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Keine Wetterbesserung in Sicht

220.000 Menschen wegen starkem Regen in Zentraljapan evakuiert

Am Mittwoch wurden rund 220.000 Menschen in der Präfektur Gifu evakuiert, da die Präfektur von starken Regen getroffen wurde.

Die Japan Meteorological Agency hatte an Morgen für mehr als 20 Gemeinden in den Präfekturen Gifu und Nagano die höchste Alarmstufe ausgerufen und erst später am Tag herabgestuft.

Schlammlawinen und Hochwasser

Fast 5.000 Einwohner in Gifu waren von der Außenwelt abgeschnitten, da Straßen durch Schlammlawinen unpassierbar wurden. Der Fluss Hida in der Stadt Gero trat über die Ufer, was das Landministerium veranlasste für die Stadt ihre höchste Alarmstufe aufzusprechen.

Mehr zum Thema:  Mehrere Tote und Vermisste nach den sintflutartigen Regenfällen im Südwesten Japans

Nachdem die Flüsse Chikugo und Oita am frühen Mittwoch in der Präfektur Oita überflutet worden waren, wurde berichtet, dass Häuser und ein Fahrzeug mit vier Insassen weggefegt wurden.

Bis Mittwochmorgen wurde bestätigt, dass 22 Flüsse in Kyushu und Ehime überflutet wurden, und laut Landministerium sind an mehr als 100 Orten Schlammlawinen aufgetreten.

Hita in der Präfektur Gifu
Hita in der Präfektur Gifu. Bild: Kyodo

Ein Mitarbeiter der Japan Meteorological Agency teilte in einer Pressekonferenz mit, dass der schlimmste Regen von Kyushu im Südwesten in die zentraljapanische Region Tokai gezogen sei, während sich die Warngebiete im Laufe der Zeit ändern könnten.

Weiterhin mit starken Regen zu rechnen

Da die Regenzeit noch bis zum 10. Juli anhalten wird, rechnet die Agency in weiten Teilen West- und Ostjapans weiterhin mit starken Regen.

Die Vorhersage bis zum Mittag des 9. Juli geht von bis zu 200 mm Regen in der Region Tokai, 180 mm in der Region Süd-Kyushu, 150 mm in den Regionen Shikoku und Kinki, 100 mm in der Region Kanto-Koshin, 80 mm in der Region Nord-Kyushu und 50 mm in den Regionen Hokuriku und Tohoku aus.

Weiterhin wird mit starken Regenfällen gerechnet
Weiterhin wird mit starken Regenfällen gerechnet.

Für den Zeitraum bis zum Mittag des 10. Juli wird für die Region Süd-Kyushu ein Niederschlag zwischen 300 und 400 mm, für Shikoku zwischen 200 und 400 mm, für die Region Tokai zwischen 200 und 300 mm, für die Region Nord-Kyushu, die Region Kinki und die Region Kanto-Koshin zwischen 150 und 250 mm und für die Regionen Hokuriku und Tohoku zwischen 50 und 100 mm prognostiziert.

In Kyushu stieg die Zahl der Todesopfer durch strömenden Regen, der am Wochenende erstmals die südlichen Teile Japans traf, auf 56, wobei sich die von Katastrophen betroffenen Gebiete nach Norden ausweiteten.

Hinweis:

Informationen über die aktuelle Wetterlage gibt es für Ausländer auf der Webseite der Japan Meteorological Agency in verschiedenen Sprachen

Das Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus stellt Echtzeitinformationen zu Niederschlägen und Hochwasser in Englisch zur Verfügung.

Und auf der Webseite der Japan Tourism Agency gibt es Sicherheitstipps in verschiedenen Sprachen.

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