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HomeMode & BeautyT-Shirts mit Gullydeckeln aus japanischen Städten werden zum neuen Trend

Die stylischen Shirts werden auch international angeboten

T-Shirts mit Gullydeckeln aus japanischen Städten werden zum neuen Trend

Hierzulande wird Gullydeckeln nicht allzu viel Aufmerksamkeit zuteil. Anders in Japan, wo sich die Abdeckungen als echte Kunstwerke erweisen. Es gibt die unterschiedlichsten Designs. Vor allem jene mit Pokémon werden immer mehr, aber auch international bekannte Künstler haben die Deckel in den Straßen bereits verschönert.

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Ein besonderes Highlight sind jene, die erst im Dunkeln ihre Kunstwerke enthüllen, indem sie bei Nacht leuchten. Viele Gemeinden im Land haben ihre Besonderheiten ebenfalls in ihren Gullydeckeln verewigt und haben eigene Designs. Die Designer des Modelabels Japan Underground haben diese regionalen Gullydeckel als Vorlage für eine neue Reihe an T-Shirts entdeckt.

Gullydeckel als Style-Objekte

Während zum Beispiel Pokémon-Gullydeckel dadurch bekannter wurden, dass die Bilder überall in den sozialen Netzwerken geteilt werden, erweist es sich als schwieriger, die Rechte für die lokalen Designs zu erhalten. Will man die Motive nutzen, braucht man eine Genehmigung der jeweiligen Stadtverwaltung. Einige Designer entschlossen sich deswegen quer durchs Land zu reisen und an Standorten mit besonders auffälligen Gullydeckeln Halt zu machen, um direkt mit den Verantwortlichen zu verhandeln.

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Ein Team filmte sogar seine Reise durch Japan und veröffentlichte sie auf dem YouTube-Kanal von Japan Underground. Dabei sprechen sie über die Reise allgemein, aber auch über die Verhandlungen mit den lokalen Verwaltungen. Der Clip ist komplett in japanischer Spreche, sodass die Fashion-Fans aus aller Welt mit den teilweise beeindruckenden Bildern vorliebnehmen müssen.

Die neue T-Shirt-Kollektion enthält erst einmal Kanaldeckel-Designs aus Städten in Hokkaido sowie den Regionen Tohoku und Hokuriku. Eine Erweiterung ist allerdings schon fest geplant, wobei die Designer sich mehr nach Süden begeben wollen, um auch dort die Genehmigungen der verschiedenen Städte einzuholen. Die letzte japanische Präfektur, Okinawa, soll im September erreicht werden.

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Internationaler Versand möglich

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Alle T-Shirts entstehen in Handarbeit, wobei Künstler, die auf die japanische Färbemethode Kyo-Yu-Zen spezialisiert sind, die Gestaltung übernehmen. Die Technik stammt aus der Region Kyoto und ist für ihre leuchtenden Farben und die sauberen Druckergebnisse bis weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Ein Teil der Verkaufserlös für die Shirts kommt außerdem lokalen Projekten in den dargestellten Städten zugute.

Alle Designs sind sowohl in Schwarz als auch Weiß erhältlich, wobei jedes Shirt 4.200 Yen (etwa 32,50 Euro) kostet. Damit möglichst viele Menschen, die außergewöhnlichen Designs genießen können, versendet Japan Underground auch weltweit. Wer während des Bestellvorgangs den Versand „Overseas“ wählt, wird auf eine englischsprachige Version weitergeleitet. Alle T-Shirts mit Gullydeckel-Designs sind bisher nur vorbestellbar. Der Versand ist dann ab Februar geplant.

Gullydeckel-Designs
Traditionelle Designs mit modernen Touch Bild: Japan Underground
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