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Wieder mehr sexuelle Übergriffe

114 Disziplinarverfahren gegen Polizeibeamte im ersten Halbjahr 2020 in Japan

Laut der nationalen Polizeibehörde wurden im ersten Halbjahr 2020 114 Disziplinarverfahren gegen Polizeibeamte in Japan eingeleitet.

Die Zahl der Beamten, die von Januar bis Juni 2020 Disziplinarmaßnahmen erhalten hatten, stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um eine Person, wie die Daten zeigen.

23 Polizeibeamte wurden verhaftet

Von der Gesamtzahl wurden 23 Polizeibeamte in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 verhaftet, was einen Anstieg um drei Personen gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

17 Beamte wurden als Folge der Disziplinarmaßnahmen entlassen, sechs Beamte mehr als im Vorjahreszeitraum. 25 Beamte wurden suspendiert, 53 Beamten das Gehalt gekürzt und 19 Beamte bekamen ein Verweis.

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2019 wurden 243 Disziplinarmaßnahmen gegen Polizisten in Japan ausgesprochen

Unangemessene Beziehungen und Sexualdelikte waren der Hauptgrund für die Disziplinarmaßnahmen. Gegen 42 Polizeibeamte wurde aus diesen Gründen ein Disziplinarverfahren eröffnet.

Anstieg an sexuellen Übergriffen

Von diesen Fällen begingen 35 Beamte sexuelle Übergriffe unter Anwendung von Gewalt, acht filmten heimlich andere, während sieben in Stalking verwickelt waren. Im vergangenen Jahr gab es keinen dieser Vorfälle.

Es folgten Fälle Diebstahl, Betrug, Unterschlagung usw. als zweitgrößte Ursache. Gegen 24 Polizeibeamte wurde aus diesem Grund ein Disziplinarverfahren eröffnet.

Zwei Beamte sahen sich mit Disziplinarmaßnahmen wegen sexueller Belästigung konfrontiert, während es keine Fälle von Machtmissbrauch eines Vorgesetzten gab.

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