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Erneute Datenpanne in Japan

270.000 Daten von medizinischem Personal in Tokyo öffentlich zugänglich

Durch einen Fehler auf Webseite für die Impfterminreservierung wurden in Tokyo die Daten von medizinischem Personal öffentlich zugänglich.

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Laut der Stadtverwaltung wurde die Online-Reservierung mittlerweile gestoppt, die Terminvergabe erfolgt nun nur noch per Telefon.

Einwohner wies Behörden auf die Sicherheitslücke hin

Das Sicherheitsproblem trat auf, nachdem die Stadtverwaltung am Montag damit begonnen hatte, telefonische und Online-Reservierungen für etwa 270.000 Anghörige von medizinischem Personal, also Apotheker, Zahnärzte und Krankenschwestern entgegenzunehmen, die sich nicht an ihren Arbeitsplätzen impfen lassen können.

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Nach Angaben der Stadtverwaltung wurde sie am Dienstagmorgen von einem Anwohner über die Sicherheitslücke informiert.

Datenschätze enthielten auch sensible Informationen des medizinischen Personals

Die öffentlich zugänglichen Daten enthielten neben Namen, Geburtsdaten und Berufsbezeichnung auch die Impfausweisnummern des medizinischen Personals, die mithilfe eines Analysetools abrufbar waren.

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Die Behörden haben nun angekündigt, dass sie prüfen werden, ob diese Informationen von Unbefugten abgerufen wurden. Das Datenbanksystem hinter der Webseite wird zurzeit überarbeitet.

Ein Sprecher der Stadtverwaltung sagte, dass man das System zur Onlineterminvergabe bis zum Ende der Golden Week wieder bereitstellen will.

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