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HomeMovie & TV12 Regisseure arbeiten gemeinsam an Corona-Filmprojekt

Die Filme sollen die Menschen die Angst vor der Pandemie nehmen

12 Regisseure arbeiten gemeinsam an Corona-Filmprojekt

Die immer weiter fortschreitende Corona-Pandemie hat die Menschen überall auf der Welt vor große Herausforderungen gestellt. In Japan schlossen sich 12 Filmemacher aus ganz verschiedenen Genres (Horror, Fantasy oder Coming-of-Age) zusammen, um diese Probleme in ihren Filmen zu thematisieren. Diese sollen auch Lösungsmöglichkeiten anbieten.

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Das Projekt mit dem Titel „DIVOC-12“ besteht aus 12 Kurzfilmen, die jeweils 10 Minuten dauern. Die Bezeichnung ist COVID rückwärts gelesen. Die Regisseure sollten ihrer kreativen Energie freien Lauf lassen und damit Filme produzieren, die die Menschen fesseln.

Corona im Fokus der Filmemacher

DIVOC-12“ wurde von Sony Pictures Entertainment (Japan) ins Leben gerufen und wird durch einen Hilfsfonds des Unternehmens unterstützt. Dieser wurde extra gegründet, um Menschen zu helfen, die durch die Corona-Pandemie besonders heftig betroffen sind. Ein Teil des Erlöses soll wiederum an den Japan Art Fund gespendet werden.

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Die Regisseure Yukiko Mishima, Shinichiro Ueda und Michihito Fujii leiteten jeweils ein Projektteam. Neun weitere Regisseure, darunter auch Neulinge, unterstützen die Filmemacher. Jedes Team hatte ein eigenes Thema für seine Filme. Yukiko Mishima entschied sich für das Schlagwort „teilen“ und schuf den Film für „Yorokobi no Uta: Ode an die Freude“. In dem Film geht es darum, dass alle Menschen auf der Welt aktuell dasselbe teilen.

Gleichzeitig fragte sich die Künstlerin auch, welche positiven Aspekte man noch teilen könnte. Die Geschichte handelt von einer einsamen alten Frau (gespielt von Sumiko Fuji), die an einem Strand auf einen jungen Mann (Kisetsu Fujiwara) trifft. Dieser überredet sie, ihn bei einer zwielichtigen Unternehmung zu unterstützen.

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Sehr unterschiedliche Blickwinkel

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Shinichiro Ueda, der mit dem Film „One Cut of the Dead“ große Erfolge feierte, wählte „Berührungen“ als sein Thema und produzierte den Film „Yumemi no Hansei“ (Die Hälfte von Yumemis Leben). Der Regisseur möchte mit seinem Beitrag daran erinnern, dass durch fehlende Möglichkeiten wegen der Corona-Pandemie, Berührungen in dieser Welt selten geworden sind.

Für seinen Film konnte der Regisseur Honoka Matsumoto gewinnen. Die ersten Bilder erinnern an einen schwarz-weiß-Stummfilm, zu dem erst später Farben dazukommen. Er zeichnet die Geschichte des Kinos nach und soll gleichzeitig als Hommage verstanden werden.

Michihito Fujii schuf den Movie „Namonaki-ippen: Anna“ (Ein Kapitel ohne Namen: Anna). Darin geht es einen von Verlustängsten geplagten Mann, gespielt von Ryusei Yokohama, der einer Frau begegnet, die ihn fasziniert. Mit ihr begibt er sich auf ein Fantasie-Abenteuer. Durch seinen Film ruft Fuji seine Kollegen auf, sich durch Selbstverwirklichung weiterzuentwickeln. Die Kultur des Geschichtenerzählens wird nie verschwinden, solange es Menschen gibt, die sich Neue erdenken, so der Regisseur.

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