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2 Japanerinnen landen auf der aktuellen Liste der 100 einflussreichsten Frauen der Welt

Mit Sumo und einer Kampagne gegen High Heels schafften sie es auf die Liste

In Japan gibt es viele Persönlichkeiten, die einen großen Einfluss auf die Menschen haben können. Bei einigen geht das sogar über die Landesgrenze hinaus. Zwei Frauen haben es dieses Jahr sogar auf die Liste der 100 einflussreichsten und inspirierendsten Frauen der Welt geschafft.

Der BBC setzte zwei Damen aus Japan auf ihre Liste an Frauen, die in diesem Jahr für viel Aufsehen und vor allem Einfluss sorgten. Unter anderem ist Yumi Ishikawa dabei, die eine Kampagne gegen den Zwang zu High Heels bei der Arbeitskleidung startete.

Unter dem Hashtag KuToo wurde deutlich, wie sehr Frauen bei der Arbeit unter den Schuhen leiden, die sie tragen müssen. Obwohl viele Männer sie für ihren Protest angriffen, gab es tatsächlich Reaktionen von Unternehmen, die ihren weiblichen Mitarbeitern jetzt normales Schuhwerk erlauben.

Ein Kampf gegen High Heels und Diskriminierung

BBC zitierte Ishikawa auf der Liste damit, dass wir uns in einer Situation befinden, in der viele Menschen nicht die Geschlechterdiskriminierung in Japan bemerken.

Die KuToo-Kampagne zeigte, dass viele Menschen die Angelegenheit ebenfalls nicht als Problem ansehen. Ishikawa sagte weiter, dass Menschen diese Art von Diskriminierung in unserem alltäglichen Leben bemerken und feststellen, dass Frau und Mann gleichwertig sind.

Mehr zum Thema: 
High-Heels-Debatte in Japans zeigt tief sitzende Diskriminierung der Frauen

Der andere Platz auf der Liste ging an Hiyori Kon aus Kyoto. Sie ist Sumoringerin im Club der Ritsumeikan Universität und kämpft gegen die Geschlechterdiskriminierung in dem Sport an. Ihr Einsatz für Gleichberechtigung und den Bruch mit den veralteten Traditionen wurde bereits mit dem Film Little Miss Sumo auf die Leinwand gebracht.

Zu Kon war ebenfalls ein Kommentar gelistet. Sie will Kindern auf der ganzen Welt die Möglichkeit geben, mit Sumo in Kontakt zu kommen. Gleichzeitig möchte sie den Sport zu einer olympischen Disziplin machen.

Ein Beispiel sollen beide Frauen sein und zeigen, dass es selbst in Industrieländern immer noch die verschiedensten Formen von Diskriminierungen gibt.

JP

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