Anzeige
HomeNachrichten aus Japan30.000 ältere Menschen in Aichi könnten ihren Führerschein verlieren

30.000 ältere Menschen in Aichi könnten ihren Führerschein verlieren

Laut der Polizei in Aichi könnten bis zu 30.000 ältere Menschen ihren Führerschein verlieren.

Anzeige

Der Grund dafür ist die Wartezeit für Senioren für einen Platz in einem Fahrerworkshop, den sie besuchen müssen, bevor der Führerschein verlängert wird.

Experten warnen bereits davor, dass dieses Problem auch in anderen Präfekturen aufkommen könnte und fordern die Regierung auf, das System dringend zu überarbeiten.

Seit März 2017 verlangt das Gesetz, dass Fahrer ab 75 Jahren einen Test absolvieren müssen, wenn sie ihre Fahrerlaubnis verlängern möchten.

Je nach Testergebnis muss man dann in einer praktischen Übung in einem Auto, dass mit Sensoren ausgestattet ist, absolvieren.

Anzeige

Senioren müssen also zweimal die Fahrschule besuchen, was dazu führt, dass diese Schulen mittlerweile sehr lange Wartezeiten haben.

In der Präfektur Aichi, wo die meisten Fahrer über 75 Jahre alt sind, dauert es durchschnittlich mehr als fünf Monate, bis man seine Fahrerlaubnis verlängern kann.

Um das Problem zu lösen, verlängert die Polizei der Präfektur die Gültigkeit eines Führerscheins von Personen, die sie konsultieren.

Professor Haruo Suzuki, Professor an der Chiba-Universität, weißt darauf hin, dass die Zahl der älteren Fahrer immer weiter zunehmen wird und das die Zahl der Fahrschulen in Japan, infolge der schrumpfenden jüngeren Bevölkerung, immer weiter abnehmen wird. Das Problem tritt bereits außerhalb von Aichi auf und wird sich über das gesamte Land verteilen.

Anzeige

„Es ist wichtig über Möglichkeiten nachzudenken, die Schulungen zu vereinfachen und sicherzustellen, dass sie die Verkehrssicherheit fördern.“

Quelle: NHK

Anzeige
Anzeige