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Hinter den Kulissen von Death Note Teil 3: Entscheidung über Filmmusik und Todesgötter

Letzten Oktober kam Death Note Light up the NEW world in die japanischen Kinos. Hier in Deutschland wird der Film erstmals auf der Nippon Connection zu sehen sein. In diesem Zuge zeigen wir euch eine Zusammenfassung der Interview-Reihe, die My Navi mit Produzent Takahiro Sato führte.

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Takahiro Sato war in den ersten beiden Filmen vor 10 Jahren, dem Spin-off-Movie aus dem Jahr 2008 mit L als Hauptperson und der Serie aus dem Jahr 2015 beteiligt. Da das Interview sehr lange dauerte, veröffentlichte My Navi dieses in 20 Einzelartikeln. Auch wir haben das Thema auf mehrere Artikel aufgeteilt. Im ersten Teil wurde erzählt, wie sich NTV die Rechte an den Death Note-Adaptionen sicherte. Als zweites folgte ein Einblick in das Charaktercasting von Tatsuya Fujiwara und Kenichi Matsuyama. Der dritte Abschnitt beschäftigt sich nun mit den Todesgöttern und der Filmmusik der ersten beiden Filme 2006 und 2007.

In den Filmen leiht ein Schauspieler Ryuk seine Stimme und kein professioneller Synchronsprecher. Dies sollte eine Abgrenzung zu der Anime-Serie darstellen. Shido Nakamura hat die Anfrage, Ryuk zu sprechen, schnell angenommen. Er leistete sogar so gute Arbeit, dass er Anfragen für den Anime erhielt. Er sollte auch dort die Rolle des Ryuk übernehmen.

Rem wurde von vielen Zuschauern missverstanden. Viele dachten, sie sei männlich. In den Filmen sollte der geschlechtslose Charakter von Rem bewahrt werden. Shinnosuke Ikehata sollte dafür die perfekte Wahl sein.

Death Note Teil 1 Ryuk
Death Note Ryuk © Warner Bros.
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Teil 1 musste schnell gedreht werden. Dadurch ist die Mimik von Ryuk etwas zu kurz gekommen. Für den Dreh nutzte die Crew zunächst eine 2,5 Meter große Statue von Ryuk. Sie sollte als Grundlage für das CG Filmen dienen. Die Figur war aber auch zu schwer und unhandlich, um sie hin und her zu bewegen.

Für Teil 2 wurde daher Ryuks Figur verändert, so dass man sie besser bewegen konnte. Rems Statue bestand für Death Note Teil 2 nur aus dem oberen Körper. Es stellte sich auch heraus, dass die Statue gut für Werbeauftritte genutzt werden konnte. Sogar das Death Note Musical 2015 nutzte die Statue. Mittlerweile ist sie allerdings kaputt und abgenutzt, wahrscheinlich, weil sie so viel benutzt wurde.

Death Note und die Red Hot Chilli Peppers

Um Death Note auch für Leute außerhalb der Manga-Welt interessant zu machen, entschied man sich dazu, ein westliches Titellied zu nehmen. Zu dieser Zeit waren die meisten Filmadaptionen von Werken aus der JUMP Animes. Warner Music schlug die Red Hot Chili Peppers vor. Dies war ein großer Unterschied zu Death Notes Image. Aber gerade dieser Unterschied machte die Zusammenarbeit interessanter und sensationeller.

Allerdings musste das Team im Februar 2006 nach Los Angeles fliegen, noch bevor der Dreh begann. Die Plattenfirma erlaubte dem Team nicht, das Lied im Voraus zu hören. Zu dieser Zeit trafen sie zum ersten Mal die Bandmitglieder und hörten das Lied Dani California.

Dani California wurde als Titellied für Death Note Teil 1 ausgewählt. Das Lied sollte als Single erscheinen. Das neue Album der Red Hot Chili Peppers und der Erscheinungstermin zu Teil 2 fiel auf den selben Termin. Daher konnte das Titellied zu Teil 2, Snow, in das Album der Band eingebaut werden.

Das Produktionsteam war sehr aufgeregt über die Zusammenarbeit mit den Red Hot Chilli Peppers. Schauspieler wie Fujiwara konnten diese Aufregung nicht so recht verstehen, da sie die Band nicht kannten. Die einzige Ausnahme bildete Yui Kashii, die in Part 1 einen Auftritt hatte. Sie kannte als einzige Schauspielerin die Red Hot Chili Peppers.

Quelle: My Navi

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