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Serienbrandstiftung und Vandalismus werden ihm vorgeworfen

21-jähriges-MSDF-Mitglied wegen mehrfachen Verbrechen entlassen

Die Japan Maritime Self-Defense Force (MSDF) hat am 12. Januar einen führenden Seemann wegen Serienbrandstiftung, Vandalismus und anderen Delikten entlassen.

Der 21-jährige Seemann soll in einem Haus Kleidung in Brand gesetzt und wiederholt Diebstähle begangen haben. In der Stadt Maizuru in der Präfektur Kyoto gab es im Mai 2020 mehrere Fälle von mutmaßlicher Serienbrandstiftung.

MSDF-Mitglied setzte Hausstand in Brand

Die Feuerwehr der Stadt und die Polizeibehörde von Maizuru verstärkten ihre nächtlichen Patrouillen und verteilten Flugblätter an die Bewohner, in denen sie zu Vorsichtsmaßnahmen gegen Brandstiftung aufriefen.

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Nach Angaben der Bezirksdirektion Maizuru der MSDF und der Polizeibehörde soll er am 9. Mai letzten Jahres gegen 3 Uhr morgens unter dem Dachvorsprung eines Privathauses im Stadtteil Kitasui aufgehängte Kleidungsstücke in Brand gesetzt haben und fünf Minuten später setzte er auch ein Plakat an der Wand einer nahe gelegenen U-Bahnstraße in Brand.

Außerdem verbrannte er am 18. Mai gegen Mitternacht Anzeigen, die an einem Briefkasten eines anderen Hauses im Bezirk Hama angebracht waren.

Stress wegen der Arbeit abgebaut

Da der Seemann keine Gebäude in Brand gesetzt hatte und bei den Vorfällen niemand verletzt worden war, schickte die Polizei von Maizuru im Oktober letzten Jahres lediglich die Akten des Beamten an die Staatsanwaltschaft.

Während der Ermittlungen der MSDF sagte der Seemann Berichten zufolge: „Ich habe diese Taten begangen, um Stress von der Arbeit abzubauen.“

Die MSDF sagte, dass es zusätzlich zu diesen drei Fällen acht weitere Vorfälle gab, darunter einen, bei dem der Seemann den Helm seines Kollegen stahl und einen anderen, bei dem er den Sitz des Fahrrads eines Kollegen mit einer Schere zerschnitt.

Hiroshi Ito, der Vizeadmiral des MSDF-Distrikthauptquartiers Maizuru veröffentlichte eine Erklärung, in der er sagte: „Es tut uns leid, dass wir die Bürger von Maizuru beunruhigt haben. Wir nehmen diese Angelegenheit sehr ernst und werden darauf achten, dass diese Art von Vorfall nicht wieder vorkommt.“

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