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KARI BAND kehrt nach drei Jahren mit zweitem Album Nimaime zurück

Mit dem Album zollen sie auch Mikio Fujioka Tribut

Mit der Hilfe von fantastischen Gast-Musikern aus Japan kehrt nach drei Jahren Pause KARI BAND dieses Jahr mit einer Sound-Explosion zurück und zollt dem verstorbenen Gitarristen Mikio Fujioka Tribut.

Das Album mit dem Titel „Nimaime“ ist nun über JPU Records auch außerhalb von Japan und Korea erhältlich. Auf JPUs Website kann man das Album downloaden und streamen.

Ursprünglich bestand die KARI BAND aus drei Mitgliedern. International wurde KARI BAND besonders als Backing Band für BABYMETAL bekannt. Das erste eigene Album veröffentlichte KARI BAND im Frühjahr 2017.

Leider verstarb Gitarrist Mikio Fujioka unerwartet im Januar 2018. Ein Jahr später entschieden sich die anderen beiden Mitglieder, der Bassist BOH und Schlagzeuger Yuya Maeta, das Projekt KARI BAND wiederzubeleben. Für das neue Album luden die beiden Freunde und Schüler von Mikio Fujioka ein, um an dem Album mitzuarbeiten.

So arbeiten die Gitarristen Satoshi Oka, Yusuke Hiraga und ISAO, der Keyboader Tatsuya Nishiwaki, Violinistin Soari Hoshino, Pianistin Ai Kuwabara und am Horn Calmera an „Nimaime“ mit.

Trackliste:

  1. Samurai Groove
  2. Bewitching
  3. Dancing Baloney
  4. U-yeah!!!
  5. Cloud Funding
  6. I See You

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Kommentare von BOH und Yuya Maeta zu den einzelnen Liedern

Samurai Groove

BOH – Samurai Groove stellt eine Fortsetzung von „Ninja Groove“ von unserem ersten Album dar. Ich würde sagen das Highlight des Liedes ist das Gitarren Battle zwischen Mikio Fujiokas geliebten Schülern Satoshi Oka und Yusuke Hiraga. Das Thema des Guitar Phrasing ist etwas an dem Mikio Fujioka gearbeitet hat, ausgehend von einem Rhythmus Track, den Yuya Maete und ich im Studio aufnahmen. Satoshi Oka hat es dann neu für uns reproduziert. Ich hoffe euch gefällt diese Session im japanischen Stil.

Yuya Maeta – Es war schön etwas kreieren zu könne, das auf den Ideen vom Lehrer Fujioka basiert. Satoshi Okas Arrangement war fantastisch. Das Lied reflektiert das Thema von „nur nötigen Sound kreieren“, was etwas ist nach dem ich auch mit meiner Arbeit strebe.

Bewitching

BOH – Das Lied haben wir mit ISAO und seiner achtseitigen Gitarre aufgenommen und es ist das erste Mal, dass die Violinistin Soari Hoshino auf einem unserer Tracks ist. Ich mag den Klang, den die beiden erschaffen haben. Für ein dichteres Gefühl hab ich im Intro und in den Themen Parts mit einem Slap Bass Rhythmus gearbeitet. Ich hoffe ihr mögt den bezaubernden und zeitgleich sexy Sound.

Yuya Maeta – Wie unser Name schon sagt (Kari heißt so viel wie vorübergehend) sind wir flexibel und können von daher auch unseren Stil oder unsere Klangfarbe ändern, je nachdem mit wem wir spielen. Dies ist wohl eines der besten Beispiele dafür.

Dancing Baloney

BOH – Dancing Baloney beginnt mit einem Solo mit dem ich alles aus meinem sechseitigen Bass und geht dann über in eine normale Bassline die mit Akkorden gespielt wird. Ich freue mich, wenn ihr den Unterschied zu einem normalen Basspiel fühlen könnt. Hier steckt viel Technik drin und ist eingängig.

Yuya Maeta – Man könnte dieses Lied besteht aus Arbeitsteilung und ich war verantwortlich für die Komposition. Mein Bild zu dem Lied ist eine große Schüssel von BOH Ramen, er ist voll dabei. Es gibt viele Entwicklungen in dem Lied, also musste ich ein wenig mit dem Schlagzeug rumprobieren, um konsistent zu bleiben.

U-Yeah!!!

BOH – Yuya Maeta sagte „lass uns etwas fun funk spielen“ und das nächste an das wir uns erinnern war wie wir an diesem Lied arbeiteten. Es wurde von Tatsuya Nishiwaki mitproduziert, wodurch ein eleganter Sound enstand. Calmeras Horn passt wunderbar in diesen Track. Ich denke, man kann jede Performance in dem Lied genießen.

Yuya Maeta – Für dieses Lied war hauptsächlich ich verantwortlich. Ich spiele oft Sessions mit vielen komplexen Rythmen und Akkord Progression, von daher wollte ich diesmal etwas erschaffen, an dem ich Spaß habe, ohne dass es zu herausfordernd wird. Tatsuya Nishiwakis Arrangement und Carmelas Teil haben diesen Track erstklassig ergänzt. Ich würde mich freuen, wenn in Zukunft junge Kinder oder Schüler dieses Lied performen würden.

Cloud Funding

BOH – Dieses Lied hat einen Jazz Geschmack, der vor allem durch Ai Kuwabaras Piano kommt. Das Solo in der Mitte wurde in einem Take aufgenommen, wie damals bei „Jamrika“, und wir haben aus drei Takes das ausgewählt, welches am besten passt. Ich hoffe, ihr könnt die Spannung und den reifen Sound vom unerwarteten Verlauf des Liedes spüren.

Yuya Maeta – Ich denke, es gibt verschiedene Arten von Liedern in dieser Welt. Einige versuchen etwas mitzuteilen, einige wollen unterhalten und so weiter. Dieses Lied wurde mit Bedacht gemacht. Ai Kuwabaras wunderbares Piano vertieft diesen Ausdruck und hinterlässt einen einzigartigen Eindruck beim Hörer, welcher allerdings bei jedem ein wenig anders sein wird. Von allen Liedern, war dieses das herausfordernste.

I See You

BOH – Ich schrieb das Lied um meine Gefühle über Mikio Fujioka festzuhalten. Die Melodie wird mit einem einem Twin Lead gepielt, bestehend aus einem Fretless Bass und einer Mundharmonika, welche von Tatsuya Nishiwaki gespielt wurde. Ich hörte die Melodie in einem Traum und schrieb sie auf, sobald ich wach wurde. Ich wollte keine Gitarre dabei haben, es soll noch Platz für Mikio Fujioka geben, um mit uns zu spielen.

Yuya Maeta – Dies ist das speziellste Lied auf diesem Album. Ich habe keine Worte, um das Lied zu beschreiben. Tatsuya Nishiwaki hat herausragende Arbeit beim Arrangement geleistet. Vielen Dank.

PM

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