Stats

Anzeige
Home Movie & TV Tokyo Ghoul - Was unterscheidet den Mensch vom Monster.

Tokyo Ghoul – Was unterscheidet den Mensch vom Monster.

Am 07. Juli feierte die Live-Action-Adaption von Tokyo Ghoul Europapremiere in Berlin. Im Sony-Center, wo sonst die großen Hollywood-Blockbuster zu sehen sind, präsentierte Kazé den Film, begleitet von einem ansprechenden Rahmenprogramm.

Nachdem Kazé in den letzten Wochen fleißig die Werbetrommel gerührt hat, war es gestern Abend endlich so weit. Die deutschen Fans konnten sich, drei Wochen vor dem japanischen Kinostart, die neueste Auskoppelung aus dem Tokyo Ghoul-Universum ansehen. Aus diesem besonderen Anlass ließ es sich Regisseur Kentaro Hagiwara nicht nehmen, selbst die Hauptstadt zu besuchen. Der Kino-Saal war nicht schwer zu finden, was an der riesigen Fotowand lag.

Die Begeisterung für Tokyo Ghoul ist in Deutschland riesig

Kazé gab den Fans der Serie die Gelegenheit, sich VIP-Tickets für ein exklusives Meet & Greet mit dem Regisseur des Films zu sichern. Dementsprechend stand eine Stunde vor Beginn des Films eine Gruppe Mädels vor der Fotowand und wartete gespannt auf das Erscheinen des Stargastes. Dieser hatte keinerlei Berührungsängste und stellte sich für ein Gruppen-Bild noch einmal vor die Wand. Im anschließenden Zusammentreffen mit den Fans nutzten diese die Gelegenheit, dem Regisseur Löcher in den Bauch zu fragen und sich fleißig Autogramme zu sichern.

Danach begaben sich alle in den bereits gut gefüllten Saal. Wie bei einem typischen Anime-Event hieß es dann erst einmal Geduld beweisen. Einige der Besucher nutzten die freie Zeit, um ihre Ghul-Maske zusammen zu basteln, sodass die Zeit schnell verging. Mit 20 Minuten Verspätung betrat Regisseur Kentaro Hagiwara die Bühne, um auch die restlichen Fans noch zu begrüßen. Nach dem Film stand er den Zuschauer in einem Panel noch einmal Rede und Antwort.

Fürchte nicht das Monster unter deinem Bett, sondern das Monster in deinem Inneren

Danach begann der Film in japanischer Originalsprache mit deutschem Unterton. Dieser erzählt die Anfänge der Geschichte um den introvertierten Studenten Ken Kaneki, der es nach einiger Zeit endlich schafft, die hübsche Liz anzusprechen. Mit freudiger Erwartung fiebert er dem ersten Date entgegen. Der Absturz von Wolke 7 folgt aber schnell und die Landung erweist sich als äußerst hart. Denn Liz ist ein Ghul und ernährt sich vom Fleisch der Menschen. Ken wird von ihr angefallen und schwer verletzt. Ken überlebt, wird aber selbst zum Ghul und landet in ihrer Welt, die sich im Schatten der Gesellschaft entwickelt hat.

Tokyo Ghoul ist gewiss kein Film für Zuschauer mit schwachen Nerven. Nachdem der Beginn noch sehr ruhig verläuft, wird es bald danach heftig. Die Krallen, die den Ghulen aus dem Rücken wachsen sind schon gruselig genug. Spätestens als Liz anfängt, sich an Ken zu laben, weiß man, dass die Stunde geschlagen hat. Obwohl solche Szenen natürlich dazugehören, ist es vor allem die Entwicklung Kens, die den Zuschauer zu fesseln weiß.

Masataka Kubota überzeugt als junger Mann gefangen zwischen seinen moralischen Vorstellungen und dem Dämon in seinem Inneren. Mit seiner ausdrucksstarken Art kann er diesen inneren Kampf perfekt rüberbringen. Gleichzeitig weiß er aber auch als menschenfressender Ghul zu überzeugen. Aber auch Hiyori Sakurada leistet als unschuldige Hinami sehr gute Arbeit. Die Hauptfrage des Films muss letzten Endes jeder für sich selbst beantworten. Sind die Ghule die Monster oder sind es die Menschen, die sie jagen und Töten?

  • Lesen Sie mehr zum Thema:
  • Kazé
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren:

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here

Anzeige