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„Kachoufugetsu“ feiert die Schönheit der Natur

Singende Geisha Madam Sen veröffentlicht Debütalbum

Geishas galten und gelten in Japan als meisterhafte Unterhalterinnen, die vor allem mit traditionellen japanischen Künsten brillieren. Ihr besonderer Lebensstil findet Nachahmer überall auf der Welt. Madam Sen ist eine japanischstämmige Musikerin, die den interkantonalen Opern-Sound mit traditionellen japanischen Instrumenten verbindet.

Mit „Kachoufugetsu“ („Die Schönheit der Natur“) veröffentlicht die singende Geisha ihr Debütalbum, das ab sofort über internationale Streaming-Plattformen heruntergeladen werden kann. Das Album umfasst mehrere musikalische Genres, wobei die Künstlerin viel Wert darauflegt, klassische Operngesänge und traditionelle japanische Instrumente und moderne Beats zu verbinden.

Medien in den USA feiern die singende Geisha

Die Sängerin produzierte ihr erstes eigenes Album zusammen mit Simone Sello in den Usagi Ya-Studios. Das Forbes Magazin berichtete bereits über die Geisha-Opernsängerin und feierte ihre Art der Musik. Madam Sen stammt aus der japanischen Präfektur Hiroshima und ließ sich in den Vereinigten Staaten zur Opernsängerin ausbilden, wo sie mittlerweile auch ihren Lebensmittelpunkt hat.

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In ihrem Debütalbum legt die Künstlerin ebenso viel Wert auf leidenschaftlichen Gesang, wie auch auf traditionelle Stücke, die zum Tanzen einladen. Ihr Song „Mukai Kaze“ („Gegenwind“) setzt auf ein leichtes Arrangement aus Gitarre, Violine und Cello. Aber auch klassische japanischen Koto-Performanzen sind fester Bestandteil der Musik.

Gleich zwei Stücke, „Tairin no Hana“ („Eine prächtige Blume“) und „Emma´s Creation“, tragen der Verbindung der Musikerin zur traditionellen japanischen Musikinstrument Rechnung. Selbstverständlich dürfen auf dem Album auch bekannte Opernkompositionen nicht fehlen. Zusammen mit einer Koto-Meisterin präsentiert Madame Sen auch Titel, der sie zu ihrem Künstlernamen inspiriert hat, „Un Bel Dì Vedremo“ aus Puccinis Madame Butterfly.

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Persönliche musikalische Reise

Die verschiedenen Lieder stellen für die Musikerin eine Art persönliche Reise dar, wobei sich die Texte mit Themen wie Liebe und Hoffnung wiederfinden. Einen besonderen Stellenwert nimmt das Glück, dass aus der Verbindung der Menschen untereinander und zur Natur entsteht, ein. Deswegen entschied sich die singende Geisha auch für den Namen „Kachoufugetsu“, um ihre Dankbarkeit gegenüber der Natur zum Ausdruck zu bringen. Ihre Kunst stelle ihre Art dar, mit der Natur um sie herum in Verbindung zu treten.

Von besonderer Bedeutung ist für Madam Sen der Song war ‚Sakura hara hara Chiru‘. Darin verarbeitet sie die besondere Freundschaft zu einem obdachlosen Mann, der ihr bei ihren Live-Auftritten auf der Straße in Santa Monica zur Seite stand. Obwohl es dem Mann nicht gut ging, kam er immer wieder, um der Musikerin beim Singen zuzuhören. Das Lied soll eine Erinnerung an diesen Mann sein, der immer versuchte, anderen zu helfen und ihnen bedingungslose Liebe entgegenbrachte.

singende Geisha veröffentlicht erstes Album
Kachoufugetsu Bild: Madam Sen

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