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HomeMusikDokumentation über Japans Underground-Idole kommt auf die große Leinwand

"The Flowers of Passion" wird auch im Stream angeboten

Dokumentation über Japans Underground-Idole kommt auf die große Leinwand

Formationen wie AKB48 machten die japanischen Idole international bekannt. Neben den namhaften Gruppen, die Fans überall auf der Welt haben, gibt es auch eine Szene sogenannter Underground-Idole, die eher regional arbeiten. Nur wenige Menschen haben einen so guten Einblick in die Chika-Szene wie Derek Vasconi.

Vasconi ist Gründungsmitglied der Metalcore-Band From a Second Story Window deren Sound stark von japanischen Horror-Werken inspiriert wurde. Mittlerweile ist er selbst als Horror-Autor tätig. Während einer Recherche-Reise kam er in Kontakt mit der Gruppe Guso Drop, die zwischen 2014 und 2017 in der Underground-Szene tätig war.

Das außergewöhnliche Leben japanischer Underground-Idole

Das Musik-Geschäft ist hart umkämpft
Alltag auf dem Weg an die Chart-Spitze Bild: Derek Vasconi / The Flowers of Passion

Der gebürtige Amerikaner war begeistert von dem Leben der unabhängigen Musikerinnen und Unterhalterinnen. Als Helfer erhielt er Einblicke in diese Welt. Heute betreibt er ein Unternehmen namens Idol Underworld und arbeitet daran, den japanischen Gruppen den Weg in die große weite Welt zu eröffnen.

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Von August 2019 bis Januar 2020 arbeitete Vasconi an seinem Film-Projekt „The Flowers of Passion: Stories from the Japanese Underground Idol Scene“. Es handelt sich um sein Regie-Debüt und gewährt einen tiefgründigen und sehr ehrlichen Einblick in die Szene der japanischen Underground-Stars. Die Serie begleitet mehrere Musikerinnen und Gruppe, die auf ihre eigene Art und Weise versuchen, die Menschen zu erfreuen und gleichzeitig an ihrem Traum von einer großen Karriere zu arbeiten.

Die Serie erlaubt einen schonungslosen Blick hinter die Kulissen und zeigt, was es bedeutet in der japanischen Idol-Industrie tätig zu sein. Dabei werden sowohl die Perspektive der Musikerinnen als auch die Sichtweise von Produzenten, Managern und Anhängern beleuchtet. Drehbuch, Produktion und Regie übernahm Derek Vasconi, der Schnitt wurde von Masakazu Tanahashi und Madeline Kinney übernommen, während Elisa Ovalles einen passenden Untertitel für ein internationales Release erstellte.

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„The Flowers of Passion“ auf der großen Leinwand

Obwohl der Film bereits im Stream vorgestellt wurde, blieb ihm der Weg auf die große Leinwand bisher verwehrt. Vom 14. bis zum 18. Juli soll er in Tokyo jetzt dem Kino-Publikum vorgestellt werden. An jedem Abend wird Regisseur Derek Vasconi eine Einleitung zu seinem Projekt geben, sowie für Fragen zur Verfügung stehen. Auch einige der Idole sowie Mitglieder des Staffs kündigten an, vor Ort zu sein.

Alle Besucher erhalten als Erinnerung an den Besuch außerdem ein Poster. Wer es nicht ins Kino schafft, kann sich die Dokumentation online ansehen. Außerdem soll ein Livestream Interessierten die Möglichkeit geben, die Fragestunden online zu verfolgen.

Underground-Idole im Fokus
Dokumentation über Japans Underground Idole Bild: Derek Vasconi / The Flowers of Passion

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