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HomeNachrichten aus Japan2 Wochen nach der Schlammlawine in Atami wird weiter nach Vermissten gesucht

Evakuierten geht es psychisch nicht gut

2 Wochen nach der Schlammlawine in Atami wird weiter nach Vermissten gesucht

Zwei Wochen ist es mittlerweile her, dass es in Atamai, Shizuoka zu einer großen Schlammlawine gekommen ist. Die Aufräumarbeiten und auch die Suche nach Vermissten halten jedoch an.

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Es wurde von den Behörden bestätigte, dass Suchteams weiterhin die Trümmer durchsuchen, in der Hoffnung die noch 15 vermissten Menschen lebend zu finden. Mittlerweile ist es jedoch sehr unwahrscheinlich, dass jemand noch lebendig geborgen wird.

Aufräumarbeiten nach der Schlammlawine bleiben schwierig

Erst am Freitag wurde eine Person nur noch Tod geborgen, womit die Opferzahl auf 13 Menschen angestiegen ist. Die Sucharbeiten wurden in den letzten Tagen durch den anhaltenden Regen und weiteren kleinen Lawinen immer wieder eingeschränkt.

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Aufgrund der Wetterlage konnten auch erst kürzlich schwere Maschinen für die Suche eingesetzt werden. Zuvor mussten die Helfer teilweise mit bloßen Händen im Schlamm graben. An den Suchen beteiligt sind neben Freiwilligen auch die Polizei, Feuerwehr und Selbstverteidigungskräften.

Die Schlammlawinen zerstörten am 3. Juli zahlreiche Häuser im Stadtteil Izusan. Es wird davon ausgegangen, dass nachlässige Bauarbeiten am Hang an der zerstörerischen Lawine schuld sind. Allerdings laufen die Untersuchungen noch.

Evakuierte leiden unter der Situation

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Um die 500 Menschen leben seit der Katastrophe in einem Hotel und es ist unklar, wann sie wieder zurück in ihre Häuser dürfen. Die angespannte Situation wirkt sich auf die Gesundheit der Evakuierten aus.

Es wurden Ärzte und Krankenschwester zu dem Hotel geschickt, um den Menschen zu helfen. Der Psychiater Kazuyuki Ito stellte als Teil des psychiatrischen Katastrophenhilfeteams fest, dass es vielen nicht gut geht. Die Menschen fühlen sich nervös und müde.

Einige sind einsam, weil sie alleine in ihrem Hotelzimmer sind und keinen einfachen Kontakt zu der restlichen Gemeinschaft haben. Ito beton deswegen, dass eine kontinuierliche Unterstützung erforderlich und besuche durch Gesundheitspersonal sowie nah stehenden Personen wichtig sind.

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