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„Drive My Car“ wird zur Hoffnung für die geschlagene Tourismusbranche

Der Film „Drive My Car“ wird zum Hoffnungsträger für Hiroshimas Tourismusbranche

Auch die Tourismusbranche in der Präfektur Hiroshima wurde von der Pandemie schwer getroffen. Nur noch wenige verirren sich in die Region. Nun hoffen die Menschen vor Ort, dass der Film „Drive My Car“ wieder mehr Gäste in die Präfektur ziehen wird.

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Viele der Szenen von „Drive My Car“ wurden im Winter 2020 mithilfe der Hiroshima Film Commission in Hiroshima, Kure und Higashi-Hiroshima gedreht. Der Film war international erfolgreich und motiviert vielleicht zukünftig den ein oder anderen Filmfan dazu, der Präfektur einen Besuch abzustatten.

„Drive My Car“: Ein durchschlagender Erfolg

„Drive My Car“ basiert auf einer Kurzgeschichte von Haruki Murakami und gehört zu den wenigen japanischen Filmproduktionen, die auch auf der internationalen Bühne große Erfolge feiern konnten.

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Der Film des Regisseurs Ryusuke Hamaguchi mit Hidetoshi Nishijima in der Hauptrolle war der erste japanische Film seit 62 Jahren, der bei den 79. Golden Globe Awards Anfang Januar den Preis für den besten Film in der nicht-englischen Kategorie gewinnen konnte.

Seit der Preisvergabe stürmen die Menschen in Japan regelrecht die Kinos. „Obwohl es ein langer Film ist, der drei Stunden lang läuft, ist die Resonanz unglaublich“, sagte ein Sprecher.

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Aber nicht nur der Golden Globe ging dieses Mal nach Japan. „Drive My Car“ war der erste japanische Film der Geschichte, der bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes im letzten Jahr den Preis für das beste Drehbuch erhielt. Außerdem wurde er auch von der U.S. National Society of Film Critics mit vier Preisen ausgezeichnet.

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Interesse der Fans an den Drehorten wächst

„Es wird wahrscheinlich einen starken Einfluss ausüben, wenn wir Hiroshima als Drehort für ausländische Produktionen bewerben“, sagte Tomoko Nishizaki, die bei der Kommission für die Gewinnung von Filmproduktionen zuständig ist.

Die Organisation veröffentlichte im letzten Sommer auf ihrer Website eine Karte, die einige der im Film spielenden Orte zeigt, wie die Naka-Verbrennungsanlage und den Peace Memorial Park. Fans sollen sich mit ihrer Hilfe über die Drehorte informieren können.

Die Website wird gut angenommen und konnte erst kürzlich einen sprunghaften Anstieg der Aufrufzahlen verzeichnen. Nach Angaben der Kommission wurden bis zum 14. Januar mehr als 200.000 Aufrufe registriert.

Auch eine Hoffnung für den Tourismus in Kure

Auf der Insel Osaki Shimojima in Kure befindet sich das traditionelle Gasthaus Kangetsu-an Shintoyo, in dem der Protagonist im Film übernachtet. Die Pandemie hat dort ebenfalls die lokale Tourismusbranche geschwächt und für einen Rückgang der Gästezahlen gesorgt.

Allerdings scheinen die Menschen jetzt auch aufgrund des Films an einem Besuch der Insel wieder interessiert zu sein. Der örtliche Tourismusverband von Yutakamachi gab an, dass sie bereits Anfragen von großen Reisebüros erhalten hätten, in denen sich nach Führungen zu den Drehorten für die Zeit nach dem Abklingen der Pandemie erkundigt wurde.

„Wir freuen uns zu sehen, wie (die Insel) dank des Films die Aufmerksamkeit eines neuen Kundenstamms auf sich zieht“, sagte Masae Ishida, ein Mitglied der Vereinigung. „Wir hoffen, dass viele Menschen nach der Pandemie zu Besuch kommen werden.“

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