Interview mit Girugamesh vor ihrem letzten Konzert in Berlin

girugamesh sind auf ihrer letzten Tournee. Vor ihrem Konzert in Berlin bekam ich die Gelegenheit ein kurzes Interview mit den vier Jungs aus Japan zu führen.Die J-Rock Band girugamesh, bestehend aus Satoshi, Nii, Shuu und Ryo sind bekannt für ihre Mischung aus Metal und Nu-Metal. Im luftigen Atrium des Lidos in Berlin Kreuzberg traf ich die Band. Ihre Managerin war so freundlich für mich zu übersetzten.

Stellt euch kurz mal vor, für die, die Euch noch nicht kennen.

girugamesh ist eine Japanische Band und wir machen Heavy Music.

Dies ist eure Abschiedstour. Habt ihr schon Pläne für die Zukunft?

Auf ihrem letzten Konzert in Tokio spielen sie ihren allerletzten Song. Was danach kommt wissen sie noch nicht.

Gibt es ein Leben nach girugamesh?

Einige von Ihnen haben etwas im Sinn, aber genaues wird noch nicht gesagt.

Eure Fans würden gerne wissen, warum ihr nach 12 Jahren aufhört?

Sie haben wirklich alles gegeben, was sie konnten und inzwischen ist nichts mehr übrig. Daher hören sie auf damit girugamesh zu sein. Das ist zwar nicht der einzige Grund, aber definitiv der wichtigste.

Könntet ihr euch in der Zukunft ein Revival vorstellen?

Das ist wirklich schwierig zu beantworten. Sollte es dazu kommen, wird es bestimmt angekündigt.

Was sind eure musikalischen Vorbilder?

Slipknot, Korn, Linkin Park, Marylin Mason und so weiter.

Ihr wart in vielen Ländern auf Tour. Wo gefiel es euch am besten?

Ryo: Deutschland

Nii: Paris. Frankreich. Die Fans dort sind so richtig laut, so verrückt

Shuu: Auch Deutschland. Wir waren oft hier und es ist ein schönes Land.

Satoshi: Ich mag Orte mit gutem Essen. Russland, weil mich das Essen dort an das Essen in Japan erinnert hat.

Gab es viele Unterschiede bei den Fans?

In Paris, Frankreich waren die Fans sehr laut und so voller Energie. Es war beeindruckend.

Und in Holland dagegen wussten die Konzertbesucher wohl noch nicht ganz was sie erwarten würde. Es dauerte etwas länger, die Menge zu begeistern. Aber dann rockten sie auch richtig los.

Welches eurer Alben gefällt euch am besten? Woran habt ihr am liebsten gearbeitet?

Ryo: Monster. Es war eine komplette Eigenproduktion. Selbst im eigen Studio aufgenommen. Es hat viel Spaß gemacht.

Nii: Music, weil wir fast Nonstop daran gearbeitet haben. Wir haben annähernd im Studio gewohnt und die ganze Zeit in das Album gesteckt. Wir sind nicht rausgegangen, hatten nicht mal Zeit zu duschen. Wir haben so viel Zeit zusammen verbracht mit der Arbeit an dem Album. Es war eine unvergessliche Erfahrung.

Shuu: Für mich war es auch Monster. Ich habe sehr viele Erinnerungen an die Zeit, als wir an dem Album gearbeitet haben.

Satoshi: Das zweite Album Girugamesh. Zu der Zeit bekamen wir Unterstützung von der Band Mucc. Besonders Miyu hat mir Ratschläge zum Song Schreiben, Gesang und vielem mehr gegeben. Ohne deren Unterstützung und Ratschläge, hätten wir das Album nie so hinbekommen. Es war eine sehr lehrreiche Zeit.

Was sorgt bei euch immer für gute Laune?

(einstimmig) Ramen!

In Paris gab es einen sehr guten Ramen-Laden. Sie haben fast ihre ganze freie Zeit dort verbracht. Das gab ihnen neue Energie zum weitermachen, wenn sie mal müde waren.

Was war für euch Unvergesslich, an der Zeit als girugamesh?

Etwas das wirklich im Gedächtnis bleibt, ist die Zeit, als sie zum ersten Mal außerhalb von Japan gespielt haben. Es war etwas woran sie niemals geglaubt hätten. Und es passierte. Sie waren auf Festivals. Es war wie ein wahr gewordener Traum. Und ein wichtiger Moment in der Geschichte der Band.

Ihr habt auch beim Wacken-Festival mitgemacht. Wie war das so für euch?

Es war eine große Ehre, aber auch sehr viel Stress und harte Arbeit. Es gab ständig technische Probleme. Sie waren zwar glücklich, aber auch sauer und traurig. Alle Emotionen kamen zusammen und so konnten sie die Zeit gar nicht richtig genießen. Aber sie haben viele Erfahrungen gesammelt.

Was ist eure Botschaft an die Welt?

Zuerst möchten sie Allen für ihre Unterstützung danken und dafür, dass ihr die Musik gefeiert habt.

Was sie aus den 12 Jahren als girugamesh gelernt haben, ist das Musik die Kraft hat Sprachbarrieren zu durchbrechen und zu überwinden. Dies ist unbezahlbar. Darum sind sie auch Stolz auf ihre Leistung. Und bedanken sich noch mal dafür, dass ihr ihre Musik so gefeiert habt.

Vielen Dank Für das Interview. Viel Spaß bei eurem Auftritt!

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