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Kiyoshi Kurosawa erhält den silbernen Löwen für Spy no Tsuma

Kiyoshi Kurosawa gewinnt überraschend bei Filmfestspielen in Venedig

Am Samstag fand die Verleihung der diesjährigen Internationalen Filmfestspiele in Venedig statt. Auch Japan war mal wieder vertreten. Spy no Tsuma von Kiyoshi Kurosawa durfte sich dabei besonderes freuen. Für ihn gab es nämlich einen der heiß begehrten Preise.

Kurosawa erhielt für Spy no Tsuma, zu Deutsch: die Frau des Spions, als bester Regisseur den silbernen Löwen. Ein ganz besonderes Ereignis, es ist nämlich das erste Mal seit 17 Jahren, dass ein Japaner in der Kategorie den Preis bekommt.

Kurosawa will noch lange nicht aufhören

Der 65 Jahre alte Kurosawa war selbst aufgrund der weltweiten Pandemie in Venedig nicht anwesend. Er zeigte sich sehr überrascht von seinem Sieg und gab an, dass er zu glücklich für Worte ist. Nie habe er geträumt in seinem Alter nochmal ein so wunderbares Geschenk zu bekommen. Kurosawa denkt er habe sich gut genug geschlagen, um noch für eine lange Zeit Filme zu machen.

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Spy no Tsuma spielt 1940 in der Stadt Kobe und handelt von einem Ehepaar zum Beginn des Zweiten Weltkriegs. Eines Tages stößt der Mann durch Zufall auf ein Staatsgeheimnis, dass viele Rätsel aufwirft. Während er versucht mehr zu erfahren versucht seine Frau ihn so gut es geht zu schützen, denn schnell wird klar, dass einige wollen, dass bestimmte Geheimnisse im Dunkeln bleiben.

Ein Aufstieg mit Horrorfilmen

Der Jury selbst ist es nicht ganz leichtgefallen, wer am Ende den Preis kriegen soll. Die Schauspielerin Cate Blanchett, welche die Jury leitete, erklärte, dass es eine schwierige Entscheidung für sie war. Am Ende konnten sie in der abschließenden Bewertung allerdings nicht mehr leugnen, dass Kurosawa der eindeutige Sieger ist.

Kurusawa sorgte erstmal 1997 mit dem Horrorfilm Cure für Aufsehen und gewann anschließend mehr Aufmerksamkeit. 2008 gab es für Tokyo Sonata bei den Filmfestspielen den Preis in der Klasse Un Certain Regarde als Jurysieger. In 2015 erhielt er in derselben Kategorie den Preis als bester Regisseur für Journey to the Shore. Nominiert waren dazu 2001 Kairo, 2003 Bright Future und 2017 Before We Vanish.

Kyodo

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