in Folge. Insgesamt gaben die Fans 21,9 Milliarden Yen (163.987.081 Euro) für Boys Love aus.

Auch nicht mehr ganz so beliebt sind Adult-Games, die Sparte fiel um 4,8% und erwirtschaftete 16 Milliarden Yen (ca. 119.807.913 Euro).

Pornografie ist allerdings immer noch beliebt, mit Videos (auch Hentai) wurden 49,5 Milliarden Yen (ca. 370.655.731 Euro) erwirtschaftet, ein Plus von 0,6%.

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