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Rekord an Fällen von Kinderpornografie 2019 in Japan verzeichnet

Auch Straftaten in den sozialen Medien nahmen deutlich zu

Laut der japanischen Polizei wurden 2019 1.559 Fälle von Kinderpornografie untersucht. Ein Rekord laut des offiziellen Berichts der nationalen Polizeibehörde.

Die Gesamtzahl der Opfer ist gegenüber dem Vorjahr um 22,2 Prozent gestiegen.

Die meisten Opfer von Kinderpornografie waren weiblich

Insgesamt wurden von der Polizei 584 Fälle von Nacktfotos oder Videos identifiziert, die von Minderjährigen verschickt wurden. In 381 Fällen wurden die Minderjährigen heimlich aufgenommen, 221 Minderjährige wurden zur Prostitution gezwungen und 126 Minderjährige wurden Opfer von Vergewaltigung oder sexueller Belästigung.

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Die meisten Opfer waren laut der japanischen Polizei Frauen. Insgesamt in 1.350 Fällen, davon waren rund 80 Prozent Schüler der Mittel- und Oberschule. 240 Opfer waren Grundschüler und 51 Opfer Vorschulkinder.

In einem Fall wurde ein Schüler der Mittelstufe dazu verleitet, ein Nackt-Selfi aufzunehmen und es zu an ein Mädchen zu verschicken, bei dem es sich um einen Mann in den Zwanzigern handelte.

Immer mehr Minderjährige werden in den sozialen Medien Opfer von Straftaten

In einem weiteren Bericht der nationalen Polizeibehörde heißt es, dass 2019 insgesamt 2.082 Minderjährige unter 18 Jahren Opfer von Straftaten in sozialen Medien geworden sind, 271 mehr als 2018.

Mehr als die Hälfte der Opfer waren Schüler, insgesamt 1.044, ein Anstieg von 53. 72 Opfer waren Grundschüler, ein Plus von 17 und die Zahl der Opfer in der Mittelstufe stieg auf 847.

Ein Mitarbeiter der Polizei sagte dazu: „Die Verbreitung von Smartphones hat zu einer Zunahme jüngerer Opfer geführt.“

Am häufigsten wurden Minderjährige auf Twitter Opfer von Straftaten. Die Plattform führt zum fünften Mal in Folge die Liste an, gefolgt von Himabu, eine beliebte Messaging-App. Auf Platz drei und vier sind Instagram und Line.

Die Polizeibehörde plant die Durchsetzung der Online-Überwachung und fordert die Betreiber von Diensten für soziale Netzwerke auf, strengere Maßnahmen gegen kriminelle Aktivitäten der Nutzer zu ergreifen.

 

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