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162.000 Freiwillige melden sich als Helfer für die Olympischen Spiele 2020

Japan ist aktuell damit beschäftigt, die nötigen Vorbereitungen für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2020 in Tokyo zu treffen. Unter anderem lief bis vor Kurzem noch die Rekrutierung von Freiwilligen. Während es kurz vor Fristende in einigen Bereichen nicht so gut aussah, hat das Organisationskomitee gute Nachrichten. Mehr als 162.000 Freiwillige meldeten sich als Helfer.

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Bei einer Sitzung des Exekutivausschusses am Donnerstag bestätigten Beamte, dass bis zum 21. Dezember sich mehr als 162.000 Personen als Helfer meldeten. Das ist mehr als doppelt so viel wie benötigt. Denn eigentlich braucht Tokyo nur 80.000 Freiwillige.

Nach der bisherigen Auswertung sind mehr als 60 Prozent der Bewerber bereit 11 Tage oder länger zu arbeiten. Das gab der Generaldirektor des Komitees, Toshiro Muto, gegenüber den Reportern an. Er freute sich über die Hilfsbereitschaft, die womöglich sogar die Zahl der benötigten Helfer weiter reduziert.

Da eigentlich nur zehn Tage pro Helfer angesetzt sind, könnten die Freiwilligen, die länger arbeiten wollen, die Gesamtzahl reduzieren. So ist es laut Muto möglich, dass das Komitee weniger als 80.000 Helfer einsetzt. Genaueres ist bis jetzt jedoch noch nicht entschieden.

Die Onlineregistrierung als Freiwillige für die Olympischen Spiele ist seit Freitag nicht mehr möglich. Lediglich sehbehinderte Personen haben noch die Möglichkeit, sich zu bewerben. Freiwillige konnten bei der Bewerbung angeben, wo sie zum Einsatz kommen wollen. Unter anderem benötigt das Komitee Helfer an den Wettkampfstätten, im Olympischen Dorf, als Fahrer und in der Stadt als Führer für ausländische Gäste.

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Quelle: NHK

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