BECK
© Shochiku

Von dem romantischen und traurigen „Tada, Kimi wo Aishiteru“ kommen wir diese Woche zum musikalischen JMovie BECK.

Bei BECK handelt es sich um einen Film, in dem es voll und ganz um die Musik geht. Um genauer zu sein um die Geburt einer Newcomer Band.

Bevor der Film am 4.September 2010 in die Kinos kam, war die Geschichte nur als Manga von Harold Sakuishi bekannt. Er wurde von Kodansha im Montly Shonen Magazin von 1999 bis 2008 veröffentlicht. Im Jahr 2004 lief auf TV Tokyo auch eine Anime Adaption.
Der Live Action Film feierte im Oktober 2010 Weltpremiere auf dem 30.Hawaii International Film Festival und lief auch im Folgejahr auf zwei weiteren asiatischen Filmfestivals.

BECK

BECK
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Es handelt sich hier um einen recht langen Film. Mit über 2 Stunden (um genau zu sein 145 Minuten) erzählt der Film die Geschichte eines zurückhaltenen Schülers, der auf einmal einen Traum vor Augen hatte und diesen mit vier Freunden versucht zu verwirklichen.
Der Film hatte wirklich keine Eile, die Geschichte konnte sich dadurch wunderbar entfalten, ohne langgezogen zu wirken.

In der Hauptrolle des jungen Schülers bekommt man hier Sato Takeru zu sehen, den viele sicherlich als kühlen Schwertkämpfer aus den drei Rurouni Kenshin Filmen kennen. Es ist überraschend ihn in solch einer schüchternen Rolle zu sehe, wo er kaum Selbstbewusstsein besitzt. Doch auch hier liefert er eine ordentliche Schauspielleistung ab.
Wer sich erhofft seine engelsgleiche Gesangsstimme zu hören, wird enttäuscht. So wie der Manga natürlich den Effekt mit sich bringt, dass der Leser sich ganz allein seine atemberaubene Stimme, die jeden in den Bann zieht, vorstellen kann, so ist es auch in dem Live Action Film der Fall. Anfangs vielleicht etwas enttäuschend, aber trotzdem eine ganz gute Idee von den Filmemachern.

BECK
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Auch Mizushima Hiro taucht hier in eine besondere Rolle ein. Denn er besitzt viele englische Textstellen, die er wirklich mit bravour meistert, was ich persönlich gar nicht gedacht hätte.
Mit Kiritani Kenta, Kutsuna Shiori und Mukai Osamu bekommen Sato Takeru und Mizushima Hiro eine starke namenhafte Verstärkung. Sie wirkten allesamt sehr harmonisch vor der Kamera.

Unterstützt wird BECK mit Original Song, die von den Darstellern persönlich performt werden und wird letztendlich sogar mit „Don’t Look Back In Anger“ der Band Oasis abgeschlossen.

Aber nicht nur die Musik steht hier im Vordergrund, der Film behandelt auch Themen wie Mobbing, Freundschaft, Zusammenhalt und das Scheitern eines Traumes.
Auf diese Art gelingt es interessante Momente zu schaffen und den Zuschauer vor den Bildschirmen zu halten.
Selbst nach 145 Minuten Spieldauer kann man sich wirklich gut eine weitere Fortsetzung vorstellen, allein um zu sehen wie es mit der Newcomer Band BECK weitergeht und ob sie den Erfolg halten können.

Inhalt

BECK
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Tanaka Koyuki ist ein junger Schüler der kein Ziel vor Augen hat und ein langweiliges Leben führt. Zudem wird er in der Schule gemobbt und er traut sich nicht, sich dagegen zu wehren.
Eines Tages rettet er einen Hund, der von ein paar Ausländern schikaniert wird. Es ist der Hund des talentierten Gitarristen Minami Ryusuke. Als Dank, dass er ihn gerettet hat, bekommt Koyuki eine Gitarre von ihm geschenkt und bietet an, ihm das Gitarre spielen beizubringen.
Koyuki hat dank Ryusuke nun endlich ein Ziel vor Augen. Er möchte Musik machen. Er gründet zusammen mit 4 weiteren Membern eine Rockband namens BECK. Angefangen mit Gitarrespielen wird er bald darauf hin zum zweiten Sänger der Band, da er in der Lage ist mit seiner atemberaubenden Stimme die Menschen in den Bann zu ziehen.
Als seine Bandkollegen das erste Mal seine Stimme hören, sehen sie eine Vision vor Augen, wie sie gemeinsam auf einer großen Bühne bei einem Musikfestival vor tausenden von Menschen spielen. Sind sie in der Lage diese Vision wahr werden zu lassen?

Cast

BECK
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Minami Ryusuke – Mizushima Hiro
Tanaka „Koyuki“ Yukio – Sato Takeru
Chiba – Kiritani Kenta
Minami Maho – Kutsuna Shiori
Taira – Mukai Osamu
Saku – Nakamura Aoi
Morozomi Yoshito – Furukawa Yuta
John Lee Davidson – Floyd Lee

1 KOMMENTAR

  1. Mit dem Anime kann der Film aber nicht mithalten. Den Anime kann man inzwischen legal auf http://www.viewster.com (jap. mit engl. sub) streamen. Ist eher ein animiertes Dorama als klassische Animekost. Soundtrack ist auch großartig!

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