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Cast und Regisseur stellen ihren Film Fukushima 50 offiziell vor

Darsteller und Verantwortliche feiern in Fukushima die Premiere des Films über die Atomkatastrophe

„Fukushima 50“ ist ein demnächst erscheinender Film, der auf dem Buch „On the Brink: The Inside Story of Fukushima Daiichi“ des japanischen Journalisten Ryusho Kadota beruht. Offizieller Kino-Start ist am 6. März 2020.

In dem Film geht es um die Atomkatastrophe im Meiler Fukushima Daiichi, die sich am 11. März 2011 ereignete. Ein Erdbeben der Stärke 9, das bisher stärkste jemals in Japan verzeichnete, löste damals das Unglück aus. Der Titel bezieht sich auf das Pseudonym, das die Medien den 50 Mitarbeitern gaben, die damals nach der Katastrophe auf dem Gelände des Kernkraftwerkes blieben. Das Movie zeigt die Realität, mit der sich die Männer konfrontiert sahen, die im Inneren des Meilers dem Tod ins Auge sahen.

Alle Verantwortlichen erweisen den Betroffenen Respekt

Die japanischen Schauspieler Koichi Sato und Ken Watanbe spielen in dem kommenden Film die Hauptrollen. Beide zusammen reisten durch die Präfektur, um für den Film zu werben. Dabei besuchten die Verantwortlichen, darunter auch der Regisseur Setsuro Wakamtsu und der Prozent von Kadokawa Shinichiro Inoue, auch die Stadt Tomioka. Die meisten Menschen können bis heute nicht nach Tomioka zurückkehren, dem Ort, an dem sich die Geschichte der „Fukushima“ 50 abspielte. Knapp 10 Jahre nach der Katstrophe kehren die Darsteller zusammen mit ihrem Film dorthin zurück, um den dort lebenden Menschen ihren Respekt zu erweisen.

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Die Menschen in Fukushima sollten den Movie als Erste sehen

Die offizielle Premiere fand im Koriyama-Theater in Fukushima, in Anwesenheit von Sato, Watanabe und Wakamtsu, statt. Die Darsteller erklärten, dass es ihnen besonders wichtig ist, dass zuerst die Menschen in der Region den Film sehen und sich dazu äußern. Der Produzent Inoue erklärte wie froh man sei, das Movie zuerst in Fukushima zeigen zu können. Der Regisseur dankte den Leuten, die sich für die Dreharbeiten interviewen ließen und ihre Erfahrungen mit dem Film-Team teilten.

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Der Bürgermeister der Stadt Tomioka, Miyamoto, sagte, wie wichtig es sei, lebende Zeugen zu hören und ihnen die Möglichkeit zu geben ihre Geschichte für die folgende Generation festzuhalten. Gleichzeitig wolle man die durch den Film erlangte Bekanntheit nutzen, um weiterhin Werbung für die Region zu machen.

Insgesamt arbeiteten die Verantwortlichen mehr als fünf Jahre an dem Projekt, das nun endlich zu einem Abschluss gekommen ist. Auch ihnen ist es wichtig, dass ihr Movie der Region Fukushima zugutekommt.

MMN

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